Bei Jaumo tut sich was

Jaumo

Jaumo

Vor einer Weile haben wir bereits das Casual Dating Portal Jaumo unter die Lupe genommen. Mittlerweile hat sich jedoch einiges getan. Am Aussehen der Seite wurde noch einmal gefeilt. Sie sieht nun fast schon ein bisschen  aus wie Pinterest. Man kann sich direkt über seinen Facebook-Account anmelden oder sich einen eigenen Account nur für Jaumo anlegen, ganz wie man möchte.

Spannend für alle, die eventuell mit einer Anmeldung bei Jaumo liebäugeln ist die Tatsache, dass Jaumo mittlerweile die “1 Million”-Mitgliedermarke geknackt hat. Hierbei ist zu beachten, dass es sich komplett im Mitglieder aus Deutschland handelt. Eine regionale Häufung gibt es nicht, wodurch jeder gute Chancen hat, in seiner Nähe ein paar nette PartnerInnen zu finden und näher kennen zu lernen.

Für mobile Nutzer (und das werden ja immer mehr und mehr) gibt es zwei echte Apps, einmal für Apple (iPhone, iPad usw.) und einmal für Android (Samsung Galaxy, HTC One, etc.). Interessantes Detail: Die Android-App für Jaumo wurde kürzlich zur besten Flirt-App des Jahres 2013 gekürt.

In unserem ersten Beitrag erwähnten wir bereits, dass es die Möglichkeit gibt sich kleine Goodies per Coin freizuschalten. Mittlerweile gibt es noch mehr Arten, Coins zu verdienen. So bekommt man z.B. Coins für das Hochladen von Fotos oder für das vollständige Ausfüllen des eigenen Profils.

Neugierig geworden? Hier geht’s zur Registrierung

be2.de

be2Heute widmen wir uns einer neueren Single-Börse, be2.de.

Diese Börse hat nach eigenen Angaben über 33 Millionen Profile. Die Anmeldung ist recht einfach und der obligatorische Fragebogen ist nicht so lang wie anderswo. Das ist angenehm, denn nicht jeder möchte erst einmal stundenlang Fragen beantworten auf die es in den allermeisten Fällen ohnehin keine eindeutige Antwort gibt.

Schön: Der Nachrichtenservice von be2.de schreibt interessante Mitglieder im Namen einer selbst an und macht so automatisch auf das eigene Profil aufmerksam.

Nach dem Beantworten aller Fragen landet man direkt im Portal der Seite. Schön ist, dass es eine wirklich umfangreiche Suche gibt, bei der man nicht nur nach Geschlecht, Alter und Entfernung bzw. Region einschränken kann, sondern auch noch nach vielen weiteren Kriterien.

Die Legende unterhalb der Suchtreffer zeigt beispielhaft an, wie die Suchergebnisse aufgebaut sind. Das ist gerade für Neulinge sehr schön.

Fremde Profile werden sehr übersichtlich dargestellt. Be2.de zeigt nur Fotos der Mitglieder wenn man selbst auch ein Foto eingestellt hat. Hinter dem Namen “Kompatibilitätsbericht” verbergen sich ein paar Werte, die zeigen sollen wie gut oder schlecht man selbst zu dem entsprechenden Profil passt.

“FRAG doch mal” ist eine Rubrik, in der man einem Mitglied bis zu 5 vorformulierte Fragen stellen kann, die dieses dann beantworten kann.

Mit einem einzigen Klick kann man interessante Nutzer bitten, mehr von sich zu verraten.

Auch be2 bietet eine Premium-Mitgliedschaft an. Hier kann man Foto mit voller Schärfe sehen, Mails und Nachrichten senden und empfangen, sooft man will “FRAG doch mal” spielen und sehen, wer zuletzt auf dem eigenen Profil war.

Das Ganze kostet für 3 Monate 49,90 €/Monat, für 6 Monate 29,99 €/Monat und für 12 Monate 24,90 €/Monat.

Single.de – Jetzt mit tollem Gewinnspiel

Die Partnerbörse Single.de überzeugt nicht nur mit bis zu 3.000 neuen Anmeldungen pro Tag und mehreren Millionen Mitgliedern, sondern bietet darüberhinaus eine einfache Handhabung. Weiterhin gibt es vielfältige Komunikationsmöglichkeiten und eine große Auswahl an potenziellen Partnern und Partnerinnen.

Schön ist bei Single.de auch, dass die Seite eine mobile App anbietet, die das Kennenlernen unterwegs erleichtert.


Hier
kann man sich kostenlos anmelden.

 

Finya Erfahrungsbericht

Nachdem ich längere Zeit bei anderen Portalen angemeldet war, wollte ich mal wieder was Neues probieren, jedoch wenn möglich ohne Kosten. Eine Kollegin machte mich auf Finya.de aufmerksam und nach ihrer Meinung war die Plattform auch durchaus vorteilhaft. Ich schaute mir das Ganze dann mal unverbindlich an und bereits kurze Zeit später war ich registriert.

Die Anmeldung ist sehr umfangreich, wobei man jedoch nicht alles ausfüllen muss. Es werden wie bei jeder anderen Plattform auch die Standarddaten abgefragt. Finya hat jedoch auch noch einige andere Fragen parat. Man kann zum Beispiel seine Lieblingsmarken auf der Seite verlinken. Die Statusmeldungen sind auch noch etwas ganz besonderes. Erst gibt man an, wie man sich fühlt (gut, schlecht, müde usw.) und dann kann man noch angeben, worauf man grade Lust hat. Das kann zum Beispiel Kino oder ein Dinner zu zweit sein, aber auch Lust auf Küssen und Kuscheln kann vermerkt werden. Das Feature gefiel mir schon mal sehr gut.

Die eigene Seite wird in vier Bereiche unterteilt. Basisdaten, Fotos, die 100 Fragen sowie das Gästebuch, wo andere Mitglieder Nachrichten hinterlassen können. Die 100 Fragen sind nochmal was Besonderes, hier geht Finya wirklich ins Detail. Es müssen nicht alle Fragen beantwortet werden, manche Mitglieder geben gar keine Antworten an. Natürlich finden sich hier einige Standardfragen wie auf anderen Portalen auch. Aber nicht alle sind so einfach zu beantworten. Man wird nach seinen Wünschen und Träumen gefragt, nach dem Lieblingsduft, -autor und –film, nach der Vorstellung von einem perfekten Wochenende… Es dauert natürlich einige Zeit, bis man hier alles beantwortet hat und ich habe auch nicht alle Fragen ausgefüllt.

Bei Finya gab es eigentlich nur einen interessanten Kontakt, Markus. Einige Jahre jünger als ich, er war grade mitten im Abitur, als wir uns kennen lernten. Wir schrieben einige Zeit, fingen dann an, uns auch per SMS zu unterhalten und telefonierten oft. Trotz des Altersunterschieds machte er einen sympathischen und recht erwachsenen Eindruck auf mich. Mit seinen sexuellen Vorlieben konnte ich mich nicht wirklich anfreunden: er war in der BDSM Szene unterwegs. Nun ja, mit 18 Jahren experimentiert man halt auch noch gerne, dachte ich.

Auf jeden Fall wollten wir uns dann endlich treffen. Wir hatten uns in einem Café verabredet. Ich ging also hin und warte auf ihn. Und wartete und wartete… er tauchte einfach nicht auf. Nach einer halben Stunde hatte ich genug davon und fuhr wieder nach Hause. Zwei Stunden später erreichte mich die Nachricht von ihm, dass seine Mutter ihn nicht aus dem Haus gelassen hätte, weil er lernen sollte. Damit war für mich die Sache bereits abgeschlossen. Doch wir schrieben trotzdem noch eine Weile weiter und ich ließ mich zu einem erneuten Versuch für ein Treffen überreden. Diesmal wollten wir uns bei mir an der Bahnstation treffen. Ich kann von meinem Balkon genau auf die Station blicken und diesmal blieb ich also zu Hause und schaute aus dem Fenster, ob ich ihn sehen würde. Der verabredete Zeitpunkt kam und ging vorbei. Kein Markus weit und breit zu sehen. Wieder einige Stunden später erneut eine Nachricht. Letzte Nacht war er mit einigen Kumpels unterwegs gewesen und angeblich hätte ihm jemand K.O.-Tropfen in seinen Drink geschüttet, er war die Nacht also im Krankenhaus und konnte sich deshalb auch nicht vorher melden. Wieder nichts.

Ein letztes Mal gab ich ihm noch die Chance (ich weiß, ihr denkt wahrscheinlich längst warum ich so doof war und das überhaupt getan habe) auf ein neues Treffen. Gleicher Treffpunkt, gleiche Vorgehensweise meinerseits. Inzwischen hatte er mir am Telefon seine unendliche Liebe gestanden. Genau wie beim letzten Mal tauchte er jedoch nicht auf. Die Ausrede diesmal? Er war noch so schwach von den K.O.-Tropfen, war morgens beim Arzt und musste Blut abgeben zur Untersuchung und daraufhin war er im Bus ohnmächtig geworden. Um dies erneut zu vermeiden, wurde er wohl von seiner Mutter ein paar Stunden später zum Bahnhof gefahren und genau dann hatten die beiden einen Autounfall.

Ich hatte endgültig die Nase voll und brach den Kontakt ab. Das einzig gute aus der Geschichte: Ich amüsierte mich köstlich mit meinen Freundinnen, als ich die Geschichte bei ein paar Drinks erzählte.

Anna Müller

Match.com Erfahrungsbericht

Über match.com haben wir erst vor kurzem hier einen ausführlichen Artikel veröffentlicht. Doch ich möchte erneut auch von meinen persönlichen Erfahrungen berichten.

match.com war die erste Singlebörse, bei der ich mich angemeldet habe. Nach einer Flaute im Liebesleben wollte ich mal was Neues ausprobieren. Match.com wurde mir von einer Freundin empfohlen und spontan meldete ich mich an einem äußerst verregneten Tag im Juli 2012 an. Vom Design und der Aufmachung sowie den Funktionen gefiel mir die Seite auf Anhieb. Besonders das Anlächeln fand ich von Anfang an toll, denn ich war zu Beginn noch etwas schüchtern, auch wenn es um Online-Dating ging. Das Anlächeln war die perfekte Funktion, ich konnte den männlichen Singles die Wahl lassen, mir zu antworten oder eben nicht. Gleichzeitig war es aber auch nicht zu viel Aufwand und man musste sich keine lange Nachricht ausdenken.

Die ersten Kontakte waren oberflächlich und es kam nie zu einem Treffen. Es war nicht wirklich jemand interessantes dabei.

Dann traf ich Felix. 27 Jahre, fester Job, seit einiger Zeit Single und es schien auch sonst gut zu passen. Wir trafen uns einige Male, verstanden uns gut und verbrachten einige Wochenenden zusammen. Nach ein paar Wochen jedoch wurde relativ schnell klar, dass er es gerne auf diesem Level halten wollte: eine nette Bekanntschaft fürs Wochenende, nichts, dass man den Freunden vorstellen würde. Ich verdrängte die Tatsache noch eine Weile, doch vier Monate nach unserem Kennenlernen war dann endgültig Schluss.

Ich stürzte mich gleich anschließend wieder voll ins Online-Dating und hatte bereits nach kurzer Zeit wieder ein Date. Matthias, 22 Jahre, aus dem tiefsten Schwarzwald. Wie tief und wie viel Hinterwäldler in ihm steckte, sollte ich schon bald merken. Doch beginnen wir am Anfang.

Er hatte mich bereits im September, als ich anfing mich mit Felix zu treffen, angeschrieben, doch ich hatte mein Profil dann vorübergehend deaktiviert. Als ich wieder online ging, stolperte ich über seine Nachricht und schrieb ihn einfach mal an. Er antwortete sofort und wir fingen bald an, uns auch abseits von match.com zu unterhalten. Dass er jünger war, merkte man ihm deutlich an, ebenso dass er nebenberuflich noch Bauer war. Er war sehr einfach gestrickt, sagen wir mal so. Doch ich versuchte es trotzdem, weil ich dachte, dass ich vielleicht meine Ansprüche zurückschrauben muss und jeder Mensch ja eine Chance verdient. Bereits kurze Zeit später trafen wir uns. Ein typisches Beispiel, dass man immer die vorteilshaften Bilder von sich ins Internet stellt. Ich erkannte ihn fast nicht. Zerschlissene, dreckige Jeans, eine Kapuzenjacke, die seinen Bierbauch nicht verdecken konnte. Er kam fast eine Stunde zu spät, mit der Ausrede, er wollte nach der Arbeit noch kurz duschen. Ich war kurz davor zu fragen, warum er das dann nicht getan hätte, als ich kapierte, dass er sich selbst als sehr reinlich und frisch geduscht ansah. Na ja, das kann ich nicht bestätigen. Ich bin bei weitem niemand, der auf Äußerlichkeiten achtet, es geht mir um den Menschen dahinter. Eins kann ich jedoch nicht leiden: wenn Leute ungepflegt riechen. Leider war dies hier genau der Fall. Er roch nicht ungewaschen, er stank. Das Date dauerte genau eine Stunde, dann war er wieder weg mit der Begründung, er habe Angst im Dunkeln in der großen Stadt Auto zu fahren. Doch ob man es glaubt oder nicht, er wollte sich erneut mit mir treffen. Und ich sagte zu, von wegen zweite Chance und so.

Bis zum nächsten Date herrschte reger Kontakt zwischen uns. Leider auf unterschiedlichen Niveaus. Derweil ich einfach reden und ihn kennen lernen wollte, verschickte er lieber Bilder von sich – Nacktbilder. Seiner Meinung nach so erregend, dass ich sofort zu ihm fahren und ihn vernaschen würde. Nein, das war nicht der Fall. An Selbstbewusstsein mangelte es ihm jedenfalls nicht.

Doch ich traf mich wirklich erneut mit ihm. Er hatte Spätschicht und ich fuhr deshalb Freitag spät abends zu ihm. Wie bereits gesagt, er wohnte in der tiefsten Provinz. Und ausgerechnet an diesem Wochenende fielen gefühlte 3 Tonnen Schnee. Ich habe kein Problem, bei Schnee Auto zu fahren doch das war kein Schnee mehr, das waren antarktische Verhältnisse. Die Straßen sind in der Gegend nicht beleuchtet, man fuhr stundenlang Serpentinen im Wald hoch und runter – ihr könnt es euch vorstellen. Im Stockdunkeln schlich ich mit 20 km/h durch den Schwarzwald. Ich hätte einfach umdrehen sollen. Na ja, auf jeden Fall kam er frisch von der Arbeit, war wieder ungepflegt und nur auf eins aus. Er ging duschen als ich ankam, und ich freute mich über die Lufterfrischung. Ich weiß nicht, wie manche Leute es schaffen, doch er kam aus der Dusche, die Frische hielt genau fünf Minuten und schon zog wieder der gewohnte Duft auf. Bei dem Wetter traute ich mir fahren nicht zu und wollte deshalb morgens wieder zurückfahren. Selbst Schuld. Ganz der perfekte Gastgeber fragte er am nächsten morgen noch: „Du trinkst doch keinen Kaffee und willst auch bestimmt kein Frühstück, oder? Sonst muss ich ja noch einkaufen!“ Ich lehnte dankend ab, packte meine Sachen und ging. Der Blick aus dem Fenster jedoch ließ mich erstarren – es hatte die ganze Nacht geschneit und ich konnte mein Auto nicht mehr entdecken, versteckt unter einer zwei Meter hohen Schneewehe. Ich war entsetzt und meinte nur, wie ich denn mein Auto da raus kriegen würde. Er meinte, ich sollte kurz warten und verschwand im Schlafzimmer. Ich dachte schon, er würde endlich seinen Mann stehen, sich anziehen und mir helfen. Cool, vielleicht ist er ja doch kein absoluter Reinfall. Dann hörte ich, wie etwas zerrissen wurde. Er kam wieder aus dem Schlafzimmer, reichte mir stolz zwei Stücke Pappe mit den Worten: „Hier, damit kriegst du dein Auto ganz schnell frei!“ Ich könnte schwören, mein Gesicht ist mir komplett entgleist. Er wollte mir nicht helfen? Die Sache war danach auch für mich endlich glasklar – Vollpfosten. Ich stampfte also durch den Schnee zu dem Berg, den ich für mein Auto hielt. Er stand derweil auf dem Balkon und sah mir zu. Mühsam machte ich mich an die Arbeit, was sich äußerst schwierig gestaltet, wenn man nur 1,63 Meter groß ist und nicht mal richtig an die Oberseite des Autos kommt. Na ja, auf jeden Fall dauerte es eine gute Stunde, bis ich einigermaßen raus kam. Da hörte ich von hinten noch den Kommentar in breitestem Schwäbisch: „Siehste, ging doch ganz einfach!“ Und da war die Sache für mich erledigt. Leider für ihn noch nicht. Ich bekam noch einige (appetitliche) Bilder, Nachrichten, Chatanfragen, Anrufe usw. Erst vor zwei Wochen konnte ich ihn endgültig abschütteln.

Ein weiteres Erlebnis will ich hier noch erzählen.

Nachdem ich es mit jüngeren Männern versucht hatte, ging ich einfach mal in die andere Richtung und verabredete mich mit älteren Männern. Auch hier geriet ich wieder an ein ganz besonderes Exemplar. Andreas war Anfang 40. Wir unterhielten uns eine Weile und trafen uns recht schnell. Das erste was mir auffiel, war, dass er aussah wie einer meiner Kollegen. Es lief soweit ganz gut und wir hatten viele Gesprächsthemen. Nach einer Weile sprach er mich auf Sex an, was meine Vorlieben wären usw. Ich erzählte nicht viel, da ich ihn ja noch kaum kannte, fragte ihn jedoch nach seinen aus Höflichkeit. Dies war gut, denn so sahen wir beide schnell, dass wir nicht direkt auf einer Wellenlänge lagen.

Ich möchte noch sagen, dass mir diese Vollpfosten auch bei jedem anderen Portal über den Weg hätten laufen können und ja auch sind. Mit match.com bin ich wirklich sehr zufrieden. Gut aufgebaut, strukturiert, übersichtlich und faire Preise. Dieser Artikel soll zeigen, dass man eben auch mal daneben greifen kann, aber ich habe auch schlussendlich meine Liebe über das Online-Dating kennengelernt.
Daher gebt bitte nicht gleich auf wenn es beim ersten Mal nicht klappt und nehmt euch genug Zeit. Erwartungsdruck ist nie gut!

Anna Müller

Match.com

match.commatch.com war die erste weltweite Singlebörse und ist mittlerweile in 240 Ländern vertreten. Dadurch ist auch eine globale Suche nach passenden Singles möglich. Seit 2010 gehört die Singlebörse, welcher bisher nur aus den USA bekannt war, zur meetic Gruppe, zu der auch NEU.DE und Partner.de gehören. Meetic wurde im November 2001 gegründet und hat es geschafft, sich in wenigen Jahren als europäischer Marktführer im Dating, d.h. der Partnersuche im Internet zu etablieren. Mittlerweile ist die meetic Gruppe in mehr als zwanzig Ländern vertreten und hat über 43 Millionen registrierte Mitglieder allein in Europa.

Durch die Verknüpfung der drei Datenbanken ist der Pool an Singles wesentlich größer. Wenn man bei match.com angemeldet ist, erscheinen die Suchergebnisse von Singles aller drei Börsen. Laut eigenen Angaben haben bei diesem Anbieter mehr Singles ihren Partner gefunden als auf jeder anderen Online-Dating-Website.

Die erste Anmeldung bei match.com ist kostenlos. In der kostenlosen Mitgliedschaft kann man sein Profil mit eigenen Angaben schmücken, Bilder hochladen, die Wunschvorstellungen an den Partner definieren und nach passenden Mitgliedern suchen. Erst die Kontaktaufnahme ist kostenpflichtig. Die Premium-Mitgliedschaft kann für ein, drei oder sechs Monate abgeschlossen werden. Hier gibt es noch die Option, das Ganze mit der PLUS-Option aufzuwerten, um Nicht-Premium-Mitgliedern die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme einzuräumen.

Der erste Kontakt kann durch das sogenannte „Anlächeln“ erfolgen. Wenn das Profil eines anderen Mitglieds gefällt, kann man dies durch ein schüchternes Lächeln zeigen und spielt so den Ball in die Hälfte des Anderen. Weiter können Nachrichten versandt werden und auch eine Chatfunktion mit optionalem Videochat ist vorhanden.

Jeden Tag erhält man die sogenannten „Daily-6“; Partnervorschläge, die laut match.com besonders gut zu mir passen würden. Hier kann durch ein einfaches „Ja“ oder „Nein“ auf die Frage „Gefällt mir?“ dem Anderen gezeigt werden, dass man gerne Kontakt hätte. Nur wenn man „Ja“ anklickt, erfährt der andere Single davon. Weiterhin kann der Filter auf folgende Kriterien eingestellt werden: Er sucht mich, Idealer Partner, Gleicher Geburtstag uvm. Passende Singles können auch nur in der Umgebung gesucht oder nach der letzten Anmeldung gesucht werden.

Jeder Besucher auf dem eigenen Profil wird angezeigt, man sieht wann seine Nachrichten gelesen werden, welche Mitglieder online sind und wann diese zuletzt online waren.

Neugierig geworden? Hier geht es zu match.com.

Annas Erfahrungen mit Secret.de

Heute haben wir die Ehre, eine Gastschreiberin bei uns begrüßen zu dürfen – Anna.

Sie wird hier ab und zu über ihre Erfahrungen aus dem (Online)-Dating berichten. Der erste Artikel dreht sich um secret.de – aber lest selbst:

 

Nach einiger Zeit im Online-Dating-Dschungel bei diversen Portalen wie match.com, Finya und ElitePartner entschloss ich mich dazu, der ernsthaften Suche nach dem Traumpartner etwas Ruhe zu gönnen und mal neue Sachen zu probieren. Casual Dating reizte mich nun schon seit einer Weile, die Neugier überwiegte schließlich und ich meldete mich bei secret an.

Über die Anmeldung bei secret wurde hier ja bereits ausführlich berichtet. Jedoch möchte ich trotzdem kurz darauf eingehen.

Das Anmeldeformular ist unglaublich umfangreich, alles in allem dauerte die Anmeldung ca. eine Stunde. Über viele Fragen musste ich mir erst Gedanken machen, manches hatte ich so noch gar nicht in Betracht gezogen. Wo liegen meine Tabus im sexuellen Bereich, was reizt mich und was ist für mich schon selbstverständlich, das andere vielleicht als exotisch ansehen? Welche Voraussetzungen soll der Partner mitbringen, wie stehe ich zu Körperschmuck, wo ist meine Schmerzgrenze und will ich Sex mit Schmerzen verbinden? Lack, Leder, BDSM, Fotos, Filme, Dirty Talk… hier scheint wirklich jeder auf seine Kosten kommen zu können.

Ein sinnlicher Benutzername war schnell gefunden. Nur welches Bild lädt man am Besten in die Galerie hoch? Wie sexy oder freizügig soll es sein? Ich entschied mich dann doch für ein nicht so freizügiges Bild, trotzdem sexy meiner Meinung nach und legte eine verführerische Maske über mein Bild. Die anderen Bilder legte ich in die Galerie, die nur nach Versand des Schlüssels sichtbar ist.  Ich hätte als Vergleich gerne mal die Profile der anderen Frauen gesehen.

Und dann ging es auch schon los. Die Bedienung des Portals ist sehr übersichtlich und einfach gestaltet. Vom Design und der Vorgehensweise hat es mir sehr gut gefallen. Die ersten Funktionen sind alle kostenlos und ich habe es über meine gesamte Anmeldezeit hinweg geschafft, kein Geld reinstecken zu müssen. Für die tägliche Anmeldung bekommt man Credits gutgeschrieben, genauso wie für einige andere Funktionen (Newsletter usw.). Grußkarten kann man für 9 Credits verschicken, die ersten Nachrichten zwischen den Kontakten sind kostenlos und dann kann man immer noch auf andere Kommunikationswege ausweichen, wenn einem das Ganze zu teuer wird. Was mir persönlich gefehlt hat war eine Chatfunktion. Man kann nur Nachrichten versenden, jedoch muss die Seite jedes Mal neu aktualisiert werden, wenn neue Nachrichten vorliegen. Mir ist es öfters passiert, dass ich nach dem Abschicken einer Nachricht erst gemerkt habe, dass mein Gegenüber schon wieder was Neues geschrieben hatte.

Als Frau hat man es hier sehr leicht, Kontakte zu knüpfen. Nach meiner Erfahrung kommen auf eine Frau geschätzte 10 Männer – mindestens. Man braucht gar nicht aktiv zu suchen, die Nachrichten überschlagen sich teilweise nahezu. Es herrscht eindeutig ein Überschuss an Männern. Doch wie bei jedem Flirt im Internet ist hier mit Sorgsamkeit und Vorsicht vorzugehen. Gut ein Drittel aller Anfragen habe ich gleich mal wieder gelöscht. Auch wenn es hier um Casual Dating geht, war mir ein gewisser Standard und Respekt voreinander wichtig. Ich will den Mann zwar nicht heiraten und bin auch nicht auf der Suche nach einer festen Beziehung, das heißt aber noch lange nicht, dass ich mit jedem ins Bett springe. Leider scheint das jedoch die vorherrschende Meinung der Männer aus dem Casual Dating Bereich zu sein. Gerade durch die Möglichkeit, sich seinen Sexpartner übers Internet zu suchen ist man doch in der einmaligen Lage, vorher über sexuelle Vorlieben und Tabus zu sprechen, bevor einem die böse Überraschung im Bett trifft. Und wenn man feststellt, dass das nicht zu den eigenen Vorstellungen passt, ist noch nichts passiert und man kommt relativ einfach wieder aus der Sache raus.

Ich war ca. zwei Monate bei secret angemeldet. Kontakte gab es in dieser Zeit mehr als genug, über Telefon, E-Mail, Skype oder sonstige Kommunikationswege. Viele Angebote, manche verlockend, andere unseriös. Männer, die nur als Duo auf die Suche nach 3ern sind; solche, die nur Sex vor der Webcam haben wollen; andere, die Nacktfotos verschicken und dasselbe von dir erwarten; aber auch anhängliche, die nach dem Abmelden nicht locker lassen und es auch weiter versuchen, wenn man selbst inzwischen glücklich in einer festen Beziehung ist. Getroffen habe ich mich letztendlich mit drei Männern. Und jeder von ihnen war eine eigene, unterhaltsame Geschichte.

Angefangen hat es mit Sebastian, 28 Jahre, wohnte ca. 100 Kilometer von mir entfernt. Das wäre mir persönlich schon mal viel zu viel Aufwand gewesen, die weite Strecke nur für Sex auf mich zu nehmen. Jedoch hat Sebastian mir erzählt (und das wurde von einigen anderen Kontakten bestätigt), dass viele Frauen sich zwar anmelden, aber dann doch nicht zu einem Treffen bereit sind. Erst heiß machen und dann fallen lassen, wie man so schön sagt. Viele konnten sich nicht mal zu einer Antwort auf die Flirtnachricht durchringen. Und es lag sicherlich nicht daran, dass Sebastian ein älterer Herr mit Bauchansatz und Glatze war. Nein, es erwartete mich ein durchaus attraktiver, blonder, junger Mann. Nicht unbedingt durchtrainiert, aber bei weitem nicht dick. Die Männerwelt muss wohl auch aufpassen, nicht an professionelle Damen bei secret zu gelangen, wie Sebastian mir erzählte. Wir tauschten einige Nachrichten aus, sprachen über unsere Entscheidung uns bei secret anzumelden, über Vorlieben und Tabus. Schnell war klar, dass wir diesbezüglich auf einer Wellenlänge lagen. Wir fingen an, uns auch übers Telefon zu unterhalten und verstanden uns sehr gut. Auf Grund der Distanz überlegten wir uns, ein Wochenende zusammen zu verbringen. Wenn es zum Sex kommen sollte, gut – wenn nicht, auch nicht schlimm. Wir wussten beide, was wir wollen und nicht wollen. Ich lud ihn also zu mir ein. Das kostete mich einiges an Überwindung, schließlich war er ja ein wildfremder Mann. Doch ich sprang über meinen Schatten. Eines Freitag abends war es dann also soweit. Ich sollte meine erste secret Erfahrung machen. Er reiste spät an und die Sympathie war auch persönlich gleich da. Wir legten einen Film ein und kuschelten uns auf die Couch. Die Anziehung war da und es ging recht schnell zur Sache. Und ich muss sagen: durch das vorherige Abchecken der Vorlieben wusste ich genau was mich erwartete, was die Sache jedoch nicht langweilig machte. Einige Stunden später jedoch drehte sich das Blatt. Ich lernte die moderne Version des „Ich geh nur schnell Zigaretten kaufen“ lernen – „Ich muss kurz mein Auto umparken, ich steh‘ im Halteverbot“. Mit diesem Spruch verabschiedete er sich und tauchte dann auch nicht mehr auf. Und ich verbrachte die restliche Nacht alleine im Bett.

Mein zweiter Kontakt war Alex, ein sehr verschlossener und auf Diskretion bedachter 27-jähriger. Den richtigen Namen weiß ich bis heute nicht. Hier blieb es auch bei einem Treffen, obwohl das Ganze am Anfang eher auf Friends with Benefits ausgelegt war. Er wohnte ganz bei mir in der Nähe, was sich im Nachhinein als großer Nachteil herausgestellt hat. Man trifft sich doch öfters mal auf der Straße oder in der Bahn, was manchmal etwas unangenehm sein kann.

Den letzten Kontakt hatte ich mit Olaf. Danach war für mich Schluss.

Olaf stellte sich als sympathischer, netter, junger Mann vor. Ca. 35 Jahre, selbstbewusst und wie sich nachher herausstellte, verlogen. Für mich war immer wichtig, dass die Männer, mit denen ich mich traf, die gleichen Vorstellungen von der Sache zwischen uns hatten. Ich wollte jeglichen Stress vermeiden. Das war bei dieser Geschichte leider nicht möglich.

Wir hatten einige Nachrichten ausgetauscht und beschlossen dann, uns mal zu treffen. Er lud mich zum Essen ein und hier war schon klar, wo der Abend enden würde. Wir fuhren also zu mir nach Hause und vergnügten uns dort weiter. Nach dem Sex kam dann für mich jedoch das absolute Tabu. Als Olaf sich wieder anzog, holte er nämlich seinen Ehering aus der Hosentasche. Er hatte „vergessen„ zu erwähnen, dass er verheiratet war und auch Kinder hatte. Angeblich waren die beiden wohl in einer offenen Beziehung, also war Sex mit anderen erlaubt, ja sogar erwünscht. Das war für mich jedoch ein absolutes Tabu. Ich schmiss ihn also aus der Wohnung und für mich war die secret Sache damit erledigt.

Das scheint jedoch auch eine der großen Hauptgruppen bei Casual Dating Plattformen auszumachen. Männer, die in ihrer Beziehung nicht das bekommen, was sie brauchen oder wollen und sich das dann woanders holen. Das ist ja auch jedem selbst überlassen und ich will hier auch niemanden verurteilen, jedoch kommt für mich so etwas nicht in Frage und ich hätte vorher gerne die Wahl gehabt, ob ich da mitmachen will oder nicht.

Insgesamt fällt mein Urteil über Casual Dating Websites jedoch positiv aus. Man kann ganz unkompliziert und unverbindlich im Netz nach einem Sexpartner stöbern. Mit wem man sich schließlich trifft, ist ja jedem schlussendlich selbst überlassen. Das meine Partner sich überwiegend als Vollpfosten erwiesen haben, trügt mein Urteil nicht. Ich kann jedem, der hier mal schnuppern oder Erfahrungen sammeln möchte, die Seite secret nur empfehlen.

Anna Müller

First Affair

First Affair

First Affair

Bei First Affair steht ganz klar der Seitensprung im Vordergrund. Man kann hier aber auch nach Partnerschaften suchen. Die Seite an sich ist eher dunkel in lila gehalten. Nichtsdestotrotz wirkt sie klar strukturiert. Neben dem üblichen Profil mit Größe, Gewicht usw. wird hier viel über die sexuellen Vorlieben abgefragt, wobei aber alle Angaben freiwillig sind.

Man wird dazu ermuntert ein Foto von sich hochzuladen. Neben den Favoriten kann man Mitglieder als sogenannte Vertrauensleute kennzeichnen. Dies sind Mitglieder mit denen man schon länger in Kontakt steht und die das persönliche Vertrauen genießen.

Interessant: Über ein Popup wird man über neue Nachrichten informiert. Der Livechat bietet – anders als bei anderen Plattformen – sogar die Möglichkeit, eine Webcam und ein Mikrofon zu nutzen.

Wer es doch lieber traditioneller mag kann auch reguläre Nachrichten schreiben. Und wer lieber erstmal in Ruhe stöbern will, für den ist der sogenannte Tarnmodus genau das richtige Werkzeug. Hierbei sehen andere User nicht wenn man selbst online ist.

Auch First Affair bietet eine kostenpflichtige Mitgliedschaft. Die Preie stellen sich wie folgt dar:

Monate Preis
1 39,99 €
3 49,99 €
6 79,99 €
12 99,99 €

Neugierig geworden?

Gleich hier anmelden:


First Affair – Erotische Abenteuer & Seitensprünge

Secret.de – Die Plattform für geheime Vorlieben und Seitensprünge

Secret.de

Secret.de

Secret.de ist eine Plattform für alle, die Affären und unkomplizierte Seitensprünge suchen oder einfach ihre geheimen Phantasien ausleben wollen.

Die Anmeldung ist recht umfangreich. Es müssen einige Fragen beantwortet werden, wobei der Charakter hier kaum abgefragt wird. Es geht primär um Äußerlichkeiten und die eigenen sexuellen Vorlieben und Phantasien. Weiter wird gefragt, was der potenzielle Partner bzw. die potenzielle Partnerin mitbringen sollte.

Man gibt seine Tabus an, was man unbedingt möchte und Dinge, über die man diskutieren müsste.

Nach der Anmeldung sollte man ein Foto hochladen. Interessantes Detail: Optional kann man eine Maske auf sein Foto legen, die man auch in der Größe und Art verändern kann. So ist sichergestellt, dass man nicht aus Versehen von Freunden oder Bekannten wiedererkannt wird.

Desweiteren können Fotoalben (hier: Galerien) angelegt werden. Der Zugang zu diesen Galerien ist für andere Mitglieder nur durch einen Schlüssel möglich, den man an die entsprechenden Mitglieder schicken muss.

Gesucht werden kann nach der Entfernung, nach den Vorlieben, nach Alter und nach allen möglichen Äußerlichkeiten. Gut: Auch in der kostenlosen Mitgliedschaft sieht man alle Profilbesucher, die sich das eigene Profil in den letzten 24 Stunden angesehen haben.

Profile anderer Benutzer sind kostenlos uneingeschränkt einsehbar. Ein Profil besteht aus den Fotos, Vorlieben, Tabus, Wunschvorstellungen an den Partner, Äußerlichkeiten, Hobbies, Bildung usw.

Man kann einen kostenpflichtigen Gold-Status erwerben. Wenn man auch die Profilbesucher welche länger als 24 Stunden nicht mehr auf dem Profil waren sehen möchte braucht man den Gold-Status.

Eine bestimmte Menge an Nachrichten zwischen zwei Mitgliedern ist kostenlos, danach muss man einmalig pro Mitglied 9 “Credits” zahlen. Credits sind die virtuelle Währung auf secret.de

Für 9 Credits kann man auch eine “sexy Grußkarte” verschicken.

Pro Tages-Login bekommt man 5 Credits. Weitere Credits gibt es für die eigentliche Registrierung (50) und ein Newsletter-Abonnement (5). Credits können in Einheiten von 50 bis 200 für bis zu €9,95 erworben werden.

Schade: Neue Nachrichten, Besucher etc. sieht man erst nach einem Reload der Seite.

Insgesamt kommen wir aber zu einem positiven Urteil über secret.de. Die Seite an sich ist schön seriös aufgemacht. Da man leider nicht sieht wer gerade online ist müssen wir an dieser Stelle auf die FlirtSearch verzichten.

Neugierig geworden: Hier geht es zu secret.de: Klick

Black-Flirt

Black-Flirt

Black-Flirt

Black-Flirt ist eine Online-Kontaktbörse für alle Anhänger der Nacht – im Volksmund Gothics genannt. Diese Seite ist also eine Börse für spezielle Interessen. Das Design selbst kommt auch recht dunkel daher. Schön ist, dass die Seite weitgehend kostenlos ist. Man kann sie mit Spenden unterstützen, jedoch kommt auch sie nicht ganz ohne eine Premium-Mitgliedschaft aus. In der  FlirtSearch wurden 29 Mitglieder gefunden. Dieser Wert ist freilich nicht so hoch wie bei einer allgemeinen Seite, aber ist für eine Spezial-Seite sehr gut.

Interessant: Direkt auf der Start-Seite gibt es ein “Dark Radio”, auch für unregistrierte Besucher. Ebenso gibt es ein Voting, Newsletter, IRC-Chat-Channel, Download-Bereich uvm., was der Seite eher einen Portal-Charakter gibt. Black-Flirt bezeichnet sich aber selbst als Kontaktbörse.

Die Anmeldung ist recht einfach. Man kann bis zu vier Szene-Typen aus einer Liste von vielen verschiedenen Szene-Typen auswählen, was eine Verfeinerung der Vorlieben erlaubt, da das Gothic-Segment sehr breit gefächert ist.

Nun kann man sofort nach anderen Gothics suchen und so seinen potenziellen Partner oder auch nur eine Affäre finden. Über “Zufalls-Profile” wird einem ein zufälliges Profil angezeigt, welches auf die persönlichen Sucheinstellungen passt. Weiterhin gibt es ein Postfach, Profil-Gästebücher sowie eine Bilder-Galerie, wie sie auch andere Plattformen bieten.

Mit der Premium-Mitgliedschaft kann man nun unsichtbar online gehen, sieht keine Werbung mehr, sieht eine Historie der letzten “Zufalls-Profile”. “Speed-Dating” ist eine Erweiterung der Zufallsprofil-Funktion mit mehr Vorschlägen, exklusiv für Premium-Mitglieder. Man sieht eine Liste aller Neuregistrierungen und man kann 666 statt 5 Fotos hochladen.

Weiterhin fällt die Größenbeschränkung bei gesendeten Nachrichten weg und man sieht seine letzten Profil-Besucher und die letzten Besucher anderer Profile.

Folgende Laufzeiten gibt es für die Premium-Mitgliedschaft:

1 Monat für € 4,50, 3 Monate für € 11,95, 6 Monate für € 21,00 und 12 Monate für € 36,00. Schön ist, dass sich diese Abos nicht automatisch verlängern.

Neugierig geworden? Hier anmelden: www.black-flirt.de

Fischkopf – Speziell für Singles aus dem Norden

Fischkopf

Fischkopf

Heute widmen wir uns wieder einer regionalen Singlebörse – Fischkopf.de.

Diese Seite wirbt damit, die größte Singlebörse explizit für Singles aus dem Norden zu sein. Es sind immer mehrere Hundert Mitglieder online. In der kostenlosen Mitgliedschaft kann man nach anderen Mitgliedern suchen, Profile und Fotos bewerten und sehen wer online ist.

Sehr interessant: Auch in der kostenlosen Mitgliedschaft kann man andere Mitglieder anschreiben. Wer es unkompliziert mag, kann auch erst einmal eine virtuelle Rose verschicken. Das wird allerdings von anderen Mitgliedern selten beantwortet, da sie nicht von sehr großem Interesse zeugt. Man kann bei der Suche nach Mitgliedern auch sehen wie viele Mitglieder insgesamt registriert sind. Es sind weit über 20 000.

Auf der Profilseite eines Mitglieds sieht man dessen Voting, dessen Anzahl an Besuchern, ob das Mitglied online ist (was die wenigsten Seiten anbieten) und seine diversen Freitexte (neben den üblichen Angaben wie z.B. körperlichen Eigenschaften).

Die Freitexte sind sehr zahlreich. So kann man eingeben, was man mag, was man nicht mag, seinen Traumpartner, Hobbies, seinen Flirt-Text und noch viel mehr. Das sind sehr viele Freitext-Möglichkeiten für eine Online-Dating-Seite.

Weiterhin sieht man wie lange das Profil schon bei Fischkopf existiert. Die nicht-Freitexte finden sich allesamt unter “Mehr über mich”. Den ersten Hinweis darauf dass man auch eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erwerben kann sieht man beim Anklicken des Gästebuchs. Nur sogenannte “Goldfische” (zahlende Mitglieder) können ein Gästebuch anlegen.

Um zu einem Goldfisch zu werden zahlz man entweder 7,99 € für einen Monat, 21,00 € für 3 Monate, 36,00 € für 6 Monate oder 60,00 € für ein Jahr. Über Pay-by-Shopping kann man auch eine kostenlose 3-Monats-Mitgliedschaft erlangen.

Neugierig geworden? Fischkopf.de

Singlemama – Die Kontaktbörse für Alleinerziehende

SingleMama

SingleMama

Heute widmen wir uns wieder einer Singlebörse für eine spezielle Gruppe im Online-Dating. Es geht hier um Alleinerziehende. Der Begriff “Single-Mama” ist hier etwas irreführend, da hier nicht zwei alleinerziehende Frauen zusammengebracht werden sollen, sondern auch eine Frau und ein Mann.

Die Plattform baut darauf, Leute mit einem oder mehreren Kindern aus vergangenen Beziehungen zusammen zu bringen. Das ist praktisch, denn so hat man als Suchende(r) automatisch ein Gesprächsthema. Das ist bei allgemeinen Online Dating Seiten nicht immer gegeben. Und was bietet mehr Gesprächsstoff als das eigene Kind oder die eigenen Kinder?

Interessantes Detail, welches sofort auffällt: Die Seite zeigt oben bei der Anmeldung die Anzahl registrierter Mitglieder, sowie die Anzahl Neuregistrierungen in den letzten 24 Stunden. Aktuell sind über 32 000 Mitglieder registriert.

Es gibt eine Basis-Mitgliedschaft, in der man sich Profile ansehen kann und anderen Mitgliedern “zublinzeln” kann. Man kann außerdem Mitglieder mit einer erweiterten Premium-Mitgliedschaft auch als kostenloses Mitglied dauerhaft kontaktieren. Als neues Basis-Mitglied bekommt man zum Testen für 7 Tage auch alle Premium-Features freigeschaltet.

Man kann als kostenloses Basis-Mitglied keine “normalen” Premium-Mitglieder anschreiben. Es können sich auch Mitglieder ohne Kinder registrieren, was man bei der Ausrichtung der Online-Dating-Plattform etwas merkwürdig erscheint.

Interessant: Die Premium-Mitgliedschaft kann mit einer Einmalzahlung von 55,00 € erworben werden. Diese enthält zudem 45 Frei-SMS, welche man an andere Mitglieder schicken kann. Weiterhin gibt es für € 35,00 zeitlich begrenzte Premium-Mitgliedschaften von 3 Monaten und für € 45,00 eine Mitgliedschaft für 1 Jahr und 35 SMS.

Die erweiterte Premium-Mitgliedschaft mit der Möglichkeit, auch Basis-Mitglieder zu kontaktieren, wird durch eine Einmalzahlung von € 75,00 aktiviert.

Neugierig geworden? SingleMama.de

Haltmich.de

Heute berichten wir über eine recht neue Plattform: Haltmich.de

Diese Plattform entstand ursprünglich im angloamerikanischen Raum unter dem Namen “Cupid”. Haltmich ist die deutsche Übersetzung des Portals. Das Portal an sich wirkt modern und sehr intuitiv. Die Anmeldung geht erfrischend schnell. Anders als bei anderen Datingseiten und Partnerbörsen werden absolut keine Fragen zur Persönlichkeit und zum Wunschpartner gestellt.

Man kann sofort auf Partnersuche gehen. Für den Chat muss man sich für eine kostenpflichtige Mitgliedschaft entscheiden. Den Mitgliedern kann man ebenso kostenpflichtige Nachrichten zukommen lassen. Die Fotos kann man sich auch mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft ansehen.

Kostenlos kann man Mitgliedern “Hallo” sagen und ihnen auf verschiedene Arten zuzwinkern, z.B. durch Küssen oder virtuelles Umarmen.

Weiterhin kann man “Cupidos Pfeil” verschießen. Dazu muss man wissen dass die Fabelgestalt “Amor” im Englischen “Cupid” heißt. So wie Amor also seine Pfeile im deutschen Sprachraum verschießt, tut dies Cupid im englischen Sprachraum.

Praktisch: Direkt nach der Anmeldung bekommt man eine E-Mail mit potenziellen Partnervorschlägen aus der eigenen Region. Weiterhin gibt es auf jedem Profil einen “Ähnliche Profile”-Button, der basierend auf den Daten des gerade angesehenen Profils ähnliche Mitglieder vorschlägt. Der Flirt-Gui.de findet: Eine tolle Idee, die auch andere Seiten einführen sollten.

Leider funktioniert die Sortierung der gerade online anzutreffenden Mitglieder nach Entfernung nicht richtig und den Suchradius von “ganz Deutschland” auf ein kleineres Gebiet verringern geht nur in der kostenpflichtigen Mitgliedschaft. Daher kann der FlirtSearch-Test leider nicht durchgeführt werden.

Folgende Abo-Varianten gibt es auf Haltmich.de:

Abo Abo + VIP Abo + Connect-Paket Abo + Zusatz-Upgrades
1 Monat 39,99 € 46,89 € 49,89 € 54,89 €
3 Monate 83,97 € 104,67 € 113,67 € 128,67 €
6 Monate 119,94 € 161,34 € 179,34 € 209,34 €

Neugierig geworden? Gleich hier anmelden:

Haltmich.de

Prime-Date

Prime-Date

Prime-Date

Prime-Date ist von einem ehemaligen Parship-Vorstand gegründet worden und hat sich – wie einige andere Seiten – eher dem “casual dating” verschrieben. Anders als bewusst jugendlich und allzu locker wirkende Portale hat sich Prime-Date jedoch ganz klar Seriosität auf die Fahne geschrieben. Dies fängt schon bei der Startseite an. Wie bei den meisten Partnervermittlungen auch wird man von einem potenziellen Partner angelächelt – keine Trauben an Gesichtern, grelle Farben oä.

Die Plattform wirbt ganz offen mit einer “100% Kontaktgarantie”, aber dazu später mehr.

Interessanterweise kann man bei den Suchoptionen direkt bei der Registrierung einstellen, ob der Partner hetero-, homo-sexuell oder beliebig orientiert sein soll. So kommt man auch als Bisexuelle(r) auf seine Kosten. Obwohl es hier mehr um casual dates geht kann man auch angeben dass man eine feste Partnerschaft sucht.  Interessantes Detail: Man kann angeben in welchen Regionen der Partner wohnen soll. So kann man z.B. auch zwei Regionen angeben wenn man beispielsweise mal in Hamburg und mal in München ist.

Erst in Schritt 4 von 7 kommt dann der übliche Fragenkatalog über einen selbst (wie alt/groß/schwer etc.). Leider fehlt auch hier bei der sexuellen Orientierung “bisexuell”.

Bereits nach dem 5. Schritt bekommt man erste Kontaktvorschläge – und auch explizit von verheirateten oder vergebenen Partnern, auch wenn man nicht eingestellt hat dass man an unverbindlichen Treffen Interesse hat. Ob dies so gewollt ist sei mal dahingestellt. Eine prozentuale Skala der gegenseitigen Übereinstimmung soll zeigen wie gut oder schlecht man zusammenpasst.

Jetzt – nach der Anmeldung – kann man übrigens neben den Einstellungen von oben auch noch “bisexuell” beim gewünschten Partner auswählen.

Es gibt keine direkte Suche nach Profilen, sondern nur eine Liste mit Kontaktvorschlägen. Diese kommen in der Vorschau ganz ohne Bilder daher. Will man auf die Profildetails gehen, wo man dann eventuell auch Bilder sieht, wird eine Premium-Mitgliedschaft fällig. Diese wird auch benötigt um andere Mitglieder generell kontaktieren zu können. Lediglich Grüße kann man in der kostenlosen Mitgliedschaft verschicken.

Das kleinste Paket umfasst 3 Monate Premium-Mitgliedschaft für €89,70. Das umfangreichste Angebot läuft 12 Monate und kostet €238,80.

Insgesamt sieht die Seite gut aus – angenehm seriös für eine casual dating Seite – allerdings geht ihr performancemäßig manchmal etwas die Luft aus. Weiterhin wirkt die Seite durch das Fehlen der Profilbilder sehr karg und macht nicht direkt Lust auf eine Premium-Mitgliedschaft. Gerade Fotos kann man hier gut als Appetizer einsetzen, aber das wurde in diesem Fall nicht gemacht.

LovePoint

LovePoint

LovePoint

LovePoint wirkt auf den ersten Blick gut aufgeräumt und seriös. Es iast ganz klar eher auf diskrete Seitensprünge als auf lange Beziehungen ausgerichtet, bietet aber prinzipiell beides.

LovePoint hat einen mit 93 Fragen recht ausführlichen Fragenkatalog auf dessen Grundlage man dann besonders passende Vorschläge bekommt.

Hat man den Katalog ausgefüllt bekommt man direkt 50 Partnervorschläge ins Postfach. Bei den Vorschlägen wird in “Wunschpartner” und “Seelenpartner” unterschieden. Als spezielle Services gibt es einen sehr granular einstellbaren SMS-Service und den Service des anonymen Telefonats. Dazu benötigt man allerdings keine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft. Diese kostet für 12 Monate 149,00 €.

Mit einer Premium-Mitgliedschaft kann man weiterhin mehr als ein einziges Foto einstellen und unbegrenzt viele Partnervorschläge erhalten.

Hier geht es direkt zur Anmeldung:

Anmelden bei LovePoint

Bildkontakte

Bildkontakte

Bildkontakte

Eine der ältesten Datingplattformen ist Bildkontakte. Sie gibt es seit 2000. Die Anmeldung ist kostenlos. Man sieht sofort nach der Anmeldung eine Online-Liste, ein langwieriges Ausfüllen eines Fragenkatalogs entfällt.

Anders als bei anderen Plattformen gibt es hier auch Singlereisen, Singleevents, ein Singlemagazin und nicht mal ein Singleradio fehlt.

Um andere Fotos sehen zu können muss man jedoch ein eigenes hochgeladen haben. Um erweiterte Funktionen nutzen zu können kann man eine Premium-Mitgliedschaft abschließen.

Man bekommt eine Premium-Mitgliedschaft für 1 Monat zu 24,90 €, für 3 Monate zu 59,70 € oder für 6 Monate zu 89, 40 €.

Neugierig geworden? Gleich hier anmelden:

bildkontakte.de

myFlirt

myFlirt

myFlirt

Heute werden wir myFlirt näher unter die Lupe nehmen. Diese Seite ist komplett kostenlos und mischt daher in der Kategorie mit, in der Finya der aktuelle Platzhirsch ist. Die Anmeldung ist recht einfach und auch mit Facebook möglich.

Leider ist die Mitgliederbasis recht überschaubar. Bei unserer FlirtSearch-Suche wurden gerade einmal vier Mitglieder gefunden.

Es gibt einen Single der Woche ähnlich wie bei FriendScout24. Wie bei Finya, badoo etc. gibt es auch ein Voting. Hierbei kann man Fotos anderer Mitglieder bewerten. Weiterhin gibt es eine sogenannte “Doublematchliste”. Diese Liste beinhaltet Profile, die beide Seiten gegenseitig treffen möchten.

Die Suche ist gut und bietet für Flirts in der Umgebung die passenden Filtermöglichkeiten.

Bezüglich Kommunikation gibt es ein Forum, eine Nachrichtenfunktion, einen Chat, ein Gästebuch und eine Möglichkeit, für 8 Credits eine SMS zu versenden.

So ganz kostenlos ist also doch nicht alles. Für das Senden von SMS und für das Mitbieten auf “Single der Woche” benötigt man Credits. Man kann sie in Paketen von 250 zu 5,00 € bis 2000 zu 40,00 € kaufen.

Schön  ist, dass die letzte Suche gespeichert wird. So kann man zwischenzeitlich z.B. in die Einstellungen navigieren, zur Suche zurückgehen und sieht die zuletzt gewählten Sucheinstellungen direkt nochmal.

 

web-amor

web-amor

web-amor

web-amor ist eine weitere, komplett kostenlose Singlebörse im Netz. Sie zielt damit in denselben Bereich wie Finya, ist aber noch nicht ganz so bekannt. Die Seiet an sich ist durchweg gelb gehalten und nicht ganz so übersichtlich designed wie andere Portale. Interessant: Man kann per Schieberegler einstellen, wie wichtig einem bestimmte Attribute bei potenziellen Partnern sind.

An seinem Profil kann man Dinge wie Größe, Gewicht, Hobbies, Interessen, Freizeitgestaltung etc. anhand vordefinierter Werte einstellen, aber man kann auch eigene Einträge machen.

Leider muss man sagen, dass die Plattform nicht nur wenig Profile hat, sondern dass diese wenigen Profile auch nicht von besonders guter Qualität sind. Bei einer Suche in und um Stuttgart (50km) wurden um ca. 20 Uhr an einem Freitag keine online Mitglieder mit Bild gefunden – das gab es bisher in keinem anderen Review.

Positiv: Da die Seite komplett kostenlos ist kann man auch den Chat und die Nachrichten-Funktion kostenlos nutzen.

Jaumo

Jaumo

Jaumo

Jaumo ist eine Seite, die sich ganz offen an “casual dater” richtet. Sie ist vom Stil her wie Badoo oder Lovoo aufgebaut: Sehr weiche Formen im Seitendesign, die Bilder der Mitglieder stehen klar im Vordergrund. Jaumo geht hier allerdings noch einen Schritt weiter indem es quasi nur die Bilder nebst Entfernung zeigt. Alle anderen Inhalte beschränken sich weitestgehend auf eine schmale Menüleiste im oberen Bildschirmrand.

Jaumo bietet schon in der kostenlosen Mitgliedschaft sehr viel. Es gibt einen Chat, der über dem Seiteninhalt aufklappt. So muss man nicht die Seite verlassen um chatten zu können. Weiterhin kann man Nachrichten schreiben und lesen (kostet allerdings Coins, s.u.), Kontakte mit “gefallen mir” kennzeichnen und man sieht die Leute mit denen man schon kommuniziert hat.

Bestechend an Jaumo ist die Klarheit mit der die Seite strukturiert ist.

Die Mitgliedschaft ist zwar erstmal kostenlos, aber Jaumo bietet sogenannte Coins an, mit denen man “VIP-Funktionen” freischalten kann. Man bekommt Coins für die Registrierung, für die Bestätigung der E-Mail-Adresse, für den täglichen Login, oder über SponsorPay-Programme (Abschluß eines Prepair-Handyvertrages, Teilnahme an Browsergames etc.), Profilvervollständigung, das Hochladen von Fotos usw.

VIP-Funktionen sind u.a. keine Werbung, speziell hervorgehobene Nachrichten, kostenloses Verschicken der Nachrichten, Sichtbarkeit der Profilbesucher uvm.

Für 30 Coins kann man die sogenannte “Spotlight”-Funktion nutzen (gibt es auch z.B. bei meetOne) und erscheint so bei den Suchergebnissen anderer Mitglieder ganz oben.

Man kann Coins in verschiedenen Größen auch direkt kaufen. Dabei reicht die Bandbreite von 50 Coins für €2,99 bis zu 1000 Coins für €29,99.


Hier geht’s zur Registrierung

AcademicPartner.de

AcademicPartner

AcademicPartner

AcademicPartner.de richtet sich ganz klar an Akademiker. Es gibt mittlerweile einige Partnerbörsen, die speziell diese Klientel ansprechen. Die Seite wird durch ihr schwarz-dezentes Design sehr gediegen und edel. Interessantes Detail der Mitgliedersuche: Sie sieht (inkl. der Platzhalter-Fotos) nahezu fast so aus wie die von ElitePartner.

Eine tiefere Recherche hat ergeben, dass beide Portale vom selben Anbieter betrieben werden, der EliteMediaNet GmbH.

Ein wesentlicher Unterschied zu ElitePartner scheint zu sein, dass AcademicPartner eher die suchende Frau anspricht. ElitePartner spricht beide Geschlechter an.

Man kann kostenlos sein Profil ausfüllen, seine Partnervorschläge sehen, Profile durchstöbern und einen wissenschaftlichen Persönlichkeitstest machen.

Mit den kostenpflichtigen Abos kann man nahezu unbegrenzt Mitglieder kontaktieren, seine Fotos freigeben, den AcademicPartner Foto-Service nutzen und einen ausführlichen Persönlichkeits-Test als PDF bekommen.

Folgende Abos gibt es: 3 Monate 209,70€, 6 Monate €299,40, 12 Monate 478,80€, 24 Monate 837,60€

Für “junge Akademiker” gibt es jeweils 50% Rabatt. June Akademiker sind in dem Fall alle Mitglieder, die jünger als 30 Jahre sind.

Hier kann man sich anmelden: AcademicPartner.de

Neu.de

Neu.de

Neu.de

So langsam finden die ersten stärkeren Sonnenstrahlen ihren Weg in unsere Breitengrade. Die Tag werden länger, die Röcke werden kürzer. Und da kommen sie wieder, diese Gefühle des Alleineseins und wie schön es doch wäre, endlich den richtigen Partner zu finden. Nicht nur für schöne Frühlingstage, aber auch für lange Winternächte und alle anderen Tage.

Hier kommt neu.de ins Spiel. Es gibt sowohl eine Web-Version, als auch eine mobile App. Gerade hier ist neu.de breit aufgestellt. Neben einer mobilen Webseite gibt es eigene iOS, Android und Windows Phone Apps.

Sein Profil kann man neben den üblichen Angaben wie Größe, Gewicht etc. auch mit einem persönlichen Freitext ausstatten. Weiterhin kann man einen kostenlosen Persönlichkeitstest machen.

Anders als bei anderen Plattformen kann man generell und nicht nur pro Suchabfrage sein Beuteschema hinterlegen.

Neu.de ist die einzige große Datingplattform, die nach dem Einloggen die Anzahl akutell online befindlicher Mitglieder anzeigt. Im Testzeitraum waren das 70.000 bis 75.000 Profile.

Neu.de hat viele Mitglieder und man kann nach ihnen suchen, ihnen schreiben und chatten. Weiterhin kann man “Smiles” verschicken. Die sogenannten “Daily 6″ sind 6 Profile, welche einem vorgeschlagen werden.

Leider kann man weder den “Daily 6″, noch allen anderen Mitgliedern kostenlos Nachrichten schicken. Sobald man eine Nachricht abschicken möchte, so muss man sich für ein Abo entscheiden.

Folgende Abos gibt es: 1 Monat 34,90€, 2 Monate 74,70€, 3 Monate 89,40€.

Neugierig?

Jetzt kostenlos anmelden auf NEU.DE

Zoosk.com – Dating via Facebook

Eine neue Datingplattform, welche aus den USA über sogenannte “Gesponserte Links” in Facebook auch schnell zu uns rüberschwappt ist Zoosk. Diese Datingplattform legt den Fokus auf unkomplizierte Seitensprünge, weniger auf ernsthafte Beziehungen.

Es gibt weiterhin eine mobile App, welche Zoosk auch von unte

Zoosk.com

Zoosk.com

rwegs nutzbar macht. Zoosk ist in der Basismitgliedschaft kostenlos. Sobald man aktiv kommunizieren möchte muss man jedoch ein kostenpflichtiges Abo abschließen.

Das Design der Seite ist stark an Facebook angelegt.

Pro Monat zahlt man für eine Mitgliedschaft €14,99 bis €29,99 (Preise richten sich nach der Laufzeit).

Nach eigenen Angaben hat Zoosk 60 Millionen Mitglieder. Das klingt erstmal nach viel, man muss aber bedenken dass damit die weltweiten Zahlen gemeint sind.

Gerade als kostenloses Mitglied erhält man anfangs viele Kontaktanfragen, die man aber bis auf ein “Zuzwinkern” nur mit einer kostenpflichten Mitgliedschaft beantworten kann.

Wie viele andere Singleseiten hat auch Zoosk einen Matchinguotienten, die sogenannten ZSMS (Zoosk Scientific Matching System). Je höher die Punktzahl, desto besser passen zwei Menschen zusammen.

Alles in allem ist diese Plattform eine interessante Möglichkeit für unkomplizierte Affären oder Seitensprünge. Wer es kostenlos mag, sollte das rein deutschsprachige Finya.de ausprobieren.

Flirt-Fever.de

Flirt-Fever

Flirt-Fever

Flirt-Fever ist eine Flirtseite, die größenmäßig nicht ganz mit den Platzhirschen der Branche mithalten kann. Angenehm ist dass die Seite an sich recht schlicht und aufgeräumt wird, so kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Leider ist es auch bei dieser Seite so, dass man für die meisten Kommunikationsfeatures zahlen muss. Interessant ist, dass die Seite eine grafische PLZ-Übersicht der Mitglieder-Standorte bietet. Leider sieht man hier nur, wie viele Mitglieder sich in einem bestimmten PLZ-Bereich in Relation zu den anderen Bereichen tummeln. Absolute Zahlen sucht man hier vergebens.

Auf jeder Profilseite wird neben der Textangabe (Stadt XY) auch noch auf einer grafischen D/A/CH-Karte angezeigt wo sich das aktuelle Mitglied befindet.

Als Kontaktmöglichkeiten gibt es für jeden Nutzer ein Gästebuch, es gibt die Möglichkeit Nachrichten auszutauschen. Leider muss man schon für das Lesen von Nachrichten etwas zahlen. So weiß man natürlich vorher nie, ob man da Nachrichten von Fakes oder Lockvögeln bekommt. Besser wäre hier, eine Möglichkeit zu schaffen Nachrichten lesen zu können und nur das Antworten kostet dann etwas.

Auch eine kurze, informelle Art der Kommunikation gibt es. Man kann sogenannte “Fever” verteilen. Damit sagt man einem Mitglied, dass man mit ihm z.B. gerne einen Kaffee trinken würde. Man wählt hierbei zwischen vorgefertigten Aktionen aus. Das hat ein bisschen was vom Kruscheln, Stupsen oder Anstupsen anderer Plattformen.

Es gibt einen Chat den man scheinbar auch in der kostenlosen Variante nutzen kann. Als wir diesen öffneten kam jedoch keim Laden ein technischer Fehler.

Bei den Abos ist interessant zu erwähnen, dass es ein 14-Tage Testabo gibt. Dieses kostet nur €1,99. Wahrscheinlich will man sich so auch gleichzeitig noch eventuelle Rücktritte vom Vertrag ersparen, denn das Rücktrittsrecht gilt zwei Wochen. Aber wer betreibt schon den Aufwand eines schriftlichen  Rücktritts wegen €1,99?

Ansonsten gibt es noch ein 10-Wochen-Paket für €120,00. Gezahlt wird per Bankeinzug. Laut den eigenen Verbraucherinformation kann man auch für €4,99 pro Woche ein sogenanntes Handypayment vornehmen.

Neugierig geworden? Probiere das Portal direkt aus:

Mit kostenloser Anmeldung!

ElitePartner

ElitePartner

ElitePartner hat sich nach eigener Aussage der Suche nach Singles “mit Niveau” verschrieben – und macht dies vorrangig am Bildungsgrad fest. Hier findet man daher viele Akademiker und Leute mit höherem beruflichen Status – aber grundsätzlich steht die Anmeldung jedem offen.

Es gibt eine kostenlose, sowie eine kostenpflichtige Mitgliedschaft.

In der kostenlosen Version sieht man nur verschwommene Versionen der Profilbilder und kann nur begrenzte Kontaktmöglichkeiten nutzen.

So kann man von anderen Nutzern Nachrichten und Grüße erhalten, diese aber nur eingeschränkt beantworten. Bei Grüßen bedeutet dies dass man mit vorgefertigten Bausteinen antworten kann. Will man einen Freitext oder sein Bild mitschicken, so wird eine kostenpflichtige Mitgliedschaft fällig.

Es gibt wie auf anderen Portalen auch eine Reihe von Partnervorschlägen. Möchte man diesen schreiben, so hat man in der kostenlosen Variante abermals nur die Möglichkeit, einen Gruß zu versenden. Freitexte sind auch hier nur für zahlende Mitglieder möglich.

Die Profilangaben sind alle bereits in der kostenlosen Variante einsehbar. Für den Teil “Das Mitglied über sich” müssen Sie diesen Part jedoch auch bei Ihrem Profil ausgefüllt haben. Die Angaben zum Wohnort des Mitglieds enthalten bei der PLZ grundsätzlich nur die ersten beiden Stellen.

Alle Flirtenden finden durch die auch in den kostenlosen Mitgliedschaften einsehbaren Profile und zumindest verschwommen dargestellten Fotos der Partnersuchenden eine gute Grundlage vor. Leider führt zu einer ernsthaften Nutzung der Plattform (freier Austausch von Nachrichten) kein Weg an einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft vorbei – die dann auch beide Mitglieder haben müssen um sich gegenseitig schreiben zu können.

ElitePartner verschickt recht häufig “Dieses Mitglied wartet darauf, Sie kennenzulernen”-Mails, in welchen Ihnen Mitglieder vorgestellt werden die gut zu Ihnen passen. Wie gut wird anhand von sogenannten Matching-Punkten (MP) dargestellt. Diese werden anhand diverser Profilangaben berechnet. Die genaue Berechnung kennt nur ElitePartner.

Leider findet man sehr oft Profile ohne Bild vor, was bei der Auswahl potenzieller Partner ein gewisses Hindernis darstellt.

Für einen Monat “Premium-Mitgliedschaft” zahlt man zwischen 24,90€ (24 Monate Laufzeit) und 129,90€ (1 Monat Laufzeit).

Mittels dieser Premium-Mitgliedschaft kann man uneingeschränkt flirten. Nachrichten werden ebenso möglich wie die Umkreissuche und die Nutzung der mobilen Version der Seite.

Es gibt weiterhin, anders als bei anderen Portalen, eine 14-Tage Mitgliedschaft, welche für 99,00€ zu haben ist. Hier muss jedoch ggf. für weitere 99,00€ die detaillierte Persönlichkeitsanalyse hinzugebucht werden – ein Dokument, welches die eigene Persönlichkeit detailliert analysiert wiedergibt.

Link:

Elitepartner

lablue

 

lablue

lablue ist ein Flirtportal, welches komplett kostenlos ist. Hier können alle Funktionen ohne Gebühren genutzt werden, auch der Chat, eine Mailfunktion und das Betrachten der Profilfotos.

Der erste Besuch der Seite zeigt gleich dass hier Wert darauf gelegt wurde die Seite nicht mit Designelementen zu überfrachten. Man kann sich schnell anmelden. lablue verzichtet hier auf umfangreiche Persönlichkeitstests.

Die Profile bieten die üblichen Angaben wie Alter, Geschlecht, Wohnort, Hobbies, aber auch einen sogenannten Echtheits-Check. Dieser Check soll sicherstellen, dass es sich bei einem Profil um eine tatsächlich existierende Person handelt und sich diese auch selbst angemeldet hat. Damit werden die sogenannten Fake-Profile verhindert. Der Check wird durch den Upload einer Personalausweiskopie durchgeführt. Diese wird nach eigenen Angaben nach der Prüfung wieder gelöscht. Ob man diese Kopie wirklich hochladen möchte muss man selbst entscheiden. Natürlich bleiben hier potenzielle Datenschutz-Bedenken.

Das Profilfoto, was auch hier das Profil eines jeden Mitglieds ziert, kann mit einer Bewertungsskala von 1 bis 5 Sternen bewertet werden.

Ein frei definierbarer Profiltext rundet die Profilansicht eines Mitglieds ab. Interessantes Detail: Man kann sich sogenannte “Tags” verpassen. Das sind Schlagworte, die die eigene Person beschreiben. Ein Beispiel wäre hier z.B. “Berlin”, “Hunde”, “Volleyball”, “Romantik”

Diese Schlagworte dienen später der gezielten Suche nach anderen Mitgliedern mit den gleichen Tags.

Bei der Erstellung des Profils gibt die Seite stets Hilfestellung, ggf. sogar mit einen YouTube Video.

Man kann bis zu 5 Fotos hochladen, welche jedoch erst durch die Administration freigeschaltet werden müssen. Dabei wird geprüft ob die Fotos wirklich die Profilperson zeigen. In der Praxis kann das vermutlich nicht zu 100% klappen, aber (um bei den Beispiel-Tags zu bleiben) würde dann ein Foto des Hundes der Profilperson vermutlich nicht freigeschaltet werden.

Für das Stöbern in anderen Profilen ist die Notizen-Funktion ein praktisches Detail. Hier kann man sich Notizen zu anderen Mitgliedern machen.

Ganz ohne eine kostenpflichtige Alternative kommt aber auch lablue nicht aus, hier heißt es “lablue Club”. Damit hat der Nutzer unter anderen mehr Platz für Notizen, Mails, Freunde, sieht mehr letzte Besucher und Mails werden länger gespeichert.

Die Monatsmitgliedschaft im lablue club kostet je nach Laufzeit zwischen 2 und 5 Euro.

Positiv: Man wird in der Standardeinstellung auch als nicht-club-Mitglied nicht mit (Werbe)Mails oder Newslettern von lablue überhäuft. Im Durchschnitt kommen 2-mal pro Woche Mails, die über interessante Neuanmeldungen aus der Region informieren.

Link:


www.lablue.de


Kwick

Kwick.de

Kwick.de

Kwick richtet sich hauptsächlich an jüngere Nutzer. Die Ziegruppe der 16- bis 25-jährigen ist hier stark vertreten. Ähnlich wie bei Spin geht es hier eher um das zwanglose Flirten und das “In Kontakt bleiben”. Man könnt es fast als eine Art Mischung aus Facebook und Finya bezeichnen.

Neben dem normalen Webinterface gibt es einen iPhone-Client. Hier wird vorrangig das Webinterface betrachtet.

Man kann wie auf beinahe allen Plattformen anderen Benutzern Nachrichten schicken und deren Profile betrachten. Um “passende” Profile zu finden gibt es auch eine umfangreiche Suchfunktion nach Kriterien wie Region, Online-Status, Alter und Geschlecht. Mitglieder können Fotos hochladen und eigene Seiten gestalten. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, ein Blog zu führen und Statusupdates zu verfassen.

Die Ähnlichkeit zu Facebook wird auf der Startseite deutlich, auf der man mit einer Art Pinnwand begrüßt wird. Zumindest in der Standardeinstellung sieht man hier jedoch die neuesten öffentlichen Updates überhaupt, nicht nur diese von eigenen Kontakten.

Wer ernsthaftes Onlinedating betreiben will, ist vermutlich bei Finya besser aufgehoben. Wem es nur um chatten und Onlineflirt geht und wer die 30 noch nicht allzu lange hinter sich gelassen hat, der ist hier richtig. Es ist bei Kwick weiterhin festzustellen, dass es keine kostenpflichtige Mitgliedschaft gibt. Dies kann gut sein, begünstig aber auch viele Fake-Profile und Karteileichen.

Link:

http://www.kwick.de

Parship

Parship.de

Parship, eine Partnerbörse im Internet

Parship.de ist ganz klar eher im Bereich “ernsthafte Partnervermittlung” anzusiedeln. Wer einen kurzweiligen Flirt sucht ist hier nicht optimal aufgehoben. All diejenigen die jedoch länger- und langfristige Beziehungen suchen und nicht nur einen Wochenend-Flirt, denen sei gesagt dass sie hier richtig sind. Die Plattform bietet als Standardeinstellung an, dass das Profilbild bzw. die Profilbilder verschwommen angezeigt werden.

So muss man zum einen nicht gleich das Aussehen preisgeben, wird nicht sofort von Freunden, Kollegen oder gar dem Chef erkannt und kann auch vermeiden dass einen das suchende Gegenüber nur aufgrund einews (womöglich schlechten) Schnappschusses vorschnell “aussortiert”.

Das Profil enthält neben den Standardfragen (Alter, Hobbies, Beruf, Wohnort) auch ein paar gezielte Fragen, auf die man in individueller Prosaform antworten soll.

Anhand eines eher langen Persönlichkeitstests nach der Registrierung wird eine sogenannte Matchingpunktzahl zu jedem anderen Parship-Mitglied errechnet. Je höher dieser Wert, desto besser sollen die zwei Personen zusammenpassen. Auch diese Zahl ist im Profil eines jeden Mitglieds zu sehen. Hier sieht aber natürlich jeder Nutzer andere Zahlen, da dass ja ein individueller Wert zwischen zwei Nutzern ist.

Es gibt mehrere Wege, einen potenziellen Date-Kontakt anzusprechen. Zum Einen kann man ganz klassisch eine Nachricht schreiben. Man kann den Kontakt aber auch virtuell anlächeln, ihm/ihr direkt sein(e) Bild(er) freigeben (so dass sie nicht mehr verschwommen sind) oder – und das ist eigentlich die praktischste Lösung – sogenannte Spaßfragen stellen.

Spaßfragen sind ein Set von 4 von Parship scheinbar zufällig ausgewählten Fragen, welche man beantwortet. Das Gegenüber bekommt daraufhin dieselben Fragen gestellt und wenn es sie beantwortet hat sehen beide auch die Antworten des jeweils Anderen.

Sollten einem als Fragesteller die Fragen überhaupt nicht zusagen so kann man auch ein neues Set generieren lassen. Die

Antwortmöglichkeiten sind immer vorgegeben. Meistens gibt es vier pro Frage.Auch wenn man nicht alle Fragen identisch beantwortet hat, so bieten diese Fragen jedoch einen guten Gesprächseins

tieg – und sei es nur um über die unterschiedlichen Antworten zu reden.Neben einer groben  Umkreisanzeige (mit den Staffelungen <20 km, < 50km,<100km, <150km, <200km, …) wird auch gezeigt an welchem Tag das Mitglied zuletzt online war.

Basierend auf den Matchingpunkten und dem eigenen Bundesland erhält man automatisch immer wieder Partnervorschläge, welche übersichtlich in einer Liste abgerufen werden können. Bereits kontaktierte Vorschläge werden dann in der eigenen Liste “Kontakte” angezeigt.

Ein kleines technisches Manko: Der Upload von png Dateien ist möglich, wird aber nicht unterstütz

t. Wenn man also ein Foto im png Format hochlädt, so erscheint nur ein Foto mit Falschfarben (meistens blaugrün).Eine iPhone App gibt es für Parship ebenfalls. Diese ermöglicht Profilbesuche, Nachrichten lesen und senden, Anlächeln, Kontakt- und Partnervorschlagslisten ansehen und eine Anzeige der Besucher des eigenen Profils. Was hier leider noch fehlt sind die Spaßfragen (man kann die beantworteten Fragen aus dem Posteingang heraus abrufen, aber das Verschicken geht nicht).Spaßfragen und Lächeln kann man auf der Seite

auch als kostenloses Mitglied verschicken, und einmal kann man auch darauf antworten. Jegliche weitere Kontaktaufnahme oder Antwort erfordert jedoch eine kostenpflichtige Mitgliedschaft, welche mit 180€ für 3 Monate nicht ganz billig ist. Dieser Preis hat aber auch den Vorteil, dass es die Leute die sich dort anmelden in der Regel ernst meinen und generell auch eher auf Kontaktanfragen antworten.Parship ist eine gute kostenpflichtige Partnerbörse für alle die es ernst meinen und auf der Suche nach dem oder der Einen sind.

Link: http://www.parship.de

DatingCafe

DatingCafeDas DatingCafe ist eine feste Größe im Datingbereich.

Das Cafe bietet neben der klassischen Online-Partnersuche und dem Online-Flirt auch ganz bewusst Single-Reisen und -Events. Meistens richten diese sich an die Altersgruppe ab 25 Jahren, manchmal auch direkt ab 18.
Oft kosten diese einen kleinen Obolus, aber sie bieten natürlich gute Gelegenheiten in einer zwanglosen Atmosphäre neue Leute kennen zu lernen.

Sobald man sich anmeldet wird man darum gebeten, eine Identitätsverifikation durchzuführen. Diese ist kein Zwang, aber kostenlos und wird auch belohnt. Die Belohnung besteht in einem 1-monatigen Schnupperabo für die Premium-Mitgliedschaft. Ihr müsst keine Zahlungsdaten angeben, so dass auch nicht die Gefahr einer automatischen (kostenpflichtigen) Verlängerung gegeben ist.

Dieser Umstand führt auch dazu dass es quasi keine Fake-Profile (also Profile von nicht existierenden Personen) gibt, was die Attraktivität der Seite erheblich erhöht.

Bereits als kostenloses Mitglied kann man andere Mitgliedern suchen und mit ihnen in Kontakt treten. Man sieht, wer gerade online ist und man kann seine Suche nach ein paar Grundkriterien (z.B. Geschlecht) einschränken.
Schön ist die (geschätzte) Entfernungsangabe zu den Treffern.
Um nicht gleich jedem sein Gesicht zeigen zu müssen und so nicht aus Versehen von Kollegen oder Freunden oder gar dem Chef erkannt zu werden kann man entscheiden sein Bild unscharf erscheinen zu lassen.
So erhält der Besucher/die Besucherin einen groben Eindruck des Aussehens, ohne dass man gleich erkannt wird.
Das bzw. die Fotos kann man dann individuell für einzelne Mitglieder freigeben.

Um schnell und unkompliziert Interesse an einem anderen Mitglied zu bekunden kann man diesem Mitglied einen Sympathieklick schicken. Wird dieser Sympathieklick dann erwidert, so kann man umfangreicher mit dem Mitglied in Aktion treten:

Im DatingCafe können Nachrichten geschrieben werden und Chats eröffnet werden. Einziges Manko: Der Chat erlaubt keine “normalen” Smileys wie “:-)” sondern man muss die Smileys aus einer Liste auswählen. Das hätte man auch weniger umständlich lösen können.

Dank einer Besucherliste kann man die letzten Besucher des Profils sehen. Es besteht allerdings die Möglichkeit das abzuschalten. Dies bedeutet dann aber: Wenn man nicht in der Besucherliste anderer Profile gezeigt wird, so sieht man seine eigenen Besucher auch nicht. Dies ist durchaus sinnvoll.

Das Design der Seite wirkt auf den ersten Blick etwas überladen, aber man gewöhnt sich auf den zweiten Blick daran und verweilt gerne länger. Gerade die automatische Anzeige von neuen Nachrichten, Besuchern etc. ist praktisch wenn man länger auf der Seite ist und nicht ständig neu laden möchte.

Die großflächige Platzierung von “Öffnungszeiten” (Erreichbarkeit der telefonischen Betreuung) auf der Startseite zeigt, dass das DatingCafe sich um seine Mitglieder kümmert.

Durch allgemeine Flirt-Tipps und interessante Artikel wird das Angebot abgerundet.

Fazit: Durch die “runde” Seite und das originelle Angebot mit den Single-Reisen und -Events bietet das DatingCafe eine gute, angenehme Anlaufstelle für das Online-Flirting.


Dating Cafe


FriendScout24

FriendScout24Die Scout24-Marke hat mittlerweile viele Ableger – neben Häusern und Autos auch einen für Flirts. FriendScout24 ist ein Flirt- und Dating-Portal für den deutschsprachigen Raum.
Neben der kostenlosen Basis-Mitgliedschaft gibt es zwei kostenpflichtige Mitgliedschaften, “Premium” und “Premium Plus”. Für einen Monat kosten diese 39,90€ bzw. 59,90€.

Die Seite an sich ist eher komplex, aber nicht überladen. Verschiedene Tools wie eine Kriteriensuche und eine Suche basierend auf einem Persönlichkeitstest sollen den oder die ideale(n) Partner ermitteln.

Ein Mitglied kann Fotos entweder für alle oder auf Anfrage (“VIP-Fotos”) freigeben.

Sobald man mit einem Mitglied schreiben möchte wird eine kostenpflichtige Mitgliedschaft fällig.
Ohne die kostenpflichtige Mitgliedschaft kann man via normaler Nachricht nur den sogenannten “Flirt der Woche” anschreiben. Dabei handelt es sich um ein von FriendScout24 ausgewähltes Mitglied.

Vorgefertigte Grüße oä. können auch mit der kostenlosen Mitgliedschaft verschickt werden.
Man kann das Interesse an anderen Mitgliedern bekunden, sieht aber nur wer Interesse an einem hat wenn man eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erwirbt.

“Dateroulette” bezeichnet eine mittlerweile auf diesen Plattformen häufig anzutreffende Funktion bei welcher man Mitglieder nur anhand des Profilfotos, Pseudonyms, Wohnort und Alters betrachten kann und sich dann entscheiden soll, ob man dieses Mitglied sicher, vllt. oder nicht treffen möchte.
Die Idee ist, dass wenn sich ein Mitglied mit einem “sicheren Treffen” ebenfalls für einen entscheidet sich ein “Wunschdate” ergibt. Dieses kann man dann – auch mit einer Basismitgliedschaft – ansehen.
Um sehen zu können, wer einen treffen möchte ohne dass man diese Person bereits im Dateroulette vorgeschlagen bekam muss man jedoch wieder eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erwerben.

FriendScout24 ist eine der wenigen Seiten welche zwei verschiedene kostenpflichtige Abos anbietet. Die wichtigsten Unterschiede sind die folgenden:
“Premium Plus” Mitglieder können als “Flirt der Woche” (siehe oben) empfohlen werden. Sie werden als “Top”-Suchergebnis gelistet, ihre Nachrichten werden dem Empfänger mit einer speziellen Aufmachung gezeigt. Weiterhin erhalten nur “Premium Plus” Mitglieder persönliche Partnervorschläge.

Interessantes Detail: Mit der kostenlosen iPhone-App kann man scheinbar auch in der kostenlosen Mitgliedschaft andere Mitglieder anschreiben.
Ob dies ein Fehler ist oder nicht ist leider nicht bekannt.

Der subjektive Eindruck zeigt dass die meisten aktiven User der FriendScout24 Plattform zwischen 20 und 40 Jahren alt sind. Naturgemäß finden sich hier mehr angemeldete Männer als Frauen.

Fazit: Wie bei den meisten solcher Plattformen muss man für die wirklich interessanten Funktionen zahlen.
Positiv: Ein schriftlicher Widerruf ist in den ersten 14 Tagen nach Abschluß des Abos problemlos möglich.



Direkt zu FriendScout24.de.


Spin.de (Spinchat)

spin.de

Spin.de richtet sich primäre an jüngere Menschen, die gerne chatten. Allerdings gibt es auch hier Möglichkeiten zum Daten und es gibt eigene Chaträume zum Flirten.
Der große Unterschied zur klassischen Datingseite sind die Gruppenchats. Es gibt Chaträume geordnet nach Themen, Alter und geografischer Lage des Nutzers. Hier kann jeder mitreden. Oft gibt es auch kleinere Spiele wie z.B. Quizzes in den Chaträumen.
Onlinespiele (also kleine Spiele für zwischendurch, nicht mit Titeln wie “World of Warcraft” zu verwechseln) sind ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts von Spin.de.

Man kann mit den Nutzern via Freudeslisten virtuelle Freundschaften eingehen.

Anders als viele Datingseiten kann ein Nutzer seine Spin.de Seite zumindest mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft sehr frei gestalten, fast wie bei MySpace. Es können eigenen Hintergründe, Schriftfarben, Schriftarten und sogar eigene Unterseiten gewählt werden.
YouTube Videos lassen sich ebenso einbinden wie animierte Grafiken und Fotos.

Fotos lassen sich via der “Rockt”-Funktion von anderen Mitgliedern bewerten. Die Rockt-Wertungen sind per Standardeinstellung für alle Profilbesucher sichtbar.

Weiterhin kann man einem Nutzer Geschenke machen, welche man optional mit einer (ggf. nur für den Empfänger sichtbaren) Nachricht versehen kann.
Geschenke kosten “Spinpunkte”. Diese erwirbt man bis zu einem bestimmten Limit automatisch pro Tag. Man kann sie jedoch auch hinzukaufen.
Als Geschenke gibt es alles vom virtuellen Kleeblatt bis zur mehrmonatigen “VIP-Mitgliedschaft”.

Gewisse Dinge sind nur mit einer kostenpflichten “VIP”-Mitgliedschaft möglich. So haben VIPs mehr Platz auf ihrer Freundesliste, ein größeres Postfach und können mehrere Privatchats (sogenannte Dialoge) gleichzeitig führen. Weiterhin können sie ihr Profil frei gestalten und ihren Postausgang betrachten.
Eine 1-monatige VIP-Mitgliedschaft kostet 2,99€ und ist damit im übergreifenden Vergleich konkurrenzlos günstig.

Das Portal legt einen Fokus auf regionale Nähe. Dies sieht man schon an der Startseite nach dem Einloggen. Hier gibt es neben einer Übersicht der gerade eingeloggten Freunde auch News und Veranstaltungen aus der Region. Weiterhin werden Chaträume der Region direkt angezeigt.

Es gibt mittlerweile auch eine App für alle iOS Geräte (iPhone, iPad etc.), welche neben Profilen auch einen Chat anzeigen kann und Nachrichten lesen und schreiben kann.

Positiv ist dass eigentlich alle Funktionen auch in der kostenlosen Variante zur Verfügung stehen, wenn auch mit reduziertem Funktionsumfang.

Ein Identitätscheck rundet das Angebot von Spin.de ab. Hierbei schießt der Nutzer ein Foto mit seinem Personalausweis und ein Kontrollfoto mit einem von Spin vorgegebenen Text und kann die Fotos dann an das Spin-Team zur Prüfung schicken. Sobald verifiziert wurde dass derjenige auf den Bidern zu dem Profil gehört erhält man in seinem Profil ein “Verifiziertes Mitglied”-Icon. Dieser Service ist kostenlos.

Link: http://www.spin.de/

Badoo

BadooBadoo ist eine Seite für den PC genauso wie für Smartphones.

Die Mitgliederzahl ist groß, viele Leute sind hier regelmäßig aktiv.

Über eine filterbare Suche kann man sehen, wer gerade in der Nähe und online ist. Hier wird – sofern man den Client auf dem Smartphone verwendet – das GPS mit einbezogen.

Für 100 sogenannte Credits kann man sich in der Suche – unabhängig von der Entfernung zur suchenden Person – in eine Top-Sliderbar eintragen lassen. Man wird aus dieser quasi von anderen Nutzern “verdrängt” sobald diese sich ebenfalls dort platzieren lassen. Um ein paar Leute auf sich aufmerksam zu machen reicht es aber allemal. Credits erwirbt man über In-App Käufe.

Man sieht die Besucher des eigenen Profils. Neben jedem Profil sieht man den Onlinestatus.

Man kann “Begegnungen” spielen. Hierbei sieht man das Profil eines anderen Miglieds und entscheidet mit “ja”, “nein” oder “vielleicht” ob man das Mitglied gerne treffen würde. Sollten sich das andere Mitglied und man selbst für “ja” oder “vielleicht” entscheiden, so werden beide darüber benachrichtigt.

Man kann einstellen, welche Personen man sucht (z.B. Frauen zwischen 18 und 25). Um Personen anschreiben zu können, in deren Suchkriterien man nicht passt, sind sogenannte “Superkräfte” erforderlich. Diese können mit Credits erworben werden.

Für spontane Chats und Verabredungen ist Badoo eine sehr praktische Plattform, gerade auf dem Smartphone.

Link: Badoo

Lovoo

Lovoo“Lovoo – Flirt in the City” ist eine Plattform, welche den iPhone Client in den Mittelpunkt stellt.
Hier gibt es das sogenannte FlirtRadar, welches via GPS andere Lovoo-Nutzer in der Nähe “aufspürt” und so den Kontakt herstellen soll.
So richtig populär ist das Netzwerk jedoch nicht und es scheint nur in einer sehr kleinen Gruppe groß genutzt zu werden.

Man kann Lovoo auch ganz normal über den PC benutzen.

Neben der Umkreissuche über das FlirtRadar gibt es auch eine listenbasierte Anzeige naher Mitglieder. Beide können gefiltert werden. Bei der listenbasierten Suche kann man sich für einen geringen Geldbetrag direkt nach oben in eine Sliderbar verschieben lassen. Hier wird man allen Lovoo Nutzern angezeigt bis andere einen “verdrängt” haben. Bezahlt wird mit “Credits”, welche man käuflich erwerben kann, durch tägliche Logins bekommt oder durch lovoo-basierende Posts auf Facebook bekommen kann.

Neben dem reichen Kennenlernen und Kommunizieren bietet die Lovoo App auch noch ein paar Flirttipps, wie z.B. mehr oder weniger coole Sprüche. Im sogennanten “FlirtMatch” sieht man nacheinander Profile, die basierend auf Profilangaben und Entfernung zu einem passen könnten. Hier kann man entscheiden, ob man die Person definitiv, vielleicht oder nicht treffen möchte. Sollte diese Person, wenn sie FlirtMatch spielt, beim Profil des Nutzers ebenfalls mit “ja” oder “vielleicht” antworten, so bekommen beide eine Nachricht.

Link: http://www.lovoo.de/

MeetOne

MeetOneMeetOne ist eine Flirtcommunity mit einem sehr eigenwilligen, dunkleren Design. Sie ist bewusst jugendlich gehalten und wirkt oft etwas überladen. Der Fokus liegt hier auf dem zwanglosen Flirt.

Die Mitgliederbasis ist gut und glänzt durch eine sogenannte “NoFake”-Funktion. Das “NoFake”-Siegel schmückt Profile von Nutzern, die verifiziert sind. Dadurch vermeidet man dass man mit “Fakes” schreibt. “Fakes” sind erfundene Profile.

Man sieht den Onlinestatus von einzelnen Profilen und kann diese dann direkt anchatten.

Um ins Gespräch zu kommen kann man auch Fragen stellen, die von MeetOne vorgegeben sind. Die Antworten darauf sind dann im Profil des/der Antwortenden für alle Besucher sichtbar.

Das reguläre Versenden von Nachrichten ist immer möglich. Weiterhin kann man den Mitgliedern virtuelle Geschenke machen.

Wenn man eine E-Mail erhält dass eine neue Nachricht vorliegt kann man diese nach dem Einloggen nicht immer direkt sehen.

Es gibt eine kostenlose iPhone App, welche stabil läuft, aber leider die gleichen Probleme mit den Nachrichten aufweist wie die Webseite.

Finya.de

Finya.deFinya ist eine komplett kostenlose, allerdings werbefinanzierte Flirtseite.

Man findet hier alle Altersgruppen von 16 bis 60+.
Die Seite wirkt aufgeräumt und bietet gute Suchmöglichkeiten. Man kann neben dem Profilbild bis zu 4 weitere Bilder hochladen.
Es gibt die Standardfeatures “Nachrichten”, “Chats” und “Gästebuch”.
Über sogenannte “MatchClick”-Wörter kann man seine Vorlieben, Lieblingsstädte, Marken etc. angeben. Damit kann man suchen und so passende andere Profile mit denselben Interessen finden.

Man kann bis zu 100 vordefinierte Fragen beantworten um den Besuchern des eigenen Profils einen kleinen Vorgeschmack über sich zu geben.

Die Besucher des eigenen Profils werden ebenso angezeigt wie gerade neu erstellte Profile.
Sehr nützlich ist auch die Umkreissuche um Mitglieder in der Nähe zu finden.

Die Mitgliederbasis ist üppig, der Anteil von Fake-Profilen scheint gering.
Die Online-Anzeige der einzelnen Mitglieder ist nicht immer ganz zuverlässig, was der Sache aber keinen großen Abbruch tut.

Leider fehlen sowohl eine mobile Version der Seite wie auch eine App.
Gerade im schnell wachsenden Markt der Smartphones wäre das Vorhandensein zumindest eines dieser Produkte wichtig um den Nutzern zu ermöglichen auch unterwegs in Kontakt zu bleiben.

Da Finya.de mit Parship kooperiert will man sich evtl. auch nicht gegenseitig Konkurrenz machen.

Leider ist seit dem neuen Facelift vom Juni 2012 der Chat nicht mehr in allen Browsern nutzbar.

Fazit: Eine gute, kostenlose Seite mit kleinen Schwächen.