Auch online gibt es also Woks

Es gibt ja den altbekannten Spruch, dass es für jeden Topf einen Deckel gibt. Gerade mit der Online-Partnersuche sollte dies gelten, da man online in einem riesigen Pool potenzieller Partner fischen kann – ganz individuell nach Alter, Geschlecht, Lieblingsfarbe und noch vielen anderen Kriterien.

Da erscheint es umso unwahrscheinlicher, dass man früher oder später nicht den richtigen Partner findet. Noch viel unwahrscheinlicher erscheint es aber, dass sogar eine Dating-Plattform ein Mitglied als “nicht vermittelbar” ablehnt. Doch genau das passierte vor einer Weile einer Studentin – überraschenderweise beim Branchenprimus ElitePartner.

Wie Die Welt berichtet, hatte sich eine Studentin als zahlendes (!) 3-Monats-Mitglied angemeldet und auch schon erste Kontaktanfragen beantwortet – als ihr Profil plötzlich gelöscht wurde. Die Begründung seitens des Betreibers war, dass es nicht genug potenzielle Partner sie gibt. Was allerdings verwundert ist, dass das Profil daraufhin direkt gelöscht wurde.

ElitePartner begründet dies mit einem eher selten beworbenen Feature – der “Türsteher”-Funktion. Da heißt es, dass etwa ein Viertel der Anmeldungen durchfallen und mittels dieser Funktion gelöscht werden – weil sie nicht auf der Suche nach ernsten Beziehungen seien oder anderweitig auffällig sind.

Unsere Meinung: Es klingt eigentlich löblich, dass ElitePartner keine unbegründeten Hoffnungen wecken will. Dennoch wiegt es für Singles schwer, quasi als “unvermittelbar” abgestempelt zu werden. Da es auch viele andere Mitglieder gibt, die letztendlich nach 3, 6, 12 oder noch mehr bezahlten Monaten keinen Partner gefunden haben, sollte man auch in diesem speziellen Fall den Benutzer entscheiden lassen ob er oder sie weiter suchen will oder nicht.

 

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