Dauergeil?

Wie die Amica berichtet, gibt es bestimmte Gründe, die häufig angeführt werden, wenn Partner einmal keinen Sex möchten. Diese Sex-Verweigerer werden dann direkt als “Sex-Muffel” bezeichnet. Als “Ausrede” gegen Sex muss laut dem Artikel auch der Spruch “Heute will ich nur mal kuscheln” herhalten. Dabei wird unterstellt, dass man immer nur Sex haben sollte und wenn man tatsächlich mal nur kuscheln will, so sei das eher eine Ausrede als eine ehrliche Aussage. Das ist so nicht richtig und auch einmal die Woche Sex zu haben kann völlig ausreichend sein, so lange das beide Partner so sehen. Man sollte sich also nicht fragen, ob man auch ja genug Sex hat. Wenn man den Sex nicht vermisst, dann ist die aktuelle Häufigkeit des Sex genug. Auch wenn uns Amica und viele andere Plattformen etwas anderes glauben machen wollen: Dass es ein Alarmzeichen ist, wenn man nicht immer und jederzeit mit dem Partner Sex haben will.

Und dabei vergessen sie doch, dass auch Kuscheln eine Art Sex und sehr, sehr intensiv sein kann.

Männermanagement

Als Frau hat man es erwiesenermaßen nicht leicht beim Online-Daten. Wenn man ein einigermaßen gutes Foto von sich preisgibt wird man bombardiert mit ersten Anfragen, Anstupsern, kleinen schönen und leider oft auch weniger schönen Nachrichten und was die Plattformen sonst noch so hergeben. Von daher ist es ratsam, sich neben den ganzen Sportarten im Profil als Frau noch in einer weiteren Sportart zu üben: Männermanagement.

Anfangs ist der Elan groß. Man meldet sich ja meistens nicht online an, weil man auch offline immer die tollsten Typen trifft. So steigern die ersten Nachrichten von potenziellen Verehrern erstmal das eigene Ego und man freut sich. Noch beantwortet man jede Nachricht fleißig, aber schon am ersten Abend kann der Elan in Ermüdung umschlagen. Weibliche Mitglieder können auch schon mal 100 Nachrichten am Tag bekommen.

Diese alle zu beantworten stellt eine großer Herausforderung dar. Daher hier die Tipps des Flirt-Gui.des zum Männermanagement:

1) Hat er nur “hi” geschrieben? -> Nicht beantworten

2) Hat er erkennbar nur ein allgemeine Nachricht versendet -> ebenso allgemein (gerne auch mit einer kopierbaren Vorlage) antworten

3) Ist er erkennbar auf das eigene Profil eingegangen und hat sich wirklich Mühe gegeben -> eine persönliche Nachricht zurückschreiben

Das ist ein gutes Schema, um der Flut an neuen Anfragen her (oder Frau? ;-) ) zu werden. Wenn das trotzdem zu aufwendig ist, dann bietet sich natürlich noch das Engagieren einer Ghost-Daterin an.

Partnersuche starten

Statistisch gesehen werden im Januar die meisten neuen Profile auf Online-Dating Seiten angelegt. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen ist es in den kalten, dunklen Wintermonaten besonders langweilig, alleine sein Leben verbringen zu müssen. Des Weiteren haben die meisten Menschen über den Jahreswechsel frei – sprich also genug Zeit, das teilweise aufwändige Prozedere zu durchlaufen, an dessen Ende man dann Mitglied einer Online-Dating Plattform ist.

Nicht zuletzt gibt es auch den populären Neujahrsvorsatz, in diesem Jahr aber endlich den richtigen Partner oder die richtige Partnerin zu finden.

All diese Gründe zusammen legen schon einmal den Grundstein für eine Partnersuche. Aber schon kommt das nächste Dilemma: Wo anmelden? Lieber an einer regionalen Börse, da man ja meist sowieso keine Fernbeziehung möchte? Vielleicht sollte man doch lieber eine der aus dem TV bekannten überregionalen Börsen wählen, einfach weil das Angebot an potenziellen Partnern größer ist? Lieber kostenlos oder kostenpflichtig? Dating oder Partnersuche?

Viele dieser Fragen muss jeder für sich beantworten, da es hier keine pauschal richtigen oder falschen Antworten gibt. Allerdings ist es keine schlechte Strategie, zu Beginn an eine kostenlose Variante zu wählen. Als Beispiel sei hier Finya.de empfohlen. Diese Seite ist kostenlos, hat seit einer Weile ein neues, noch ansprechenderes Design und wird immer wieder Sieger diverser Tests. Auch die Flirt-Gui.de Redaktion ist von der Seite positiv angetan.

Seriöse Partnersuche im Netz

Vor einiger Zeit berichteten wir über den sogenannten “SPiN-Kodex”, den Kodex für Seriöse Partnersuche iNetz.

Kürzlich wurde auch die Stiftung Warentest auf diesen Kodex auf und meint u.a. “Seien Sie in jeder Hinsicht wachsam. Was zu gut klingt, ist meist nicht wahr” (Test, Heft April 2014)

Diese Einstellung ist eine sehr gesunde, denn das Problem ist folgendes:

Zum Einen soll der SPiN-Kodex garantieren, dass es keine Abofallen gibt, keine versteckten Kosten erhoben werden und es klar ersichtlich ist, wann sich Mitgliedschaften verlängern und wann nicht. Zum Anderen ist der Konkurrenzdruck unter den Dating-Portalen aber sehr groß und da die Portale auch irgendwie Gewinn erwirtschaften müssen (u.a. um die Werbekosten zu decken), erscheint es fast nur logisch, dass man als Betreiber auch mal darauf setzt, dass ein Mitglied auch mal aus Versehen zu viel zahlt oder sich dessen Mitgliedschaft unnötigerweise verlängert.

ElitePartner geht in die Offensive

Dass der Online-Dating-Markt ein umkämpftes Feld ist, ist ja schon länger bekannt. Nun aber scheint der Verdrängungswettbewerb in eine neue Runde zu gehen. In den letzten Tagen und Wochen sieht man neben den bundesweit gesendeten TV-Spots auch immer mehr Plakatwerbung für ElitePartner an öffentlichen Plätzen und Bahnstationen. Hier scheint es der Platzhirsch unter den Partnerbörsen ganz offensiv darauf angelegt zu haben, seinen Marktanteil zu halten und auszubauen.

Das verwundert wenig – so sind doch die entsprechenden Mitgliedsbeiträge eher höher und durch ständig neue Formen des Online-Datings wie z.B. Badoo und anderer mobiler “Instant Dating” Apps bekommen die eher langatmigen Portale wie ElitePartner und FriendScout24 immer mehr Konkurrenz.

Kostenpflichtige Mitgliedschaft kündigen

Es gibt zwar auch tolle kostenlose Angebote, aber je länger die Partnersuche dauert, desto eher ist man bereit dafür auch etwas Geld zu bezahlen. Viele (eigentlich alle) Onlineportale bieten eine kostenpflichtige Mitgliedschaft an, die mit einigen Vorteilen gegenüber der kostenlosen Mitgliedschaft verbunden ist.

So kann man mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft (meist VIP, Premium oder Plus genannt) z.B. Fotos sehen, Nachrichten beantworten und erscheint in Suchergebnissen weiter oben.

Vertragsgerechte Kündigung

Eine Kündigung muss grundsätzlich schriftlich erfolgen. Daher scheidet der telefonische Weg schon von vornherein aus. Auch der Weg über ein Kontaktformular des Anbieters oder per Mail ist im Zweifel nicht bindend. “Schriftlich” bedeutet im Allgemeinen am Besten per Fax oder per Brief.

Wer sich noch weiter absichern möchte hebt den Sendebericht des Faxversandes auf oder schickt den Brief per Einschreiben. Den Aufpreis sollte es einem angesichts der teils happigen Preise für die Mitgliedschaften durchaus wert sein.

Wichtig: Kündigungsfristen sind unbedingt einzuhalten, so dass sich der Vertrag nicht automatisch um eine bestimmte Dauer verlängert. Um Missverständnisse zu vermeiden sollte man immer auch seine Mitglieds- oder Vertragsnummer und am besten noch sein Pseudonym in der Kündigung erwähnen. So kann diese einfacher zugeordnet werden.

 

Kündigung per 14-tägigem Rücktrittsrecht

Man kennt es von vielen Online-Shops: Bei im Internet erworbenen  Gütern greift das sogenannte Fernabsatzgesetz (FAG). Das Gesetz dient eigentlich dazu, Artikel bei Nichtgefallen zurücksenden zu können, da man sie nicht wie in einem Ladenlokal anfassen, riechen, schmecken etc. kann. Individuell angefertigte Güter (Maßanzug etc.) sind davon grundsätzlich ausgeschlossen. Auch kann bei Abnutzung eine prozentuale Gebühr des Neupreises vom Händler bei der Rückerstattung des Kaufpreises abgezogen werden. Und genau hier wird es im Bezug auf Datingplattformen und Partnervermittlungen interessant.

Denn man muss die Plattform ja (be)nutzen um sie kennen zu lernen und dann festzustellen, dass sie ggf. nicht die richtige Plattform für die persönlichen Erwartungen ist. Erlischt durch dieses Nutzen bereits das Rückgaberecht? Genau auf diesen Standpunkt stellen sich Parship und andere, wie in diesem Artikel der Verbraucherzentrale Hamburg nachzulesen ist.

Auch wenn man die Plattform während den 14 Tagen bereits genutzt hat ist allenfalls eine geringer Wertminderung seitens des Anbieters geltend zu machen.

Der Flirt-Gui.de rät: Augen auf bei Vertragsangelegenheiten.

Bei Jaumo tut sich was

Jaumo

Jaumo

Vor einer Weile haben wir bereits das Casual Dating Portal Jaumo unter die Lupe genommen. Mittlerweile hat sich jedoch einiges getan. Am Aussehen der Seite wurde noch einmal gefeilt. Sie sieht nun fast schon ein bisschen  aus wie Pinterest. Man kann sich direkt über seinen Facebook-Account anmelden oder sich einen eigenen Account nur für Jaumo anlegen, ganz wie man möchte.

Spannend für alle, die eventuell mit einer Anmeldung bei Jaumo liebäugeln ist die Tatsache, dass Jaumo mittlerweile die “1 Million”-Mitgliedermarke geknackt hat. Hierbei ist zu beachten, dass es sich komplett im Mitglieder aus Deutschland handelt. Eine regionale Häufung gibt es nicht, wodurch jeder gute Chancen hat, in seiner Nähe ein paar nette PartnerInnen zu finden und näher kennen zu lernen.

Für mobile Nutzer (und das werden ja immer mehr und mehr) gibt es zwei echte Apps, einmal für Apple (iPhone, iPad usw.) und einmal für Android (Samsung Galaxy, HTC One, etc.). Interessantes Detail: Die Android-App für Jaumo wurde kürzlich zur besten Flirt-App des Jahres 2013 gekürt.

In unserem ersten Beitrag erwähnten wir bereits, dass es die Möglichkeit gibt sich kleine Goodies per Coin freizuschalten. Mittlerweile gibt es noch mehr Arten, Coins zu verdienen. So bekommt man z.B. Coins für das Hochladen von Fotos oder für das vollständige Ausfüllen des eigenen Profils.

Neugierig geworden? Hier geht’s zur Registrierung

ElitePartner mit Galaxy Tab 3.0

tabletElitePartner wirbt zurzeit mit einer interessanten Aktion: Die Partnerbörse für Akademiker und Singles mit Niveau legt bei jeder abgeschlossenen Jahres-Mitgliedschaft aktuell kostenlos ein Samsung Galaxy Tab 3,0 7″ drauf.

Daran sieht man, dass der Verdrängungswettbewerb zwischen einzelnen Online-Dating-Seiten immer härter wird. Wir finden das gut, denn das führt einem besseren Angebot, welches allen Singles zugute kommt.

Wie lange die Aktion läuft ist nicht bekannt, daher: schnell sein!

Auch online gibt es also Woks

Es gibt ja den altbekannten Spruch, dass es für jeden Topf einen Deckel gibt. Gerade mit der Online-Partnersuche sollte dies gelten, da man online in einem riesigen Pool potenzieller Partner fischen kann – ganz individuell nach Alter, Geschlecht, Lieblingsfarbe und noch vielen anderen Kriterien.

Da erscheint es umso unwahrscheinlicher, dass man früher oder später nicht den richtigen Partner findet. Noch viel unwahrscheinlicher erscheint es aber, dass sogar eine Dating-Plattform ein Mitglied als “nicht vermittelbar” ablehnt. Doch genau das passierte vor einer Weile einer Studentin – überraschenderweise beim Branchenprimus ElitePartner.

Wie Die Welt berichtet, hatte sich eine Studentin als zahlendes (!) 3-Monats-Mitglied angemeldet und auch schon erste Kontaktanfragen beantwortet – als ihr Profil plötzlich gelöscht wurde. Die Begründung seitens des Betreibers war, dass es nicht genug potenzielle Partner sie gibt. Was allerdings verwundert ist, dass das Profil daraufhin direkt gelöscht wurde.

ElitePartner begründet dies mit einem eher selten beworbenen Feature – der “Türsteher”-Funktion. Da heißt es, dass etwa ein Viertel der Anmeldungen durchfallen und mittels dieser Funktion gelöscht werden – weil sie nicht auf der Suche nach ernsten Beziehungen seien oder anderweitig auffällig sind.

Unsere Meinung: Es klingt eigentlich löblich, dass ElitePartner keine unbegründeten Hoffnungen wecken will. Dennoch wiegt es für Singles schwer, quasi als “unvermittelbar” abgestempelt zu werden. Da es auch viele andere Mitglieder gibt, die letztendlich nach 3, 6, 12 oder noch mehr bezahlten Monaten keinen Partner gefunden haben, sollte man auch in diesem speziellen Fall den Benutzer entscheiden lassen ob er oder sie weiter suchen will oder nicht.

 

be2.de

be2Heute widmen wir uns einer neueren Single-Börse, be2.de.

Diese Börse hat nach eigenen Angaben über 33 Millionen Profile. Die Anmeldung ist recht einfach und der obligatorische Fragebogen ist nicht so lang wie anderswo. Das ist angenehm, denn nicht jeder möchte erst einmal stundenlang Fragen beantworten auf die es in den allermeisten Fällen ohnehin keine eindeutige Antwort gibt.

Schön: Der Nachrichtenservice von be2.de schreibt interessante Mitglieder im Namen einer selbst an und macht so automatisch auf das eigene Profil aufmerksam.

Nach dem Beantworten aller Fragen landet man direkt im Portal der Seite. Schön ist, dass es eine wirklich umfangreiche Suche gibt, bei der man nicht nur nach Geschlecht, Alter und Entfernung bzw. Region einschränken kann, sondern auch noch nach vielen weiteren Kriterien.

Die Legende unterhalb der Suchtreffer zeigt beispielhaft an, wie die Suchergebnisse aufgebaut sind. Das ist gerade für Neulinge sehr schön.

Fremde Profile werden sehr übersichtlich dargestellt. Be2.de zeigt nur Fotos der Mitglieder wenn man selbst auch ein Foto eingestellt hat. Hinter dem Namen “Kompatibilitätsbericht” verbergen sich ein paar Werte, die zeigen sollen wie gut oder schlecht man selbst zu dem entsprechenden Profil passt.

“FRAG doch mal” ist eine Rubrik, in der man einem Mitglied bis zu 5 vorformulierte Fragen stellen kann, die dieses dann beantworten kann.

Mit einem einzigen Klick kann man interessante Nutzer bitten, mehr von sich zu verraten.

Auch be2 bietet eine Premium-Mitgliedschaft an. Hier kann man Foto mit voller Schärfe sehen, Mails und Nachrichten senden und empfangen, sooft man will “FRAG doch mal” spielen und sehen, wer zuletzt auf dem eigenen Profil war.

Das Ganze kostet für 3 Monate 49,90 €/Monat, für 6 Monate 29,99 €/Monat und für 12 Monate 24,90 €/Monat.

Zur großen Liebe hacken

Man kennt es sicher nur zu gut wenn man sich länger auf einer Dating-Seite aktiv betätigt: Irgendwann kennt man alle relevanten Profile im näheren Umkreis und hat sie alle angeklickt, angeschrieben oder um ein Date gebeten. Was hier wie Fließbandarbeit klingt ist oft ein verzweifelter Versuch eines Singles, doch noch das große Liebes-Glück zu finden.

Ein Mathematiker aus den USA hat sich nun eine Dating-Webseite so gehackt, dass ihm mehr potenzielle Partnerinnen vorgeschlagen wurden als bei seinem regulären Profil. Dafür analysierte er, welche Profile bei den Frauen gut ankamen und viel Resonanz herovrriefen. Dazu hatte er zeitweise 12 Profile gleichzeitig bei einer Datingseite (OkCupid). Das klingt nach viel Stress und ist meist auch in den AGB des Portals untersagt.

Unsere Meinung: Es geht auch mit einem einzelnen Profil, den oder die Eine(n) zu finden um glücklich zu werden.

Single.de – Jetzt mit tollem Gewinnspiel

Die Partnerbörse Single.de überzeugt nicht nur mit bis zu 3.000 neuen Anmeldungen pro Tag und mehreren Millionen Mitgliedern, sondern bietet darüberhinaus eine einfache Handhabung. Weiterhin gibt es vielfältige Komunikationsmöglichkeiten und eine große Auswahl an potenziellen Partnern und Partnerinnen.

Schön ist bei Single.de auch, dass die Seite eine mobile App anbietet, die das Kennenlernen unterwegs erleichtert.


Hier
kann man sich kostenlos anmelden.

 

Erfolgreiches Onlinedating

Das Portal verliebt-verlobt-verheiratet.de berichtet aktuell darüber, dass Online-Dating (z.B. bei myFlirt, FriendScout24 oder Finya) generell erfolgreicher ist als “normales” Dating.
So halten online begonnene Beziehungen im Durchschnitt 1.5 Jahre länger.
Die Studie an sich zeigt aber auch, dass die durchschnittliche Beziehungsdauer eines Paares in Deutschland bei 5 Jahren liegt. Eine erschreckende Bilanz.
Vielleicht ist das aber auch der immer wieder propagierte gesellschaftliche Wandel weg von der einen permanenten Beziehung hin zu Lebensabschnittspartnern.
Der Flirt-Gui.de meint: Auch wenn die durchschnittliche Dauer erschreckend gering ist, so gibt es immer noch eine Vielzahl an Beziehungen, die erst durch den Tod geschieden werden.

Ghost-Dater: Wie man das Kennenlernern outsourced

Viele erfahrene Online-Dater kennen es, viele Neulinge schreckt es nur allzu oft ab: Man schreibt ein oder zwei Nachrichten, tollste Verbalergüsse und trotzdem kommt vom Gegenüber nur Schweigen. So etwas frustet und kann einem schnell die Lust am virtuellen Flirten nehmen.

Hier setzen sogenannte Ghost-Dater an. Sie übernehmen das erste Kennenlernen, für einen selbst gibt es eine Art Management Summary mit Nachrichtenprotokollen.

Was zunächst skurril klingt ist z.B. in den USA Gang und Gebe und setzt sich nun auch hier durch, wie die Welt berichtet. eDarling bietet das Ganze unter dem Namen First Class Service für ca. 250,00€ an. Hierbei übernehmen Ghostwriter das Kennenlernen.
Es bleibt abzuwarten, ob sich in naher Zukunft nur noch Ghostwriter der eigenen Plattform gegenseitig schreiben.

Der Flirt-Gui.de denkt aber nicht, dass sich dieser Dienst durchsetzen wird.

ElitePartner Sommer-Spezial

ElitePartner bietet heute ein ganz besonderes Angebot für den heißen Sommer: Man kann ab sofort über folgernden Link eine 4-Monats-Mitgliedschaft zum Preis von 3 Monaten abschließen: hier klicken

Der Flirt-Gui.de findet, dass dies ein tolles Angebot ist, welches man sich kerinesfalls entgehen lassen sollte! Auch wenn es etwas mehr kostet als bei so manchen anderen Plattformern, so überzeugt ElitePartner mit einer guten Bedienbarkeit und vielen aktiven Mitgliedern.

Annas Erfahrungen mit Secret.de

Heute haben wir die Ehre, eine Gastschreiberin bei uns begrüßen zu dürfen – Anna.

Sie wird hier ab und zu über ihre Erfahrungen aus dem (Online)-Dating berichten. Der erste Artikel dreht sich um secret.de – aber lest selbst:

 

Nach einiger Zeit im Online-Dating-Dschungel bei diversen Portalen wie match.com, Finya und ElitePartner entschloss ich mich dazu, der ernsthaften Suche nach dem Traumpartner etwas Ruhe zu gönnen und mal neue Sachen zu probieren. Casual Dating reizte mich nun schon seit einer Weile, die Neugier überwiegte schließlich und ich meldete mich bei secret an.

Über die Anmeldung bei secret wurde hier ja bereits ausführlich berichtet. Jedoch möchte ich trotzdem kurz darauf eingehen.

Das Anmeldeformular ist unglaublich umfangreich, alles in allem dauerte die Anmeldung ca. eine Stunde. Über viele Fragen musste ich mir erst Gedanken machen, manches hatte ich so noch gar nicht in Betracht gezogen. Wo liegen meine Tabus im sexuellen Bereich, was reizt mich und was ist für mich schon selbstverständlich, das andere vielleicht als exotisch ansehen? Welche Voraussetzungen soll der Partner mitbringen, wie stehe ich zu Körperschmuck, wo ist meine Schmerzgrenze und will ich Sex mit Schmerzen verbinden? Lack, Leder, BDSM, Fotos, Filme, Dirty Talk… hier scheint wirklich jeder auf seine Kosten kommen zu können.

Ein sinnlicher Benutzername war schnell gefunden. Nur welches Bild lädt man am Besten in die Galerie hoch? Wie sexy oder freizügig soll es sein? Ich entschied mich dann doch für ein nicht so freizügiges Bild, trotzdem sexy meiner Meinung nach und legte eine verführerische Maske über mein Bild. Die anderen Bilder legte ich in die Galerie, die nur nach Versand des Schlüssels sichtbar ist.  Ich hätte als Vergleich gerne mal die Profile der anderen Frauen gesehen.

Und dann ging es auch schon los. Die Bedienung des Portals ist sehr übersichtlich und einfach gestaltet. Vom Design und der Vorgehensweise hat es mir sehr gut gefallen. Die ersten Funktionen sind alle kostenlos und ich habe es über meine gesamte Anmeldezeit hinweg geschafft, kein Geld reinstecken zu müssen. Für die tägliche Anmeldung bekommt man Credits gutgeschrieben, genauso wie für einige andere Funktionen (Newsletter usw.). Grußkarten kann man für 9 Credits verschicken, die ersten Nachrichten zwischen den Kontakten sind kostenlos und dann kann man immer noch auf andere Kommunikationswege ausweichen, wenn einem das Ganze zu teuer wird. Was mir persönlich gefehlt hat war eine Chatfunktion. Man kann nur Nachrichten versenden, jedoch muss die Seite jedes Mal neu aktualisiert werden, wenn neue Nachrichten vorliegen. Mir ist es öfters passiert, dass ich nach dem Abschicken einer Nachricht erst gemerkt habe, dass mein Gegenüber schon wieder was Neues geschrieben hatte.

Als Frau hat man es hier sehr leicht, Kontakte zu knüpfen. Nach meiner Erfahrung kommen auf eine Frau geschätzte 10 Männer – mindestens. Man braucht gar nicht aktiv zu suchen, die Nachrichten überschlagen sich teilweise nahezu. Es herrscht eindeutig ein Überschuss an Männern. Doch wie bei jedem Flirt im Internet ist hier mit Sorgsamkeit und Vorsicht vorzugehen. Gut ein Drittel aller Anfragen habe ich gleich mal wieder gelöscht. Auch wenn es hier um Casual Dating geht, war mir ein gewisser Standard und Respekt voreinander wichtig. Ich will den Mann zwar nicht heiraten und bin auch nicht auf der Suche nach einer festen Beziehung, das heißt aber noch lange nicht, dass ich mit jedem ins Bett springe. Leider scheint das jedoch die vorherrschende Meinung der Männer aus dem Casual Dating Bereich zu sein. Gerade durch die Möglichkeit, sich seinen Sexpartner übers Internet zu suchen ist man doch in der einmaligen Lage, vorher über sexuelle Vorlieben und Tabus zu sprechen, bevor einem die böse Überraschung im Bett trifft. Und wenn man feststellt, dass das nicht zu den eigenen Vorstellungen passt, ist noch nichts passiert und man kommt relativ einfach wieder aus der Sache raus.

Ich war ca. zwei Monate bei secret angemeldet. Kontakte gab es in dieser Zeit mehr als genug, über Telefon, E-Mail, Skype oder sonstige Kommunikationswege. Viele Angebote, manche verlockend, andere unseriös. Männer, die nur als Duo auf die Suche nach 3ern sind; solche, die nur Sex vor der Webcam haben wollen; andere, die Nacktfotos verschicken und dasselbe von dir erwarten; aber auch anhängliche, die nach dem Abmelden nicht locker lassen und es auch weiter versuchen, wenn man selbst inzwischen glücklich in einer festen Beziehung ist. Getroffen habe ich mich letztendlich mit drei Männern. Und jeder von ihnen war eine eigene, unterhaltsame Geschichte.

Angefangen hat es mit Sebastian, 28 Jahre, wohnte ca. 100 Kilometer von mir entfernt. Das wäre mir persönlich schon mal viel zu viel Aufwand gewesen, die weite Strecke nur für Sex auf mich zu nehmen. Jedoch hat Sebastian mir erzählt (und das wurde von einigen anderen Kontakten bestätigt), dass viele Frauen sich zwar anmelden, aber dann doch nicht zu einem Treffen bereit sind. Erst heiß machen und dann fallen lassen, wie man so schön sagt. Viele konnten sich nicht mal zu einer Antwort auf die Flirtnachricht durchringen. Und es lag sicherlich nicht daran, dass Sebastian ein älterer Herr mit Bauchansatz und Glatze war. Nein, es erwartete mich ein durchaus attraktiver, blonder, junger Mann. Nicht unbedingt durchtrainiert, aber bei weitem nicht dick. Die Männerwelt muss wohl auch aufpassen, nicht an professionelle Damen bei secret zu gelangen, wie Sebastian mir erzählte. Wir tauschten einige Nachrichten aus, sprachen über unsere Entscheidung uns bei secret anzumelden, über Vorlieben und Tabus. Schnell war klar, dass wir diesbezüglich auf einer Wellenlänge lagen. Wir fingen an, uns auch übers Telefon zu unterhalten und verstanden uns sehr gut. Auf Grund der Distanz überlegten wir uns, ein Wochenende zusammen zu verbringen. Wenn es zum Sex kommen sollte, gut – wenn nicht, auch nicht schlimm. Wir wussten beide, was wir wollen und nicht wollen. Ich lud ihn also zu mir ein. Das kostete mich einiges an Überwindung, schließlich war er ja ein wildfremder Mann. Doch ich sprang über meinen Schatten. Eines Freitag abends war es dann also soweit. Ich sollte meine erste secret Erfahrung machen. Er reiste spät an und die Sympathie war auch persönlich gleich da. Wir legten einen Film ein und kuschelten uns auf die Couch. Die Anziehung war da und es ging recht schnell zur Sache. Und ich muss sagen: durch das vorherige Abchecken der Vorlieben wusste ich genau was mich erwartete, was die Sache jedoch nicht langweilig machte. Einige Stunden später jedoch drehte sich das Blatt. Ich lernte die moderne Version des „Ich geh nur schnell Zigaretten kaufen“ lernen – „Ich muss kurz mein Auto umparken, ich steh‘ im Halteverbot“. Mit diesem Spruch verabschiedete er sich und tauchte dann auch nicht mehr auf. Und ich verbrachte die restliche Nacht alleine im Bett.

Mein zweiter Kontakt war Alex, ein sehr verschlossener und auf Diskretion bedachter 27-jähriger. Den richtigen Namen weiß ich bis heute nicht. Hier blieb es auch bei einem Treffen, obwohl das Ganze am Anfang eher auf Friends with Benefits ausgelegt war. Er wohnte ganz bei mir in der Nähe, was sich im Nachhinein als großer Nachteil herausgestellt hat. Man trifft sich doch öfters mal auf der Straße oder in der Bahn, was manchmal etwas unangenehm sein kann.

Den letzten Kontakt hatte ich mit Olaf. Danach war für mich Schluss.

Olaf stellte sich als sympathischer, netter, junger Mann vor. Ca. 35 Jahre, selbstbewusst und wie sich nachher herausstellte, verlogen. Für mich war immer wichtig, dass die Männer, mit denen ich mich traf, die gleichen Vorstellungen von der Sache zwischen uns hatten. Ich wollte jeglichen Stress vermeiden. Das war bei dieser Geschichte leider nicht möglich.

Wir hatten einige Nachrichten ausgetauscht und beschlossen dann, uns mal zu treffen. Er lud mich zum Essen ein und hier war schon klar, wo der Abend enden würde. Wir fuhren also zu mir nach Hause und vergnügten uns dort weiter. Nach dem Sex kam dann für mich jedoch das absolute Tabu. Als Olaf sich wieder anzog, holte er nämlich seinen Ehering aus der Hosentasche. Er hatte „vergessen„ zu erwähnen, dass er verheiratet war und auch Kinder hatte. Angeblich waren die beiden wohl in einer offenen Beziehung, also war Sex mit anderen erlaubt, ja sogar erwünscht. Das war für mich jedoch ein absolutes Tabu. Ich schmiss ihn also aus der Wohnung und für mich war die secret Sache damit erledigt.

Das scheint jedoch auch eine der großen Hauptgruppen bei Casual Dating Plattformen auszumachen. Männer, die in ihrer Beziehung nicht das bekommen, was sie brauchen oder wollen und sich das dann woanders holen. Das ist ja auch jedem selbst überlassen und ich will hier auch niemanden verurteilen, jedoch kommt für mich so etwas nicht in Frage und ich hätte vorher gerne die Wahl gehabt, ob ich da mitmachen will oder nicht.

Insgesamt fällt mein Urteil über Casual Dating Websites jedoch positiv aus. Man kann ganz unkompliziert und unverbindlich im Netz nach einem Sexpartner stöbern. Mit wem man sich schließlich trifft, ist ja jedem schlussendlich selbst überlassen. Das meine Partner sich überwiegend als Vollpfosten erwiesen haben, trügt mein Urteil nicht. Ich kann jedem, der hier mal schnuppern oder Erfahrungen sammeln möchte, die Seite secret nur empfehlen.

Anna Müller

Online-Dating besser als Offline-Dating?

Wie die Welt berichtet, will eine US-amerikanische Studie herausgefunden haben, dass Online-Dating-Paare eine glücklichere und dauerhafterere Beziehung führen als ihr Offline-Pendants. Demnach waren nach dem Testzeitraum 1,2% mehr Offline-Paare als Online-Paare wieder geschieden.

Der Flirt-Gui.de analysiert die Gründe für diesen Trend:

  • Mehr Auswahl: beim Online-Dating hat man grundsätzlich mehr Auswahl als beim “normalen” Daten. Online kann man sogar gezielt nach äußerlichen Merkmalen, Hobbies, Charaktertypen usw. suchen. Dies erhöht die Chancen, von vornherein nur vielversprechendere Ergebnisse zu bekommen.
  • Weniger Druck: Man sieht sich online nicht direkt vis-a-vis, muss nicht direkt ein Gespräch am Laufen halten und kann sich seine Worte – gerade beim anfänglichen schriftlichen Kontakt – sorgsam überlegen. Damit hat man weit weniger Druck als beim Offline-Daten
  • Behutsames Kennenlernen: online kann man Schritt für Schritt den Kennenlern-Prozess durchlaufen. Wir vom Flirt-Gui.de nennen das die Kennenlern-Zwiebel. Schicht um Schicht wird die Schale abgetragen, bis man letztlich den Kern vor sich hat. Konkret heißt das: Man beginnt den schriftlichen Kontakt, tauscht dann langsam Bilder aus, telefoniert vllt. mal, chattet, könnte dann einen Videoanruf (beispielsweise mit Skype) machen und trifft sich schlussendlich. Beim Offline-Dating fängt man direkt mit dem Treffen an. Das kann funktionieren – tut es aber meistens nicht.

Alles in Allem scheint Online-Dating nach wie vor ein Markt mit Potenzial zu sein, was auch das Auftreten zahlreicher Nischenanbieter wie secret.de belegt.

Wenn es mal nicht so läuft

Durch die schiere Auswahl, die Tatsache dass Männer generell eher Frauen anschreiben und dies teilweise in rauhen Mengen tun, kann dazu führen, dass andere Männer nie Antworten auf ihre Nachrichten bekommen und sich dann Frust aufstaut. Dies gibt es auch bei Frauen, gerade wenn sie mit allgemeinen, belanglosen Nachrichten oder stupiden Sex-Anfragen bombardiert werden. Allerdings ist der Frust-Level bei Männern deutlich höher. Dass auch gerade das reichhaltige Angebot an Profilen die Suche auch erschweren kann sieht auch der Focus in einem aktuellen Artikel.

Natürlich gibt es auch Möglichkeiten, diesen Frust-Level zu reduzieren.

Zuallererst sollte man sein Profil gewissenhaft ausfüllen, aber nicht über das Ziel hinausschießen. Gerade Portale die schier hunderte beantwortbare Fragen bieten, wie Finya, können dazu beitragen dass man sich durch leichtfertige Antworten uninteressant für die potenziellen Partner macht, gerade wenn man bei bestimmten Fragen hinsichtlich der Antwort flexibel ist.

Beim Anschreiben ist es wichtig, auf das Profil des Empfängers einzugehen. Seien es gemeinsame Urlaubsziele, gleiche Lieblingssänger oder eine Übereinstimmung in den Hobbies. Da kann man auch erst mal gut unverfänglichen Smalltalk betreiben.

Weiterhin muss man Geduld mitbringen. ElitePartner schreibt, dass man pro Tag nicht mehr als zwei Mitglieder anschreiben soll und auch durchschnittlich über ein Jahr sucht um den oder die “Richtige(n)” zu finden. Bedenkt man das und verzweifelt nicht schon wenn sich nach zwei Wochen noch kein Treffen ergeben hat, so hat man direkt auch bessere Chancen beim Gegenüber.

Bei der Wahrheit bleiben

Unser Artikel von vor zwei Tagen behandelt als einen der zentralen Punkte die optische Selbsteinschätzung. Wir haben nun einige E-Mails bekommen, in denen gefragt wurde, wie man den Spagat schafft zwischen ehrlicher Selbsteinschätzung und akktraktiver Außendarstellung.

Hier eine anonymisierte Mail:

Hallo,

ich habe euren Artikel über das Aussehen gelesen. Das Problem ist ja, dass man sich irgendwie toll darstellen will. Da gibt es so viele andere Profile dass man irgendwie rausstechen will. Wie aber schafft man es nun, nicht einfach zu lügen? Was ist schlank und was ist dann schon eher dick? Man will ja nicht lügen, aber ich will mich auch nicht unattraktiver machen als ich bin.

[…]

Das Problem, welches in dieser E-Mail angesprochen wird ist in der Tat schwierig zu lösen. Wer definiert, was “schlank”, “dick”, “mollig”, “füllig” oder “vollschlank” ist? Niemand außer uns selbst. Und so kann es selbstverstädnlich mal vorkommen dass man sich als “schlank” sieht, aber andere einen schon als “leicht untersetzt” beschreiben würden. Das sind aber nur marginale Unterschiede. “Schlank” und “füllig” liegen z.B. deutlich auseinander.

Es wird allgemein davon ausgegangen, dass “schlank” das Ideal darstellt. Dem ist aber nicht so. Gerade Frauen unterliegen oft einem Schlankheitswahn und es gibt sicher auch viele Männer die das mögen, aber fast noch mehr Männer wünschen sich “ein bisschen was zum Anfassen”.

Damit ist also schon mal diese Schwarz/weiß-Denke widersprochen, dass nur “schlank” “schön” sei. Nun kommen wir zur eigenen Einschätzung. Selbsteinschätzungen sind immer schwierig. Gerade wenn man sich anhand einer vagen Skala einschätzen soll läuft es häufig auf Interpretierungen hinaus.

Was man sich hier jedoch immer vor dem inneren Auge halten sollte ist, dass man sich beim Daten ja auch irgendwann mal persönlich treffen wollen wird. Gerade wenn man bedenkt dass die PartnerInnen durch die virtuelle oder bildlose Kontaktaufnahme gerne Luftschlösser bauen, sollte man zusehen dass das Profil nicht zu weit von den optischen Tatsachen abweicht. Sonst ist der Schock beim ersten Date oder gar schon bei der Foto-Freigabe beim Gegenüber groß und man kann wieder von vorne anfangen.

Wenn man sein Profil wahrheitsgemäß ausfüllt hat man gute Chancen, denn dann weiß der Partner auch was ihn erwartet und es kommt zumindest optisch zu keinem “bösen Erwachen” beim ersten Date.

Mit sich zufrieden sein

Wie klatsch-tratsch.de berichtet gibt es eine spezielle große Hürde für viele beim Dating: Die eigene Figur. Man würde nun meinen, dass so etwas beim Online-Dating weniger ins Gewicht fällt. Man sieht sich nicht persönlich, sondern schreibt erstmal und oft sieht man anfangs nicht mal ein Foto.

Gerade Seiten, die dann aber doch Fotos zeigen, wie z.B. Finya, schüchtern damit vllt. Mitglieder die von ihrer Figur nicht so überzeugt sind. Auch Seiten, die keine Fotos zeigen, erwarten doch bestimmte Kategorisierungen der Figur. Da gibt es dann neben “schlank”, “sportlich” und “dünn” auch “sympathisch” und “sehr sympathisch”. Dies zeigt, dass die Plattformen schlankere Figuren als Schönheitsideal ansehen (Ausnahmen gibt es natürlich auch).

Die Seiten mit den Fotos führen dann dazu, dass Mitglieder mit attraktiven Fotos häufiger angeschrieben werden und dass dabei ihr Ego teilweise abhebt.

Nichtsdestoweniger ist es umso wichtiger, dass man selbst mit seiner Figur zufrieden ist. Viele Menschen sind heute nicht direkt schlank, sondern haben ein paar Kilo zu viel drauf. Und doch sieht man immer wieder “etwss zu schwere” Leute mit wunderschönen PartnerInnen. Woher kommt das? Ganz einfach: Looks ändern sich. Das wird gerade im Alter deutlich.

Des Weiteren ist unsere Wahrnehmung so ausgelegt, dass nette Menschen automatisch auch optisch attraktiver erscheinen. Dies kann nicht alles kompensieren und das heißt auch nicht dass ein unsympathisches Super-Model plötzlich hässlich wirkt, aber es hilft deutlich.

Außerdem unterliegt ein Charakter oder eine Persönlichkeit nicht derselben zwingenden Alterung wie die Optik.

Potenzielle Partner “riechen”, ob man selbst mit sich zufrieden ist oder nicht. Sie spüren ob man seinen Körper so akzeptiert wie er ist, oder ob man sich darin minderwertig fühlt. Das ist der Schlüssel bei der Partnersuche und die Antwort darauf, warum “hässliche” Menschen durchaus häufig “schöne” PartnerInnen haben.

Wie hilfreich ist Online-Dating?

Unter der Überschrift “Gibt’s im Internet tatsächlich Liebe?” titelt die Bild in ihrer Online-Ausgabe und fragt sich, ob Online-Dating wirklich viele Leute in eine glückliche Partnerschaft bringt.

Laut dem Artikel rettet das Online-Dating die Romantik und die positiven Möglichkeiten überwiegen.

Der Flirt-Gui.de sieht das ähnlich, aber selbstverständlich ist ein ansprechendes, aber authentisches Profil wichtig. Beschreiben Sie sich möglichst interessant, ohne dabei jedoch zu lügen.

Bedenken Sie auch immer, das bei der Online-Partnersuche traditionell viele Nachrichten verschickt werden. Daher muss Ihre Nachricht an einen potenziellen Partner oder eine potenzielle Partnerin Interesse wecken und aus den vielen allgemein gehaltenen Nachrichten der anderen Mitglieder herausstechen.

Es gibt die verschiedensten Plattformen – von allgemeinen Dating-Seiten wie Parship über spezielle Seiten wie ElitePartner bis zu regionalen Angeboten wie Spätzlesingles. Auch gibt es verschiedene Seiten für verschiedene Ansprüche. AcademicPartner verfolgt eher das Ziel der klassischen Kontaktbörse, während Kwick eher wie ein soziales Netzwerk daherkommt und bei Plattformen wie Spin der Chat im Vordergrund steht.

Wenn Sie ein ansprechendes Profil (inkl. Foto) und eine für Sie passende Plattform gewählt haben, so steht dem Liebesglück am Computer nichts mehr im Wege und Sie können sich auf die spannende Suche in der virtuellen Welt begeben.

eDates

eDates hat sich – ähnlich wie ElitePartner und AcademicPartner – auf Singles mit hohem Niveau, Bildungsgrad und Einkommen ausgerichtet. Die Seite ist in goldenen Farbtönen gehalten und recht übersichtlich.

Die Anmeldung geht schnell vonstatten und man kann die Plattform schnell nutzen.

Besucher kann man nur sehen wenn man sich für eine kostenpflichtige Mitgliedschaft entscheidet. Diese schlägt mit 19,00 € pro Woche zu Buche. Es gibt auch ein Angebot für 4,90 € für 15 Tage.

eDates

eDates

Interessant ist, dass man auch ohne eine Premium-Mitgliedschaft Nachrichten versenden kann. Die Profile anderer Nutzer sind ebenso ohne Bezahlung komplett einsehbar.

Man kann den sogenannten “Fragebogen” der Mitglieder betrachten und deren Angaben zum Wunschpartner lesen. Lediglich wenn man einen Eintrag in einem Gästebuch hinterlassen will wird eine Premium-Mitgliedschaft fällig.

Auch die Detailsuche ist möglich. Nur das Lesen der Nachrichten anderer Mitglieder erfordert wiederum eine kostenpflichtige Mitgliedschaft.

Bei der FlirtSearch waren 18 Mitglieder online. Leider kann man hier nur nach der ersten Ziffer der PLZ suchen. Die Ergebnisse werden in Seiten von je 10 Mitgliedern angezeigt. Leider muss man für alle Seiten, die auf die erste Seite folgen, eine Premium-Mitgliedschaft besitzen.

Insgesamt wirkt die Seite eher unseriös und auch die Erfahrungsberichte im Internet zeichnen kein gutes Bild, daher rät der Flirt-Gui.de: Finger weg von eDates!

Bang With Friends – jetzt auch unterwegs

Bang With Friends - Mobile Version

Bang With Friends – Mobile Version

Soeben erreicht uns die Neuigkeit, dass Bang With Friends nun auch auf allen iOS- und Android-Geräten verfügbar ist. Dies ist nur logisch, da ja auch die meisten Facebook-Nutzer bereits über Mobilgeräte auf das Facebook zugreifen und Bang With Friends ja über Facebook läuft.

Die Macher schreiben

We have worked tirelessly to design and test the most effective banging experience online and we believe mobile will only make it better! Don’t fret, the mobile experience is just as anonymous and discreet as the online one ;)

Sie möchten damit ausdrücken dass die neue App genauso diskret und anonym wie die Original-Facebook-App ist und sie auch vom Handling her sehr einfach sein soll.

Der Flirt-Gui.de findet dass dieser Schritt ein wichtiger Schritt war und denkt, dass viele Nutzer diese App positiv aufnehmen werden. Damit sollte dem casual dating insgesamt ein Sprung nach vorne gelingen!

Bang With Friends

Bang With Friends

Bang With Friends

Heute stellen wir eine ganz neue App vor. Facebook-Integration haben mittlerweile viele Plattformen. Gerade bei den casual Plattformen für eine jüngere Zielgruppe wie Badoo geht es kaum noch ohne. Bang With Friends allerdings geht ganz neue Wege. Hierbei kann man ganz diskret in der App festlegen, welche Personen auf seiner Freundesliste man gerne vögeln würde. Macht die andere Person in Bang With Friends die gleiche Angabe, so sehen beide dass sie sich gerne gegenseitig vögeln würden. Macht nur einer diese Angabe, so bleibt sie für den anderen verborgen.

Die Macher haben damit die Branche ordentlich aufgerüttelt. Möglichkeiten seinen Gefallen für eine bestimmte Person auszudrücken so dass diese Person das erst sieht wenn sie die gleiche Aktion durchführt (oft als Dateroulette oder Dating-Match bekannt) gibt es bei fast jeder Seite. Neu ist hier, dass man sich nicht durch einen anonymen Katalog von Fotos klickt, sondern dass man die eigenen Freunde entsprechend einordnen kann. Das gibt dem Ganzen noch eine realere Dimension, besonders wenn die Bekanntschaft oder Freundschaft einen selbst dann ebenfalls als vögelnswert markiert.

Wie bei allen neuen Innovationen hat auch Bang With Friends eine gewisse Kontroverse verursacht. Der Flirt-Gui.de findet allerdings: Eine prickelnde Alternative zum casual dating und genau das Richtige wenn Sie schon immer in einen ihrer Freunde verknallt waren oder schon immer Phantasien über eine Ihrer Freundinnen hatten und diskret rausfinden möchten ob das Gegenüber genauso denkt.

Bang With Friends installiert man direkt als Facebook App.

Link: www.bangwithfriends.com

 

P.S.: Eine Bang With Friends – Abwandlung für LinkedIn – getauft “Bang With Professionals – wurde nach wenigen Tagen wieder eingestellt ;-)

Bisexualität und Onlinedating

Wie Seksan Ammawat von der Partnerbörse Gleichklang feststellt, sind homosexuelle Teilnehmer zwar in den seltensten Fällen von Partnerbörsen diskriminiert, Bisexuelle jedoch recht oft. Recherchen des Flirt-Gui.des bestätigen, dass in der Tat nur wenige Partnerbörsen anbieten, nach Mann und Frau gleichzeitig zu suchen. Wir meinen dass in der ansonsten recht tabulosen Welt des Online-Dating auch eine Partnersuche nach Mann und Frau gleichzeitig möglich sein sollte und es hier kein “entweder oder” geben darf.

ElitePartner.de – Gutscheinaktion

Die erfolgreiche Online-Partnervermittlung ElitePartner mit Millionen Mitgliedern in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat im Mai ein ganz besonderes Angebot im Programm: Auf 12-monatige Mitgliedschaften gibt es 100,00 € Rabatt.

Wir finden dass dies echt ein praktisches Angebot ist und wer schon mit dem Gedanken spielt, sich eine ElitePartner-Mitgliedschaft zu holen sollte hier zuschlagen.

Einfach über folgenden Link anmelden:

Sparen Sie jetzt 100 € bei Abschluss einer 12-monatigen Premium-Mitgliedschaft

ElitePartner: VIP-Status

Neben dem üblichen Bezahl-Accounttyp “Premium” hat ElitePartner nun noch einen weiteren Status “VIP”.

Mit diesem Account kann man auch beantwortbare Nachrichten an nicht-Premium/VIP-Mitglieder schicken. Weiterhin wird das eigene Profil in den Suchtreffern golden hervorgehoben und man kann eine virtuelle Rose verschicken. Man hat ein Extra-Freitextfeld für die persönliche Darstellung im Profil und man kann bis zu 12 Fotos hochladen.

Als interessantes Feature gibt es noch die “Wer sucht mich?”-Funktion, die zeigt welche Mitglieder das eigene Profil gesucht haben. Abgerundet wird das Angebot durch den Express-Service, der Freitext-Eingaben, Status etc. schneller validiert (händisch prüft) als bei anderen Mitgliedern.

Die VIP-Mitgliedschaft bietet folgende Preisstufen:

Paket Preis
3 Monat 134,70 €
6 Moante 359,40 €
12 Monate 838,80 €
24 Monate 1077, 60 €

Passend hat ElitePartner auch eine Aktion auf seine Premium-Profile gestartet:

5% Rabatt auf alle Elitepartner Premium Mitgliedschaften

Der S.P.I.N.-Kodex

S.P.I.N.-Kodex

S.P.I.N.-Kodex

Was ist der S.P.I.N.-Kodex? Diesen Kodex sieht man immer öfter auf Dating-Plattformen, allerdings weiß man kaum was sich dahinter verbirgt. Der S.P.I.N.-Kodex hat nichts mit spin.de zu tun, auch wenn auch das eine Dating-Plattform ist.

Der Kodex ist eine Selbstverpflichtung einzelner Dating-Plattformen zum seriösen Geschäftsgebaren. Um Mitglied zu werden muss man eine (teils) kostenpflichtige Plattform betreiben. Gegründet wurde der Kodex von FriendScout24, eDarling und neu.de.

Mittlerweile gehören auch noch match.com, partner.de, Secret und ShopAMan dazu.

Alexa-Rank April 2013

Bereits im August 2012 wurden hier die Alexa-PageRanks ausgewählter Seiten vorgestellt. Nun ist es an der Zeit, zu sehen was sich von damals verändert hat.

Der Alexa PageRank ist eine Methode, die Popularität einer Seite zu messen. Hier werden nur die regionalen Platzierungen für Deutschland berücksichtigt.

Alexa Ranks, April 2013

Alexa Ranks, April 2013 (www.alexa.com)

Hier die detaillierten Daten:

Alexa-Ergebnisse im Detail

Alexa-Ergebnisse im Detail

Datingcafe hat leicht verloren, aber der weitaus größte Verlierer ist wohl meetone. Dessen Rank ist von 1472 auf 3970 eingebrochen. Auch Finya.de hat einige Punkte liegen gelassen und ist nun bei 293 statt 195 Punkten.

Ansonsten gibt es durch die Bank weg nur Gewinner bis auf FriendScout24. Diese Seite hat sich um einen Punkt auf 214 verschlechtert, konnte aber von Finya.de die Führung übernehmen.

Alles in allem ist bei den alteingesessenen Platzhirschen (zu denen meetone definitiv nicht gehört) ein Aufwärtstrend erkennbar. Dies zeigt einmal mehr, dass Online-Dating mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.

Die Jahre purzeln

Unter dem Titel “Wer viel schreibt, zeigt, dass es nicht nur um Sex geht” gibt es diese Woche von der Zeit Online einen neuen Artikel, der festgestellt hat, dass die Teilnehmer beim Onlinedating immer jünger werden. Gerade die Zielgruppe der Unter-30 Jährigen wird immer größer.

Das ist erstaunlich, denn eigentlich werden die Menschen ja immer älter und gerade die Älteren gehen mehr und mehr online. Die jüngeren Generationen sind schon seit einer Weile gut “vernetzt”.

Laut einer Studie des IT-Branchenverbandes bitkom hat mittlerweile jeder zweite unter 30-jährige Internetnutzer Onlinedating ausprobiert.

Wie bei fast allen Bereichen der Internetnutzung geht der Trend auch hier zu den mobilen Apps. Stark vertreten sind hier Anbieter, die den Hauptfokus auf “casual dates” und mobile Apps legen, die dann beispielsweise auch Leute in der Umgebung des App-Nutzers anzeigen. GPS macht’s möglich. Vorreiter sind hier z.B. MeetOne, Badoo und Lovoo.

ElitePartner: Jetzt auch auf dem iPhone

ElitePartner iPhone-App

Seit kurzem gibt es auch für ElitePartner eine native iPhone-App. Es gibt schon seit längerem eine mobile Webseite, die aber in ihrer Bedienung manchmal nicht ganz intuitiv ist. Das ändert sich mit der App, die man nun auch offline öffnen kann.

Die App ist für alle Premium-Mitglieder kostenlos und kann direkt im App-Store heruntergeladen werden.

Eigentlich sucht jeder

Wie die Süddeutsche kürzlich zu berichten weiß sind es lange nicht mehr die fleischgewordenen Vorurteile – junge, introveriterte Männer – die sich online auf Partnersuche begeben. Wäre das so, würde das ja auch gar nicht funktionieren. Der Artikel erläutert, dass eben genauso die jungen Frauen oder auch allgemein ältere Menschen online ihr Liebesglück suchen – und oft genug auch finden.

Durch Recherchen des Flirt-Gui.des wurde beispielsweise herausgefunden, dass im Parship-Forum (was laut eigener Aussage völlig von der eigentlichen Onlinedating-Seite entkoppelt ist und auch nicht-Parship-Mitgliedern offen steht) der Altersdurchschnitt vergleichsweise hoch ist. Es geht hier in etwa bei 35 los, oft trifft man auf Menschen in ihren 40ern und 50ern. Auch 60er gibt es dort überraschend oft.

Gerade in einer Zeit in der mehr und mehr Ehen geschieden werden, der “zweite Frühling” an Bedeutung gewinnt und man immer öfter hört dass 50 das “neue 40″ sei, so kann man auch im fortgeschrittenen Alter noch online nach seinem Partner suchen – und das auch sehr erfolgreich.

Gerade ältere Menschen sind oft etwas eingesessen in ihren Vorlieben und Gewohnheiten. Hier hilft die “Katalogmentalität” der Datingseiten sogar mehr als dass sie schadet oder dem ganzen Vorgang seine Romantik nimmt – denn man kann ganz gezielt nach diesen besagten Vorlieben und Gewohnheiten filtern. Das geht im “realen Leben” nicht und macht es dort weit schwieriger den richtigen Partner  zu finden – sicher auch weil dort der Suchradius natürlich wesentlich eingeschränkter ist.

Die Coram Healthcare Clinic hat lt. Currentgame in einer repräsentativen Studie herausgefunden, dass Frauen über 60 und Männer über 50 einem weit höheren Risiko ausgesetzt sind, an Herzleiden zu erkranken wenn sie alleine leben. Dies zeigt einmal mehr dass auch im Alter eine erfüllte Partnerschaft wichtig ist.

Online-Dating wird immer erfolgreicher

Nach etwas längerer Sommerpause ist der Flirt-Gui.de wieder da – mit spannenden neuen Artikeln und Infos rund um das Onlinedating und Flirten.

Diese Woche wurden wir auf einen Artikel in der Washington Post aufmerksam, welcher feststellt, dass Onlinedating erstmals erfolgreicher ist als das Offline-Gegenstück beispielsweise in Bars. Hier muss man allerdings einschränken, dass es hier nur um Suchende mit “längerfristigen Absichten” geht. Für das schnelle “one night stand” sind Bars und Discos natürlich nach wie vor der bessere Ausgangspunkt.

Wenn man jedoch bedenkt, dass dieser Artikel bereits 2010 erschienen ist, so lässt sich nur erahnen, wie erfolgreich das Onlinedating mittlerweile ist.

Erolgreicher seinen nur die Beziehungen, die über Bekannte eingefädelt wurden oder am Arbeitsplatz/in der Schule entstanden.

Eine Studie des Oxford Internet Institute untermauert diese Erkenntnis. Demnach hat bereits 2009 knapp ein Drittel aller Befragten eine Onlinedating-Seite besucht. Die Hälfte davon hat so auch ihren aktuellen Partner gefunden.

Damit ist einmal mehr gezeigt, dass Onlinedating mittlerweile in der gesellschaftlichen Mitte angekommen und auch weitgehend akzeptiert ist.

Von Spätzle und Reviersingles

Im letzten Artikel widmeten wir uns aufgrund eines Berichtes speziellen Portalen, die sich an Zielgruppen mit bestimmten Interessen und Vorlieben richten. Heute stehen Singleseiten und Partnerbörsen mit regionalem Bezug im Mittelpunkt. Der Vorteil dieser Börsen liegt auf der Hand: Man möchte als Münchnerin nicht unbedingt bis nach Kiel pilgern um sich mit einem fremden Mann zu treffen und dann womöglich nach 5 Minuten feststellen dass man nicht kompatibel zueinander ist.

Hier kommen regionale Börsen ins Spiel. Da gibt es z.B. für die Schwaben die Spätzlesuche oder für “Schlämmerschnittkens” und “Möppelkens” aus dem Ruhrpott die Reviersingles. Hier steht eine bestimme Region im Vordergrund.

Allerdings gilt auch hier – wie bei den Seiten die sich an spezielle Hobbies etc. richten -, dass auch due großen “Allround”-Portale eine Regionalsuche anbieten. Besser noch: Viele bieten eine Umkreissuche. Das ist gut wenn man im Randgebiet einer Region wohnt, so z.B. als BaWüler in Ulm und man nicht die angrenzende Region “übergehen” will. Hinzu kommt, dass keine der drei genannten Flirtseiten eine Reichweite hat, welche auch nur ansatzweise an die der großen (auch in den entsprechenden Regionen) herankommt.

Portale für spezielle Interessen

Die Welt Online berichtet über mehr und mehr Portale die sich an spezielle Interessen richten. So gibt es für flirtende Hundeliebhaber datemydog.de, Esoteriker treffen sich im Lotuscafe.de und Millionäre sind bei millionaertreff.de richtig.

Was ist von solchen Portalen zu halten?

Prinzipiell hört sich die Idee nicht schlecht an. Was aber nun wenn ich ein hundeliebender millionenschwerer Esoteriker bin? Muss ich mich dann auf allen drei Portalen anmelden? Vllt. ist es mir ja egal ob meine Partnerin auch Esoterikerin ist. Um also nun keine potenziellen Flirts von Nicht-Esoterikerinnen zu verpassen muss man sich auch noch auf einer normalen Singlebörse anmelden.

Das ist eher umständlich und da die normalen Portale ja auch die Möglichkeit anbieten seine Vorlieben, sein Einkommen (zumindest teilweise) und seine Haustiere anzugeben braucht es nach Meinung des Flirt-gui.des keine extra Portale für diese speziellen Neigungen.

In eine etwas andere Kategorie fällt hier das ebenfalls erwähnte gesext.de. Hier kann man sich bestimmte Dates ersteigern – mit dem klaren Fokus auf kurzweiligem Sex statt ernsten Beziehungen. Man kann zwar auf Flirt- und Partnerportalen auch entsprechende Angaben im Profil machen, aber die entsprechende Klientel dort ist eher überschaubar. Daher wird man in dem Fall auf gesext eher fündig werden.

Welt Online: Was taugt eigentlich Online-Dating?

Unter dem Titel Was taugt eigentlich Online-Dating? berichtet die Welt Online über den boomenden Markt der Singlebörsen im Internet.

Ein bemerkenswerter Aspekt ist die Tatsache, dass der Markt – die Umsätze betreffend – von 2003 bis 2010 um das Achtfache gewachsen ist. Die Nutzerzahlen sind nicht weniger imposant – aktuell haben demnach 5,4 Millionen Deutsche ihren Partner bzw.ihre Partnerin online kennen gelernt.

Besucherzahlen der unterschiedlichen Portale nach Alexa

Wie misst man die Reichweite einer Webseite bzw. den Bekanntheitsgrad einer Flirtseite? Der naheliegenste Weg ist, Zahlen auf den einzelnen Seiten zusammen zu suchen.

Allerdings können diese Zahlen nicht objektiv überprüft werden. Daher bietet es sich an, auf unabhängige Zahlen zurückzugreifen. Hier gibt es zwei wichtige Quellen: Google und Alexa.

Diese Seiten vergeben Bewertungen (Google PageRank, Alexa Rank), welche über die Popularität einer Seite Auskunft geben. In diesem Artikel soll der aussagekräftigere Alexa Rank betrachtet werden.

Hier findet sich der Querschnitt der einzelnen Alexa Ranks (Stand: 16.08.2012):

© 2012, Alexa Internet (www.alexa.com)

Der Alexa Rank wird über das Surfverhalten der Alexa Toolbar Nutzer erstellt. Das garantiert einen guten Querschnitt über die verschiedenen Typen von Internetnutzern. Ein niedriger Rank ist besser. Demzufolge führen Finya und FriendScout24 mit einigem Abstand, gefolgt von Spin.

Die genauen Daten finden sich hier:

Alexa Ranks, © 2012, Alexa Internet (www.alexa.com)

Diese Rank-Übersicht kann dem Suchenden Flirtenden gewisse, mehr oder weniger objektive Anhaltspunkte darüber geben, welche Seite häufig frequentiert werden. Natürlich sagen die Zahlen nichts über die Qualität der Profile aus. Naturgemäß liegen die kostenlosen, bekannteren Portale (Finya) vorne, aber auch FriendScout24 (bekannt, aber in der kostenlosen Version sehr eingeschränkt) kann sich gut behaupten.