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Match.com Erfahrungsbericht

Über match.com haben wir erst vor kurzem hier einen ausführlichen Artikel veröffentlicht. Doch ich möchte erneut auch von meinen persönlichen Erfahrungen berichten.

match.com war die erste Singlebörse, bei der ich mich angemeldet habe. Nach einer Flaute im Liebesleben wollte ich mal was Neues ausprobieren. Match.com wurde mir von einer Freundin empfohlen und spontan meldete ich mich an einem äußerst verregneten Tag im Juli 2012 an. Vom Design und der Aufmachung sowie den Funktionen gefiel mir die Seite auf Anhieb. Besonders das Anlächeln fand ich von Anfang an toll, denn ich war zu Beginn noch etwas schüchtern, auch wenn es um Online-Dating ging. Das Anlächeln war die perfekte Funktion, ich konnte den männlichen Singles die Wahl lassen, mir zu antworten oder eben nicht. Gleichzeitig war es aber auch nicht zu viel Aufwand und man musste sich keine lange Nachricht ausdenken.

Die ersten Kontakte waren oberflächlich und es kam nie zu einem Treffen. Es war nicht wirklich jemand interessantes dabei.

Dann traf ich Felix. 27 Jahre, fester Job, seit einiger Zeit Single und es schien auch sonst gut zu passen. Wir trafen uns einige Male, verstanden uns gut und verbrachten einige Wochenenden zusammen. Nach ein paar Wochen jedoch wurde relativ schnell klar, dass er es gerne auf diesem Level halten wollte: eine nette Bekanntschaft fürs Wochenende, nichts, dass man den Freunden vorstellen würde. Ich verdrängte die Tatsache noch eine Weile, doch vier Monate nach unserem Kennenlernen war dann endgültig Schluss.

Ich stürzte mich gleich anschließend wieder voll ins Online-Dating und hatte bereits nach kurzer Zeit wieder ein Date. Matthias, 22 Jahre, aus dem tiefsten Schwarzwald. Wie tief und wie viel Hinterwäldler in ihm steckte, sollte ich schon bald merken. Doch beginnen wir am Anfang.

Er hatte mich bereits im September, als ich anfing mich mit Felix zu treffen, angeschrieben, doch ich hatte mein Profil dann vorübergehend deaktiviert. Als ich wieder online ging, stolperte ich über seine Nachricht und schrieb ihn einfach mal an. Er antwortete sofort und wir fingen bald an, uns auch abseits von match.com zu unterhalten. Dass er jünger war, merkte man ihm deutlich an, ebenso dass er nebenberuflich noch Bauer war. Er war sehr einfach gestrickt, sagen wir mal so. Doch ich versuchte es trotzdem, weil ich dachte, dass ich vielleicht meine Ansprüche zurückschrauben muss und jeder Mensch ja eine Chance verdient. Bereits kurze Zeit später trafen wir uns. Ein typisches Beispiel, dass man immer die vorteilshaften Bilder von sich ins Internet stellt. Ich erkannte ihn fast nicht. Zerschlissene, dreckige Jeans, eine Kapuzenjacke, die seinen Bierbauch nicht verdecken konnte. Er kam fast eine Stunde zu spät, mit der Ausrede, er wollte nach der Arbeit noch kurz duschen. Ich war kurz davor zu fragen, warum er das dann nicht getan hätte, als ich kapierte, dass er sich selbst als sehr reinlich und frisch geduscht ansah. Na ja, das kann ich nicht bestätigen. Ich bin bei weitem niemand, der auf Äußerlichkeiten achtet, es geht mir um den Menschen dahinter. Eins kann ich jedoch nicht leiden: wenn Leute ungepflegt riechen. Leider war dies hier genau der Fall. Er roch nicht ungewaschen, er stank. Das Date dauerte genau eine Stunde, dann war er wieder weg mit der Begründung, er habe Angst im Dunkeln in der großen Stadt Auto zu fahren. Doch ob man es glaubt oder nicht, er wollte sich erneut mit mir treffen. Und ich sagte zu, von wegen zweite Chance und so.

Bis zum nächsten Date herrschte reger Kontakt zwischen uns. Leider auf unterschiedlichen Niveaus. Derweil ich einfach reden und ihn kennen lernen wollte, verschickte er lieber Bilder von sich – Nacktbilder. Seiner Meinung nach so erregend, dass ich sofort zu ihm fahren und ihn vernaschen würde. Nein, das war nicht der Fall. An Selbstbewusstsein mangelte es ihm jedenfalls nicht.

Doch ich traf mich wirklich erneut mit ihm. Er hatte Spätschicht und ich fuhr deshalb Freitag spät abends zu ihm. Wie bereits gesagt, er wohnte in der tiefsten Provinz. Und ausgerechnet an diesem Wochenende fielen gefühlte 3 Tonnen Schnee. Ich habe kein Problem, bei Schnee Auto zu fahren doch das war kein Schnee mehr, das waren antarktische Verhältnisse. Die Straßen sind in der Gegend nicht beleuchtet, man fuhr stundenlang Serpentinen im Wald hoch und runter – ihr könnt es euch vorstellen. Im Stockdunkeln schlich ich mit 20 km/h durch den Schwarzwald. Ich hätte einfach umdrehen sollen. Na ja, auf jeden Fall kam er frisch von der Arbeit, war wieder ungepflegt und nur auf eins aus. Er ging duschen als ich ankam, und ich freute mich über die Lufterfrischung. Ich weiß nicht, wie manche Leute es schaffen, doch er kam aus der Dusche, die Frische hielt genau fünf Minuten und schon zog wieder der gewohnte Duft auf. Bei dem Wetter traute ich mir fahren nicht zu und wollte deshalb morgens wieder zurückfahren. Selbst Schuld. Ganz der perfekte Gastgeber fragte er am nächsten morgen noch: „Du trinkst doch keinen Kaffee und willst auch bestimmt kein Frühstück, oder? Sonst muss ich ja noch einkaufen!“ Ich lehnte dankend ab, packte meine Sachen und ging. Der Blick aus dem Fenster jedoch ließ mich erstarren – es hatte die ganze Nacht geschneit und ich konnte mein Auto nicht mehr entdecken, versteckt unter einer zwei Meter hohen Schneewehe. Ich war entsetzt und meinte nur, wie ich denn mein Auto da raus kriegen würde. Er meinte, ich sollte kurz warten und verschwand im Schlafzimmer. Ich dachte schon, er würde endlich seinen Mann stehen, sich anziehen und mir helfen. Cool, vielleicht ist er ja doch kein absoluter Reinfall. Dann hörte ich, wie etwas zerrissen wurde. Er kam wieder aus dem Schlafzimmer, reichte mir stolz zwei Stücke Pappe mit den Worten: „Hier, damit kriegst du dein Auto ganz schnell frei!“ Ich könnte schwören, mein Gesicht ist mir komplett entgleist. Er wollte mir nicht helfen? Die Sache war danach auch für mich endlich glasklar – Vollpfosten. Ich stampfte also durch den Schnee zu dem Berg, den ich für mein Auto hielt. Er stand derweil auf dem Balkon und sah mir zu. Mühsam machte ich mich an die Arbeit, was sich äußerst schwierig gestaltet, wenn man nur 1,63 Meter groß ist und nicht mal richtig an die Oberseite des Autos kommt. Na ja, auf jeden Fall dauerte es eine gute Stunde, bis ich einigermaßen raus kam. Da hörte ich von hinten noch den Kommentar in breitestem Schwäbisch: „Siehste, ging doch ganz einfach!“ Und da war die Sache für mich erledigt. Leider für ihn noch nicht. Ich bekam noch einige (appetitliche) Bilder, Nachrichten, Chatanfragen, Anrufe usw. Erst vor zwei Wochen konnte ich ihn endgültig abschütteln.

Ein weiteres Erlebnis will ich hier noch erzählen.

Nachdem ich es mit jüngeren Männern versucht hatte, ging ich einfach mal in die andere Richtung und verabredete mich mit älteren Männern. Auch hier geriet ich wieder an ein ganz besonderes Exemplar. Andreas war Anfang 40. Wir unterhielten uns eine Weile und trafen uns recht schnell. Das erste was mir auffiel, war, dass er aussah wie einer meiner Kollegen. Es lief soweit ganz gut und wir hatten viele Gesprächsthemen. Nach einer Weile sprach er mich auf Sex an, was meine Vorlieben wären usw. Ich erzählte nicht viel, da ich ihn ja noch kaum kannte, fragte ihn jedoch nach seinen aus Höflichkeit. Dies war gut, denn so sahen wir beide schnell, dass wir nicht direkt auf einer Wellenlänge lagen.

Ich möchte noch sagen, dass mir diese Vollpfosten auch bei jedem anderen Portal über den Weg hätten laufen können und ja auch sind. Mit match.com bin ich wirklich sehr zufrieden. Gut aufgebaut, strukturiert, übersichtlich und faire Preise. Dieser Artikel soll zeigen, dass man eben auch mal daneben greifen kann, aber ich habe auch schlussendlich meine Liebe über das Online-Dating kennengelernt.
Daher gebt bitte nicht gleich auf wenn es beim ersten Mal nicht klappt und nehmt euch genug Zeit. Erwartungsdruck ist nie gut!

Anna Müller

Wenn es mal nicht so läuft

Durch die schiere Auswahl, die Tatsache dass Männer generell eher Frauen anschreiben und dies teilweise in rauhen Mengen tun, kann dazu führen, dass andere Männer nie Antworten auf ihre Nachrichten bekommen und sich dann Frust aufstaut. Dies gibt es auch bei Frauen, gerade wenn sie mit allgemeinen, belanglosen Nachrichten oder stupiden Sex-Anfragen bombardiert werden. Allerdings ist der Frust-Level bei Männern deutlich höher. Dass auch gerade das reichhaltige Angebot an Profilen die Suche auch erschweren kann sieht auch der Focus in einem aktuellen Artikel.

Natürlich gibt es auch Möglichkeiten, diesen Frust-Level zu reduzieren.

Zuallererst sollte man sein Profil gewissenhaft ausfüllen, aber nicht über das Ziel hinausschießen. Gerade Portale die schier hunderte beantwortbare Fragen bieten, wie Finya, können dazu beitragen dass man sich durch leichtfertige Antworten uninteressant für die potenziellen Partner macht, gerade wenn man bei bestimmten Fragen hinsichtlich der Antwort flexibel ist.

Beim Anschreiben ist es wichtig, auf das Profil des Empfängers einzugehen. Seien es gemeinsame Urlaubsziele, gleiche Lieblingssänger oder eine Übereinstimmung in den Hobbies. Da kann man auch erst mal gut unverfänglichen Smalltalk betreiben.

Weiterhin muss man Geduld mitbringen. ElitePartner schreibt, dass man pro Tag nicht mehr als zwei Mitglieder anschreiben soll und auch durchschnittlich über ein Jahr sucht um den oder die “Richtige(n)” zu finden. Bedenkt man das und verzweifelt nicht schon wenn sich nach zwei Wochen noch kein Treffen ergeben hat, so hat man direkt auch bessere Chancen beim Gegenüber.

Bei der Wahrheit bleiben

Unser Artikel von vor zwei Tagen behandelt als einen der zentralen Punkte die optische Selbsteinschätzung. Wir haben nun einige E-Mails bekommen, in denen gefragt wurde, wie man den Spagat schafft zwischen ehrlicher Selbsteinschätzung und akktraktiver Außendarstellung.

Hier eine anonymisierte Mail:

Hallo,

ich habe euren Artikel über das Aussehen gelesen. Das Problem ist ja, dass man sich irgendwie toll darstellen will. Da gibt es so viele andere Profile dass man irgendwie rausstechen will. Wie aber schafft man es nun, nicht einfach zu lügen? Was ist schlank und was ist dann schon eher dick? Man will ja nicht lügen, aber ich will mich auch nicht unattraktiver machen als ich bin.

[…]

Das Problem, welches in dieser E-Mail angesprochen wird ist in der Tat schwierig zu lösen. Wer definiert, was “schlank”, “dick”, “mollig”, “füllig” oder “vollschlank” ist? Niemand außer uns selbst. Und so kann es selbstverstädnlich mal vorkommen dass man sich als “schlank” sieht, aber andere einen schon als “leicht untersetzt” beschreiben würden. Das sind aber nur marginale Unterschiede. “Schlank” und “füllig” liegen z.B. deutlich auseinander.

Es wird allgemein davon ausgegangen, dass “schlank” das Ideal darstellt. Dem ist aber nicht so. Gerade Frauen unterliegen oft einem Schlankheitswahn und es gibt sicher auch viele Männer die das mögen, aber fast noch mehr Männer wünschen sich “ein bisschen was zum Anfassen”.

Damit ist also schon mal diese Schwarz/weiß-Denke widersprochen, dass nur “schlank” “schön” sei. Nun kommen wir zur eigenen Einschätzung. Selbsteinschätzungen sind immer schwierig. Gerade wenn man sich anhand einer vagen Skala einschätzen soll läuft es häufig auf Interpretierungen hinaus.

Was man sich hier jedoch immer vor dem inneren Auge halten sollte ist, dass man sich beim Daten ja auch irgendwann mal persönlich treffen wollen wird. Gerade wenn man bedenkt dass die PartnerInnen durch die virtuelle oder bildlose Kontaktaufnahme gerne Luftschlösser bauen, sollte man zusehen dass das Profil nicht zu weit von den optischen Tatsachen abweicht. Sonst ist der Schock beim ersten Date oder gar schon bei der Foto-Freigabe beim Gegenüber groß und man kann wieder von vorne anfangen.

Wenn man sein Profil wahrheitsgemäß ausfüllt hat man gute Chancen, denn dann weiß der Partner auch was ihn erwartet und es kommt zumindest optisch zu keinem “bösen Erwachen” beim ersten Date.

Mit sich zufrieden sein

Wie klatsch-tratsch.de berichtet gibt es eine spezielle große Hürde für viele beim Dating: Die eigene Figur. Man würde nun meinen, dass so etwas beim Online-Dating weniger ins Gewicht fällt. Man sieht sich nicht persönlich, sondern schreibt erstmal und oft sieht man anfangs nicht mal ein Foto.

Gerade Seiten, die dann aber doch Fotos zeigen, wie z.B. Finya, schüchtern damit vllt. Mitglieder die von ihrer Figur nicht so überzeugt sind. Auch Seiten, die keine Fotos zeigen, erwarten doch bestimmte Kategorisierungen der Figur. Da gibt es dann neben “schlank”, “sportlich” und “dünn” auch “sympathisch” und “sehr sympathisch”. Dies zeigt, dass die Plattformen schlankere Figuren als Schönheitsideal ansehen (Ausnahmen gibt es natürlich auch).

Die Seiten mit den Fotos führen dann dazu, dass Mitglieder mit attraktiven Fotos häufiger angeschrieben werden und dass dabei ihr Ego teilweise abhebt.

Nichtsdestoweniger ist es umso wichtiger, dass man selbst mit seiner Figur zufrieden ist. Viele Menschen sind heute nicht direkt schlank, sondern haben ein paar Kilo zu viel drauf. Und doch sieht man immer wieder “etwss zu schwere” Leute mit wunderschönen PartnerInnen. Woher kommt das? Ganz einfach: Looks ändern sich. Das wird gerade im Alter deutlich.

Des Weiteren ist unsere Wahrnehmung so ausgelegt, dass nette Menschen automatisch auch optisch attraktiver erscheinen. Dies kann nicht alles kompensieren und das heißt auch nicht dass ein unsympathisches Super-Model plötzlich hässlich wirkt, aber es hilft deutlich.

Außerdem unterliegt ein Charakter oder eine Persönlichkeit nicht derselben zwingenden Alterung wie die Optik.

Potenzielle Partner “riechen”, ob man selbst mit sich zufrieden ist oder nicht. Sie spüren ob man seinen Körper so akzeptiert wie er ist, oder ob man sich darin minderwertig fühlt. Das ist der Schlüssel bei der Partnersuche und die Antwort darauf, warum “hässliche” Menschen durchaus häufig “schöne” PartnerInnen haben.

Fischkopf – Speziell für Singles aus dem Norden

Fischkopf

Fischkopf

Heute widmen wir uns wieder einer regionalen Singlebörse – Fischkopf.de.

Diese Seite wirbt damit, die größte Singlebörse explizit für Singles aus dem Norden zu sein. Es sind immer mehrere Hundert Mitglieder online. In der kostenlosen Mitgliedschaft kann man nach anderen Mitgliedern suchen, Profile und Fotos bewerten und sehen wer online ist.

Sehr interessant: Auch in der kostenlosen Mitgliedschaft kann man andere Mitglieder anschreiben. Wer es unkompliziert mag, kann auch erst einmal eine virtuelle Rose verschicken. Das wird allerdings von anderen Mitgliedern selten beantwortet, da sie nicht von sehr großem Interesse zeugt. Man kann bei der Suche nach Mitgliedern auch sehen wie viele Mitglieder insgesamt registriert sind. Es sind weit über 20 000.

Auf der Profilseite eines Mitglieds sieht man dessen Voting, dessen Anzahl an Besuchern, ob das Mitglied online ist (was die wenigsten Seiten anbieten) und seine diversen Freitexte (neben den üblichen Angaben wie z.B. körperlichen Eigenschaften).

Die Freitexte sind sehr zahlreich. So kann man eingeben, was man mag, was man nicht mag, seinen Traumpartner, Hobbies, seinen Flirt-Text und noch viel mehr. Das sind sehr viele Freitext-Möglichkeiten für eine Online-Dating-Seite.

Weiterhin sieht man wie lange das Profil schon bei Fischkopf existiert. Die nicht-Freitexte finden sich allesamt unter “Mehr über mich”. Den ersten Hinweis darauf dass man auch eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erwerben kann sieht man beim Anklicken des Gästebuchs. Nur sogenannte “Goldfische” (zahlende Mitglieder) können ein Gästebuch anlegen.

Um zu einem Goldfisch zu werden zahlz man entweder 7,99 € für einen Monat, 21,00 € für 3 Monate, 36,00 € für 6 Monate oder 60,00 € für ein Jahr. Über Pay-by-Shopping kann man auch eine kostenlose 3-Monats-Mitgliedschaft erlangen.

Neugierig geworden? Fischkopf.de

Wie hilfreich ist Online-Dating?

Unter der Überschrift “Gibt’s im Internet tatsächlich Liebe?” titelt die Bild in ihrer Online-Ausgabe und fragt sich, ob Online-Dating wirklich viele Leute in eine glückliche Partnerschaft bringt.

Laut dem Artikel rettet das Online-Dating die Romantik und die positiven Möglichkeiten überwiegen.

Der Flirt-Gui.de sieht das ähnlich, aber selbstverständlich ist ein ansprechendes, aber authentisches Profil wichtig. Beschreiben Sie sich möglichst interessant, ohne dabei jedoch zu lügen.

Bedenken Sie auch immer, das bei der Online-Partnersuche traditionell viele Nachrichten verschickt werden. Daher muss Ihre Nachricht an einen potenziellen Partner oder eine potenzielle Partnerin Interesse wecken und aus den vielen allgemein gehaltenen Nachrichten der anderen Mitglieder herausstechen.

Es gibt die verschiedensten Plattformen – von allgemeinen Dating-Seiten wie Parship über spezielle Seiten wie ElitePartner bis zu regionalen Angeboten wie Spätzlesingles. Auch gibt es verschiedene Seiten für verschiedene Ansprüche. AcademicPartner verfolgt eher das Ziel der klassischen Kontaktbörse, während Kwick eher wie ein soziales Netzwerk daherkommt und bei Plattformen wie Spin der Chat im Vordergrund steht.

Wenn Sie ein ansprechendes Profil (inkl. Foto) und eine für Sie passende Plattform gewählt haben, so steht dem Liebesglück am Computer nichts mehr im Wege und Sie können sich auf die spannende Suche in der virtuellen Welt begeben.

Singlemama – Die Kontaktbörse für Alleinerziehende

SingleMama

SingleMama

Heute widmen wir uns wieder einer Singlebörse für eine spezielle Gruppe im Online-Dating. Es geht hier um Alleinerziehende. Der Begriff “Single-Mama” ist hier etwas irreführend, da hier nicht zwei alleinerziehende Frauen zusammengebracht werden sollen, sondern auch eine Frau und ein Mann.

Die Plattform baut darauf, Leute mit einem oder mehreren Kindern aus vergangenen Beziehungen zusammen zu bringen. Das ist praktisch, denn so hat man als Suchende(r) automatisch ein Gesprächsthema. Das ist bei allgemeinen Online Dating Seiten nicht immer gegeben. Und was bietet mehr Gesprächsstoff als das eigene Kind oder die eigenen Kinder?

Interessantes Detail, welches sofort auffällt: Die Seite zeigt oben bei der Anmeldung die Anzahl registrierter Mitglieder, sowie die Anzahl Neuregistrierungen in den letzten 24 Stunden. Aktuell sind über 32 000 Mitglieder registriert.

Es gibt eine Basis-Mitgliedschaft, in der man sich Profile ansehen kann und anderen Mitgliedern “zublinzeln” kann. Man kann außerdem Mitglieder mit einer erweiterten Premium-Mitgliedschaft auch als kostenloses Mitglied dauerhaft kontaktieren. Als neues Basis-Mitglied bekommt man zum Testen für 7 Tage auch alle Premium-Features freigeschaltet.

Man kann als kostenloses Basis-Mitglied keine “normalen” Premium-Mitglieder anschreiben. Es können sich auch Mitglieder ohne Kinder registrieren, was man bei der Ausrichtung der Online-Dating-Plattform etwas merkwürdig erscheint.

Interessant: Die Premium-Mitgliedschaft kann mit einer Einmalzahlung von 55,00 € erworben werden. Diese enthält zudem 45 Frei-SMS, welche man an andere Mitglieder schicken kann. Weiterhin gibt es für € 35,00 zeitlich begrenzte Premium-Mitgliedschaften von 3 Monaten und für € 45,00 eine Mitgliedschaft für 1 Jahr und 35 SMS.

Die erweiterte Premium-Mitgliedschaft mit der Möglichkeit, auch Basis-Mitglieder zu kontaktieren, wird durch eine Einmalzahlung von € 75,00 aktiviert.

Neugierig geworden? SingleMama.de

Bisexualität und Onlinedating

Wie Seksan Ammawat von der Partnerbörse Gleichklang feststellt, sind homosexuelle Teilnehmer zwar in den seltensten Fällen von Partnerbörsen diskriminiert, Bisexuelle jedoch recht oft. Recherchen des Flirt-Gui.des bestätigen, dass in der Tat nur wenige Partnerbörsen anbieten, nach Mann und Frau gleichzeitig zu suchen. Wir meinen dass in der ansonsten recht tabulosen Welt des Online-Dating auch eine Partnersuche nach Mann und Frau gleichzeitig möglich sein sollte und es hier kein “entweder oder” geben darf.

ElitePartner: VIP-Status

Neben dem üblichen Bezahl-Accounttyp “Premium” hat ElitePartner nun noch einen weiteren Status “VIP”.

Mit diesem Account kann man auch beantwortbare Nachrichten an nicht-Premium/VIP-Mitglieder schicken. Weiterhin wird das eigene Profil in den Suchtreffern golden hervorgehoben und man kann eine virtuelle Rose verschicken. Man hat ein Extra-Freitextfeld für die persönliche Darstellung im Profil und man kann bis zu 12 Fotos hochladen.

Als interessantes Feature gibt es noch die “Wer sucht mich?”-Funktion, die zeigt welche Mitglieder das eigene Profil gesucht haben. Abgerundet wird das Angebot durch den Express-Service, der Freitext-Eingaben, Status etc. schneller validiert (händisch prüft) als bei anderen Mitgliedern.

Die VIP-Mitgliedschaft bietet folgende Preisstufen:

Paket Preis
3 Monat 134,70 €
6 Moante 359,40 €
12 Monate 838,80 €
24 Monate 1077, 60 €

Passend hat ElitePartner auch eine Aktion auf seine Premium-Profile gestartet:

5% Rabatt auf alle Elitepartner Premium Mitgliedschaften

myFlirt

myFlirt

myFlirt

Heute werden wir myFlirt näher unter die Lupe nehmen. Diese Seite ist komplett kostenlos und mischt daher in der Kategorie mit, in der Finya der aktuelle Platzhirsch ist. Die Anmeldung ist recht einfach und auch mit Facebook möglich.

Leider ist die Mitgliederbasis recht überschaubar. Bei unserer FlirtSearch-Suche wurden gerade einmal vier Mitglieder gefunden.

Es gibt einen Single der Woche ähnlich wie bei FriendScout24. Wie bei Finya, badoo etc. gibt es auch ein Voting. Hierbei kann man Fotos anderer Mitglieder bewerten. Weiterhin gibt es eine sogenannte “Doublematchliste”. Diese Liste beinhaltet Profile, die beide Seiten gegenseitig treffen möchten.

Die Suche ist gut und bietet für Flirts in der Umgebung die passenden Filtermöglichkeiten.

Bezüglich Kommunikation gibt es ein Forum, eine Nachrichtenfunktion, einen Chat, ein Gästebuch und eine Möglichkeit, für 8 Credits eine SMS zu versenden.

So ganz kostenlos ist also doch nicht alles. Für das Senden von SMS und für das Mitbieten auf “Single der Woche” benötigt man Credits. Man kann sie in Paketen von 250 zu 5,00 € bis 2000 zu 40,00 € kaufen.

Schön  ist, dass die letzte Suche gespeichert wird. So kann man zwischenzeitlich z.B. in die Einstellungen navigieren, zur Suche zurückgehen und sieht die zuletzt gewählten Sucheinstellungen direkt nochmal.

 

Jaumo

Jaumo

Jaumo

Jaumo ist eine Seite, die sich ganz offen an “casual dater” richtet. Sie ist vom Stil her wie Badoo oder Lovoo aufgebaut: Sehr weiche Formen im Seitendesign, die Bilder der Mitglieder stehen klar im Vordergrund. Jaumo geht hier allerdings noch einen Schritt weiter indem es quasi nur die Bilder nebst Entfernung zeigt. Alle anderen Inhalte beschränken sich weitestgehend auf eine schmale Menüleiste im oberen Bildschirmrand.

Jaumo bietet schon in der kostenlosen Mitgliedschaft sehr viel. Es gibt einen Chat, der über dem Seiteninhalt aufklappt. So muss man nicht die Seite verlassen um chatten zu können. Weiterhin kann man Nachrichten schreiben und lesen (kostet allerdings Coins, s.u.), Kontakte mit “gefallen mir” kennzeichnen und man sieht die Leute mit denen man schon kommuniziert hat.

Bestechend an Jaumo ist die Klarheit mit der die Seite strukturiert ist.

Die Mitgliedschaft ist zwar erstmal kostenlos, aber Jaumo bietet sogenannte Coins an, mit denen man “VIP-Funktionen” freischalten kann. Man bekommt Coins für die Registrierung, für die Bestätigung der E-Mail-Adresse, für den täglichen Login, oder über SponsorPay-Programme (Abschluß eines Prepair-Handyvertrages, Teilnahme an Browsergames etc.), Profilvervollständigung, das Hochladen von Fotos usw.

VIP-Funktionen sind u.a. keine Werbung, speziell hervorgehobene Nachrichten, kostenloses Verschicken der Nachrichten, Sichtbarkeit der Profilbesucher uvm.

Für 30 Coins kann man die sogenannte “Spotlight”-Funktion nutzen (gibt es auch z.B. bei meetOne) und erscheint so bei den Suchergebnissen anderer Mitglieder ganz oben.

Man kann Coins in verschiedenen Größen auch direkt kaufen. Dabei reicht die Bandbreite von 50 Coins für €2,99 bis zu 1000 Coins für €29,99.


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