Kostenpflichtige Mitgliedschaft kündigen

Es gibt zwar auch tolle kostenlose Angebote, aber je länger die Partnersuche dauert, desto eher ist man bereit dafür auch etwas Geld zu bezahlen. Viele (eigentlich alle) Onlineportale bieten eine kostenpflichtige Mitgliedschaft an, die mit einigen Vorteilen gegenüber der kostenlosen Mitgliedschaft verbunden ist.

So kann man mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft (meist VIP, Premium oder Plus genannt) z.B. Fotos sehen, Nachrichten beantworten und erscheint in Suchergebnissen weiter oben.

Vertragsgerechte Kündigung

Eine Kündigung muss grundsätzlich schriftlich erfolgen. Daher scheidet der telefonische Weg schon von vornherein aus. Auch der Weg über ein Kontaktformular des Anbieters oder per Mail ist im Zweifel nicht bindend. “Schriftlich” bedeutet im Allgemeinen am Besten per Fax oder per Brief.

Wer sich noch weiter absichern möchte hebt den Sendebericht des Faxversandes auf oder schickt den Brief per Einschreiben. Den Aufpreis sollte es einem angesichts der teils happigen Preise für die Mitgliedschaften durchaus wert sein.

Wichtig: Kündigungsfristen sind unbedingt einzuhalten, so dass sich der Vertrag nicht automatisch um eine bestimmte Dauer verlängert. Um Missverständnisse zu vermeiden sollte man immer auch seine Mitglieds- oder Vertragsnummer und am besten noch sein Pseudonym in der Kündigung erwähnen. So kann diese einfacher zugeordnet werden.

 

Kündigung per 14-tägigem Rücktrittsrecht

Man kennt es von vielen Online-Shops: Bei im Internet erworbenen  Gütern greift das sogenannte Fernabsatzgesetz (FAG). Das Gesetz dient eigentlich dazu, Artikel bei Nichtgefallen zurücksenden zu können, da man sie nicht wie in einem Ladenlokal anfassen, riechen, schmecken etc. kann. Individuell angefertigte Güter (Maßanzug etc.) sind davon grundsätzlich ausgeschlossen. Auch kann bei Abnutzung eine prozentuale Gebühr des Neupreises vom Händler bei der Rückerstattung des Kaufpreises abgezogen werden. Und genau hier wird es im Bezug auf Datingplattformen und Partnervermittlungen interessant.

Denn man muss die Plattform ja (be)nutzen um sie kennen zu lernen und dann festzustellen, dass sie ggf. nicht die richtige Plattform für die persönlichen Erwartungen ist. Erlischt durch dieses Nutzen bereits das Rückgaberecht? Genau auf diesen Standpunkt stellen sich Parship und andere, wie in diesem Artikel der Verbraucherzentrale Hamburg nachzulesen ist.

Auch wenn man die Plattform während den 14 Tagen bereits genutzt hat ist allenfalls eine geringer Wertminderung seitens des Anbieters geltend zu machen.

Der Flirt-Gui.de rät: Augen auf bei Vertragsangelegenheiten.

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