Dauergeil?

Wie die Amica berichtet, gibt es bestimmte Gründe, die häufig angeführt werden, wenn Partner einmal keinen Sex möchten. Diese Sex-Verweigerer werden dann direkt als “Sex-Muffel” bezeichnet. Als “Ausrede” gegen Sex muss laut dem Artikel auch der Spruch “Heute will ich nur mal kuscheln” herhalten. Dabei wird unterstellt, dass man immer nur Sex haben sollte und wenn man tatsächlich mal nur kuscheln will, so sei das eher eine Ausrede als eine ehrliche Aussage. Das ist so nicht richtig und auch einmal die Woche Sex zu haben kann völlig ausreichend sein, so lange das beide Partner so sehen. Man sollte sich also nicht fragen, ob man auch ja genug Sex hat. Wenn man den Sex nicht vermisst, dann ist die aktuelle Häufigkeit des Sex genug. Auch wenn uns Amica und viele andere Plattformen etwas anderes glauben machen wollen: Dass es ein Alarmzeichen ist, wenn man nicht immer und jederzeit mit dem Partner Sex haben will.

Und dabei vergessen sie doch, dass auch Kuscheln eine Art Sex und sehr, sehr intensiv sein kann.

Kinder mitnehmen & vorstellen: Wann und wie?

Ist man alleinerziehend und auf Partnersuche, so gibt es spezielle Portale, wie z.B. Singlemama.de, die alleinerziehende Mütter und Väter zusammenbringen wollen. Hat man nun über ein Portal einen netten Kontakt gefunden, so wird man die eigenen Kinder vermutlich beim ersten Treffen nicht mitnehmen. Aber hier geht es schon los: Was sagt man den eigenen Kindern? Und wann sollten diese den Partner kennenlernen?

Der Flirt-Gui.de empfiehlt hier eine Notlüge, sofern die Kinder noch im Haus wohnen und daher vermutlich höchstens im Teenageralter sind: Man kann sagen, dass man einen Bekannten trifft, oder das man länger arbeitet. Sind die Kinder bereits älter, sollte man die Lügen nicht zu durchschaubar machen. Das ist eine Notlüge, denn man will die eigenen Kinder ja auch schützen. Es kann für Kinder sehr schnell verletzend sein, wenn die eigene Mutter oder der eigene Vater immer wieder zu ersten Dates aufbricht und dann das Gegenüber keine weiteren Treffen wollte. Für die Kinder sind die eigenen Eltern ja quasi perfekt und (vor allem je jünger die Kinder sind) unfehlbar. Wer könnte ihre Mutter oder ihren Vater da nicht toll finden??

Sind die Kinder erwachsen und wohnen nicht mehr im Haus, so ist die Sache ohnehin einfacher, weil man dann auch einfach so zum Treffen gehen kann.

Sollten nun schon zwei oder drei Treffen stattgefunden haben, kann man sich überlegen, die Kinder mitzunehmen. Auch dieses Treffen sollte – wie die ersten Treffen zu zweit – an einem öffentlichen Ort stattfinden, um einen schnellen Rückzug zu gewährleisten wenn es den Kindern zu viel wird.

Hier bietet sich ein Zoo oä. an, gerade wenn die Kinder kleiner sind. Das schafft eine lockerere Atmosphäre, anders als ein stilles Café. Je nachdem wie die Kinder reagieren kann man den neuen Partner oder die neue Partnerin beim nächsten Treffen dann ja nach Hause einladen und zusammen mit den Kindern etwas leckeres essen. Handlelt es sich um erwachsene Kinder, so kann man auch in ein Restaurant gehen und das Ganze mit einem schönen Essen verbinden.

Männermanagement

Als Frau hat man es erwiesenermaßen nicht leicht beim Online-Daten. Wenn man ein einigermaßen gutes Foto von sich preisgibt wird man bombardiert mit ersten Anfragen, Anstupsern, kleinen schönen und leider oft auch weniger schönen Nachrichten und was die Plattformen sonst noch so hergeben. Von daher ist es ratsam, sich neben den ganzen Sportarten im Profil als Frau noch in einer weiteren Sportart zu üben: Männermanagement.

Anfangs ist der Elan groß. Man meldet sich ja meistens nicht online an, weil man auch offline immer die tollsten Typen trifft. So steigern die ersten Nachrichten von potenziellen Verehrern erstmal das eigene Ego und man freut sich. Noch beantwortet man jede Nachricht fleißig, aber schon am ersten Abend kann der Elan in Ermüdung umschlagen. Weibliche Mitglieder können auch schon mal 100 Nachrichten am Tag bekommen.

Diese alle zu beantworten stellt eine großer Herausforderung dar. Daher hier die Tipps des Flirt-Gui.des zum Männermanagement:

1) Hat er nur “hi” geschrieben? -> Nicht beantworten

2) Hat er erkennbar nur ein allgemeine Nachricht versendet -> ebenso allgemein (gerne auch mit einer kopierbaren Vorlage) antworten

3) Ist er erkennbar auf das eigene Profil eingegangen und hat sich wirklich Mühe gegeben -> eine persönliche Nachricht zurückschreiben

Das ist ein gutes Schema, um der Flut an neuen Anfragen her (oder Frau? ;-) ) zu werden. Wenn das trotzdem zu aufwendig ist, dann bietet sich natürlich noch das Engagieren einer Ghost-Daterin an.

Partnersuche starten

Statistisch gesehen werden im Januar die meisten neuen Profile auf Online-Dating Seiten angelegt. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen ist es in den kalten, dunklen Wintermonaten besonders langweilig, alleine sein Leben verbringen zu müssen. Des Weiteren haben die meisten Menschen über den Jahreswechsel frei – sprich also genug Zeit, das teilweise aufwändige Prozedere zu durchlaufen, an dessen Ende man dann Mitglied einer Online-Dating Plattform ist.

Nicht zuletzt gibt es auch den populären Neujahrsvorsatz, in diesem Jahr aber endlich den richtigen Partner oder die richtige Partnerin zu finden.

All diese Gründe zusammen legen schon einmal den Grundstein für eine Partnersuche. Aber schon kommt das nächste Dilemma: Wo anmelden? Lieber an einer regionalen Börse, da man ja meist sowieso keine Fernbeziehung möchte? Vielleicht sollte man doch lieber eine der aus dem TV bekannten überregionalen Börsen wählen, einfach weil das Angebot an potenziellen Partnern größer ist? Lieber kostenlos oder kostenpflichtig? Dating oder Partnersuche?

Viele dieser Fragen muss jeder für sich beantworten, da es hier keine pauschal richtigen oder falschen Antworten gibt. Allerdings ist es keine schlechte Strategie, zu Beginn an eine kostenlose Variante zu wählen. Als Beispiel sei hier Finya.de empfohlen. Diese Seite ist kostenlos, hat seit einer Weile ein neues, noch ansprechenderes Design und wird immer wieder Sieger diverser Tests. Auch die Flirt-Gui.de Redaktion ist von der Seite positiv angetan.

Seriöse Partnersuche im Netz

Vor einiger Zeit berichteten wir über den sogenannten “SPiN-Kodex”, den Kodex für Seriöse Partnersuche iNetz.

Kürzlich wurde auch die Stiftung Warentest auf diesen Kodex auf und meint u.a. “Seien Sie in jeder Hinsicht wachsam. Was zu gut klingt, ist meist nicht wahr” (Test, Heft April 2014)

Diese Einstellung ist eine sehr gesunde, denn das Problem ist folgendes:

Zum Einen soll der SPiN-Kodex garantieren, dass es keine Abofallen gibt, keine versteckten Kosten erhoben werden und es klar ersichtlich ist, wann sich Mitgliedschaften verlängern und wann nicht. Zum Anderen ist der Konkurrenzdruck unter den Dating-Portalen aber sehr groß und da die Portale auch irgendwie Gewinn erwirtschaften müssen (u.a. um die Werbekosten zu decken), erscheint es fast nur logisch, dass man als Betreiber auch mal darauf setzt, dass ein Mitglied auch mal aus Versehen zu viel zahlt oder sich dessen Mitgliedschaft unnötigerweise verlängert.

ElitePartner geht in die Offensive

Dass der Online-Dating-Markt ein umkämpftes Feld ist, ist ja schon länger bekannt. Nun aber scheint der Verdrängungswettbewerb in eine neue Runde zu gehen. In den letzten Tagen und Wochen sieht man neben den bundesweit gesendeten TV-Spots auch immer mehr Plakatwerbung für ElitePartner an öffentlichen Plätzen und Bahnstationen. Hier scheint es der Platzhirsch unter den Partnerbörsen ganz offensiv darauf angelegt zu haben, seinen Marktanteil zu halten und auszubauen.

Das verwundert wenig – so sind doch die entsprechenden Mitgliedsbeiträge eher höher und durch ständig neue Formen des Online-Datings wie z.B. Badoo und anderer mobiler “Instant Dating” Apps bekommen die eher langatmigen Portale wie ElitePartner und FriendScout24 immer mehr Konkurrenz.

Kostenpflichtige Mitgliedschaft kündigen

Es gibt zwar auch tolle kostenlose Angebote, aber je länger die Partnersuche dauert, desto eher ist man bereit dafür auch etwas Geld zu bezahlen. Viele (eigentlich alle) Onlineportale bieten eine kostenpflichtige Mitgliedschaft an, die mit einigen Vorteilen gegenüber der kostenlosen Mitgliedschaft verbunden ist.

So kann man mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft (meist VIP, Premium oder Plus genannt) z.B. Fotos sehen, Nachrichten beantworten und erscheint in Suchergebnissen weiter oben.

Vertragsgerechte Kündigung

Eine Kündigung muss grundsätzlich schriftlich erfolgen. Daher scheidet der telefonische Weg schon von vornherein aus. Auch der Weg über ein Kontaktformular des Anbieters oder per Mail ist im Zweifel nicht bindend. “Schriftlich” bedeutet im Allgemeinen am Besten per Fax oder per Brief.

Wer sich noch weiter absichern möchte hebt den Sendebericht des Faxversandes auf oder schickt den Brief per Einschreiben. Den Aufpreis sollte es einem angesichts der teils happigen Preise für die Mitgliedschaften durchaus wert sein.

Wichtig: Kündigungsfristen sind unbedingt einzuhalten, so dass sich der Vertrag nicht automatisch um eine bestimmte Dauer verlängert. Um Missverständnisse zu vermeiden sollte man immer auch seine Mitglieds- oder Vertragsnummer und am besten noch sein Pseudonym in der Kündigung erwähnen. So kann diese einfacher zugeordnet werden.

 

Kündigung per 14-tägigem Rücktrittsrecht

Man kennt es von vielen Online-Shops: Bei im Internet erworbenen  Gütern greift das sogenannte Fernabsatzgesetz (FAG). Das Gesetz dient eigentlich dazu, Artikel bei Nichtgefallen zurücksenden zu können, da man sie nicht wie in einem Ladenlokal anfassen, riechen, schmecken etc. kann. Individuell angefertigte Güter (Maßanzug etc.) sind davon grundsätzlich ausgeschlossen. Auch kann bei Abnutzung eine prozentuale Gebühr des Neupreises vom Händler bei der Rückerstattung des Kaufpreises abgezogen werden. Und genau hier wird es im Bezug auf Datingplattformen und Partnervermittlungen interessant.

Denn man muss die Plattform ja (be)nutzen um sie kennen zu lernen und dann festzustellen, dass sie ggf. nicht die richtige Plattform für die persönlichen Erwartungen ist. Erlischt durch dieses Nutzen bereits das Rückgaberecht? Genau auf diesen Standpunkt stellen sich Parship und andere, wie in diesem Artikel der Verbraucherzentrale Hamburg nachzulesen ist.

Auch wenn man die Plattform während den 14 Tagen bereits genutzt hat ist allenfalls eine geringer Wertminderung seitens des Anbieters geltend zu machen.

Der Flirt-Gui.de rät: Augen auf bei Vertragsangelegenheiten.

Bei Jaumo tut sich was

Jaumo

Jaumo

Vor einer Weile haben wir bereits das Casual Dating Portal Jaumo unter die Lupe genommen. Mittlerweile hat sich jedoch einiges getan. Am Aussehen der Seite wurde noch einmal gefeilt. Sie sieht nun fast schon ein bisschen  aus wie Pinterest. Man kann sich direkt über seinen Facebook-Account anmelden oder sich einen eigenen Account nur für Jaumo anlegen, ganz wie man möchte.

Spannend für alle, die eventuell mit einer Anmeldung bei Jaumo liebäugeln ist die Tatsache, dass Jaumo mittlerweile die “1 Million”-Mitgliedermarke geknackt hat. Hierbei ist zu beachten, dass es sich komplett im Mitglieder aus Deutschland handelt. Eine regionale Häufung gibt es nicht, wodurch jeder gute Chancen hat, in seiner Nähe ein paar nette PartnerInnen zu finden und näher kennen zu lernen.

Für mobile Nutzer (und das werden ja immer mehr und mehr) gibt es zwei echte Apps, einmal für Apple (iPhone, iPad usw.) und einmal für Android (Samsung Galaxy, HTC One, etc.). Interessantes Detail: Die Android-App für Jaumo wurde kürzlich zur besten Flirt-App des Jahres 2013 gekürt.

In unserem ersten Beitrag erwähnten wir bereits, dass es die Möglichkeit gibt sich kleine Goodies per Coin freizuschalten. Mittlerweile gibt es noch mehr Arten, Coins zu verdienen. So bekommt man z.B. Coins für das Hochladen von Fotos oder für das vollständige Ausfüllen des eigenen Profils.

Neugierig geworden? Hier geht’s zur Registrierung

ElitePartner mit Galaxy Tab 3.0

tabletElitePartner wirbt zurzeit mit einer interessanten Aktion: Die Partnerbörse für Akademiker und Singles mit Niveau legt bei jeder abgeschlossenen Jahres-Mitgliedschaft aktuell kostenlos ein Samsung Galaxy Tab 3,0 7″ drauf.

Daran sieht man, dass der Verdrängungswettbewerb zwischen einzelnen Online-Dating-Seiten immer härter wird. Wir finden das gut, denn das führt einem besseren Angebot, welches allen Singles zugute kommt.

Wie lange die Aktion läuft ist nicht bekannt, daher: schnell sein!

Auch online gibt es also Woks

Es gibt ja den altbekannten Spruch, dass es für jeden Topf einen Deckel gibt. Gerade mit der Online-Partnersuche sollte dies gelten, da man online in einem riesigen Pool potenzieller Partner fischen kann – ganz individuell nach Alter, Geschlecht, Lieblingsfarbe und noch vielen anderen Kriterien.

Da erscheint es umso unwahrscheinlicher, dass man früher oder später nicht den richtigen Partner findet. Noch viel unwahrscheinlicher erscheint es aber, dass sogar eine Dating-Plattform ein Mitglied als “nicht vermittelbar” ablehnt. Doch genau das passierte vor einer Weile einer Studentin – überraschenderweise beim Branchenprimus ElitePartner.

Wie Die Welt berichtet, hatte sich eine Studentin als zahlendes (!) 3-Monats-Mitglied angemeldet und auch schon erste Kontaktanfragen beantwortet – als ihr Profil plötzlich gelöscht wurde. Die Begründung seitens des Betreibers war, dass es nicht genug potenzielle Partner sie gibt. Was allerdings verwundert ist, dass das Profil daraufhin direkt gelöscht wurde.

ElitePartner begründet dies mit einem eher selten beworbenen Feature – der “Türsteher”-Funktion. Da heißt es, dass etwa ein Viertel der Anmeldungen durchfallen und mittels dieser Funktion gelöscht werden – weil sie nicht auf der Suche nach ernsten Beziehungen seien oder anderweitig auffällig sind.

Unsere Meinung: Es klingt eigentlich löblich, dass ElitePartner keine unbegründeten Hoffnungen wecken will. Dennoch wiegt es für Singles schwer, quasi als “unvermittelbar” abgestempelt zu werden. Da es auch viele andere Mitglieder gibt, die letztendlich nach 3, 6, 12 oder noch mehr bezahlten Monaten keinen Partner gefunden haben, sollte man auch in diesem speziellen Fall den Benutzer entscheiden lassen ob er oder sie weiter suchen will oder nicht.

 

be2.de

be2Heute widmen wir uns einer neueren Single-Börse, be2.de.

Diese Börse hat nach eigenen Angaben über 33 Millionen Profile. Die Anmeldung ist recht einfach und der obligatorische Fragebogen ist nicht so lang wie anderswo. Das ist angenehm, denn nicht jeder möchte erst einmal stundenlang Fragen beantworten auf die es in den allermeisten Fällen ohnehin keine eindeutige Antwort gibt.

Schön: Der Nachrichtenservice von be2.de schreibt interessante Mitglieder im Namen einer selbst an und macht so automatisch auf das eigene Profil aufmerksam.

Nach dem Beantworten aller Fragen landet man direkt im Portal der Seite. Schön ist, dass es eine wirklich umfangreiche Suche gibt, bei der man nicht nur nach Geschlecht, Alter und Entfernung bzw. Region einschränken kann, sondern auch noch nach vielen weiteren Kriterien.

Die Legende unterhalb der Suchtreffer zeigt beispielhaft an, wie die Suchergebnisse aufgebaut sind. Das ist gerade für Neulinge sehr schön.

Fremde Profile werden sehr übersichtlich dargestellt. Be2.de zeigt nur Fotos der Mitglieder wenn man selbst auch ein Foto eingestellt hat. Hinter dem Namen “Kompatibilitätsbericht” verbergen sich ein paar Werte, die zeigen sollen wie gut oder schlecht man selbst zu dem entsprechenden Profil passt.

“FRAG doch mal” ist eine Rubrik, in der man einem Mitglied bis zu 5 vorformulierte Fragen stellen kann, die dieses dann beantworten kann.

Mit einem einzigen Klick kann man interessante Nutzer bitten, mehr von sich zu verraten.

Auch be2 bietet eine Premium-Mitgliedschaft an. Hier kann man Foto mit voller Schärfe sehen, Mails und Nachrichten senden und empfangen, sooft man will “FRAG doch mal” spielen und sehen, wer zuletzt auf dem eigenen Profil war.

Das Ganze kostet für 3 Monate 49,90 €/Monat, für 6 Monate 29,99 €/Monat und für 12 Monate 24,90 €/Monat.

Zur großen Liebe hacken

Man kennt es sicher nur zu gut wenn man sich länger auf einer Dating-Seite aktiv betätigt: Irgendwann kennt man alle relevanten Profile im näheren Umkreis und hat sie alle angeklickt, angeschrieben oder um ein Date gebeten. Was hier wie Fließbandarbeit klingt ist oft ein verzweifelter Versuch eines Singles, doch noch das große Liebes-Glück zu finden.

Ein Mathematiker aus den USA hat sich nun eine Dating-Webseite so gehackt, dass ihm mehr potenzielle Partnerinnen vorgeschlagen wurden als bei seinem regulären Profil. Dafür analysierte er, welche Profile bei den Frauen gut ankamen und viel Resonanz herovrriefen. Dazu hatte er zeitweise 12 Profile gleichzeitig bei einer Datingseite (OkCupid). Das klingt nach viel Stress und ist meist auch in den AGB des Portals untersagt.

Unsere Meinung: Es geht auch mit einem einzelnen Profil, den oder die Eine(n) zu finden um glücklich zu werden.

Single.de – Jetzt mit tollem Gewinnspiel

Die Partnerbörse Single.de überzeugt nicht nur mit bis zu 3.000 neuen Anmeldungen pro Tag und mehreren Millionen Mitgliedern, sondern bietet darüberhinaus eine einfache Handhabung. Weiterhin gibt es vielfältige Komunikationsmöglichkeiten und eine große Auswahl an potenziellen Partnern und Partnerinnen.

Schön ist bei Single.de auch, dass die Seite eine mobile App anbietet, die das Kennenlernen unterwegs erleichtert.


Hier
kann man sich kostenlos anmelden.

 

Erfolgreiches Onlinedating

Das Portal verliebt-verlobt-verheiratet.de berichtet aktuell darüber, dass Online-Dating (z.B. bei myFlirt, FriendScout24 oder Finya) generell erfolgreicher ist als “normales” Dating.
So halten online begonnene Beziehungen im Durchschnitt 1.5 Jahre länger.
Die Studie an sich zeigt aber auch, dass die durchschnittliche Beziehungsdauer eines Paares in Deutschland bei 5 Jahren liegt. Eine erschreckende Bilanz.
Vielleicht ist das aber auch der immer wieder propagierte gesellschaftliche Wandel weg von der einen permanenten Beziehung hin zu Lebensabschnittspartnern.
Der Flirt-Gui.de meint: Auch wenn die durchschnittliche Dauer erschreckend gering ist, so gibt es immer noch eine Vielzahl an Beziehungen, die erst durch den Tod geschieden werden.

Ghost-Dater: Wie man das Kennenlernern outsourced

Viele erfahrene Online-Dater kennen es, viele Neulinge schreckt es nur allzu oft ab: Man schreibt ein oder zwei Nachrichten, tollste Verbalergüsse und trotzdem kommt vom Gegenüber nur Schweigen. So etwas frustet und kann einem schnell die Lust am virtuellen Flirten nehmen.

Hier setzen sogenannte Ghost-Dater an. Sie übernehmen das erste Kennenlernen, für einen selbst gibt es eine Art Management Summary mit Nachrichtenprotokollen.

Was zunächst skurril klingt ist z.B. in den USA Gang und Gebe und setzt sich nun auch hier durch, wie die Welt berichtet. eDarling bietet das Ganze unter dem Namen First Class Service für ca. 250,00€ an. Hierbei übernehmen Ghostwriter das Kennenlernen.
Es bleibt abzuwarten, ob sich in naher Zukunft nur noch Ghostwriter der eigenen Plattform gegenseitig schreiben.

Der Flirt-Gui.de denkt aber nicht, dass sich dieser Dienst durchsetzen wird.

Finya Erfahrungsbericht

Nachdem ich längere Zeit bei anderen Portalen angemeldet war, wollte ich mal wieder was Neues probieren, jedoch wenn möglich ohne Kosten. Eine Kollegin machte mich auf Finya.de aufmerksam und nach ihrer Meinung war die Plattform auch durchaus vorteilhaft. Ich schaute mir das Ganze dann mal unverbindlich an und bereits kurze Zeit später war ich registriert.

Die Anmeldung ist sehr umfangreich, wobei man jedoch nicht alles ausfüllen muss. Es werden wie bei jeder anderen Plattform auch die Standarddaten abgefragt. Finya hat jedoch auch noch einige andere Fragen parat. Man kann zum Beispiel seine Lieblingsmarken auf der Seite verlinken. Die Statusmeldungen sind auch noch etwas ganz besonderes. Erst gibt man an, wie man sich fühlt (gut, schlecht, müde usw.) und dann kann man noch angeben, worauf man grade Lust hat. Das kann zum Beispiel Kino oder ein Dinner zu zweit sein, aber auch Lust auf Küssen und Kuscheln kann vermerkt werden. Das Feature gefiel mir schon mal sehr gut.

Die eigene Seite wird in vier Bereiche unterteilt. Basisdaten, Fotos, die 100 Fragen sowie das Gästebuch, wo andere Mitglieder Nachrichten hinterlassen können. Die 100 Fragen sind nochmal was Besonderes, hier geht Finya wirklich ins Detail. Es müssen nicht alle Fragen beantwortet werden, manche Mitglieder geben gar keine Antworten an. Natürlich finden sich hier einige Standardfragen wie auf anderen Portalen auch. Aber nicht alle sind so einfach zu beantworten. Man wird nach seinen Wünschen und Träumen gefragt, nach dem Lieblingsduft, -autor und –film, nach der Vorstellung von einem perfekten Wochenende… Es dauert natürlich einige Zeit, bis man hier alles beantwortet hat und ich habe auch nicht alle Fragen ausgefüllt.

Bei Finya gab es eigentlich nur einen interessanten Kontakt, Markus. Einige Jahre jünger als ich, er war grade mitten im Abitur, als wir uns kennen lernten. Wir schrieben einige Zeit, fingen dann an, uns auch per SMS zu unterhalten und telefonierten oft. Trotz des Altersunterschieds machte er einen sympathischen und recht erwachsenen Eindruck auf mich. Mit seinen sexuellen Vorlieben konnte ich mich nicht wirklich anfreunden: er war in der BDSM Szene unterwegs. Nun ja, mit 18 Jahren experimentiert man halt auch noch gerne, dachte ich.

Auf jeden Fall wollten wir uns dann endlich treffen. Wir hatten uns in einem Café verabredet. Ich ging also hin und warte auf ihn. Und wartete und wartete… er tauchte einfach nicht auf. Nach einer halben Stunde hatte ich genug davon und fuhr wieder nach Hause. Zwei Stunden später erreichte mich die Nachricht von ihm, dass seine Mutter ihn nicht aus dem Haus gelassen hätte, weil er lernen sollte. Damit war für mich die Sache bereits abgeschlossen. Doch wir schrieben trotzdem noch eine Weile weiter und ich ließ mich zu einem erneuten Versuch für ein Treffen überreden. Diesmal wollten wir uns bei mir an der Bahnstation treffen. Ich kann von meinem Balkon genau auf die Station blicken und diesmal blieb ich also zu Hause und schaute aus dem Fenster, ob ich ihn sehen würde. Der verabredete Zeitpunkt kam und ging vorbei. Kein Markus weit und breit zu sehen. Wieder einige Stunden später erneut eine Nachricht. Letzte Nacht war er mit einigen Kumpels unterwegs gewesen und angeblich hätte ihm jemand K.O.-Tropfen in seinen Drink geschüttet, er war die Nacht also im Krankenhaus und konnte sich deshalb auch nicht vorher melden. Wieder nichts.

Ein letztes Mal gab ich ihm noch die Chance (ich weiß, ihr denkt wahrscheinlich längst warum ich so doof war und das überhaupt getan habe) auf ein neues Treffen. Gleicher Treffpunkt, gleiche Vorgehensweise meinerseits. Inzwischen hatte er mir am Telefon seine unendliche Liebe gestanden. Genau wie beim letzten Mal tauchte er jedoch nicht auf. Die Ausrede diesmal? Er war noch so schwach von den K.O.-Tropfen, war morgens beim Arzt und musste Blut abgeben zur Untersuchung und daraufhin war er im Bus ohnmächtig geworden. Um dies erneut zu vermeiden, wurde er wohl von seiner Mutter ein paar Stunden später zum Bahnhof gefahren und genau dann hatten die beiden einen Autounfall.

Ich hatte endgültig die Nase voll und brach den Kontakt ab. Das einzig gute aus der Geschichte: Ich amüsierte mich köstlich mit meinen Freundinnen, als ich die Geschichte bei ein paar Drinks erzählte.

Anna Müller

ElitePartner Sommer-Spezial

ElitePartner bietet heute ein ganz besonderes Angebot für den heißen Sommer: Man kann ab sofort über folgernden Link eine 4-Monats-Mitgliedschaft zum Preis von 3 Monaten abschließen: hier klicken

Der Flirt-Gui.de findet, dass dies ein tolles Angebot ist, welches man sich kerinesfalls entgehen lassen sollte! Auch wenn es etwas mehr kostet als bei so manchen anderen Plattformern, so überzeugt ElitePartner mit einer guten Bedienbarkeit und vielen aktiven Mitgliedern.

Match.com Erfahrungsbericht

Über match.com haben wir erst vor kurzem hier einen ausführlichen Artikel veröffentlicht. Doch ich möchte erneut auch von meinen persönlichen Erfahrungen berichten.

match.com war die erste Singlebörse, bei der ich mich angemeldet habe. Nach einer Flaute im Liebesleben wollte ich mal was Neues ausprobieren. Match.com wurde mir von einer Freundin empfohlen und spontan meldete ich mich an einem äußerst verregneten Tag im Juli 2012 an. Vom Design und der Aufmachung sowie den Funktionen gefiel mir die Seite auf Anhieb. Besonders das Anlächeln fand ich von Anfang an toll, denn ich war zu Beginn noch etwas schüchtern, auch wenn es um Online-Dating ging. Das Anlächeln war die perfekte Funktion, ich konnte den männlichen Singles die Wahl lassen, mir zu antworten oder eben nicht. Gleichzeitig war es aber auch nicht zu viel Aufwand und man musste sich keine lange Nachricht ausdenken.

Die ersten Kontakte waren oberflächlich und es kam nie zu einem Treffen. Es war nicht wirklich jemand interessantes dabei.

Dann traf ich Felix. 27 Jahre, fester Job, seit einiger Zeit Single und es schien auch sonst gut zu passen. Wir trafen uns einige Male, verstanden uns gut und verbrachten einige Wochenenden zusammen. Nach ein paar Wochen jedoch wurde relativ schnell klar, dass er es gerne auf diesem Level halten wollte: eine nette Bekanntschaft fürs Wochenende, nichts, dass man den Freunden vorstellen würde. Ich verdrängte die Tatsache noch eine Weile, doch vier Monate nach unserem Kennenlernen war dann endgültig Schluss.

Ich stürzte mich gleich anschließend wieder voll ins Online-Dating und hatte bereits nach kurzer Zeit wieder ein Date. Matthias, 22 Jahre, aus dem tiefsten Schwarzwald. Wie tief und wie viel Hinterwäldler in ihm steckte, sollte ich schon bald merken. Doch beginnen wir am Anfang.

Er hatte mich bereits im September, als ich anfing mich mit Felix zu treffen, angeschrieben, doch ich hatte mein Profil dann vorübergehend deaktiviert. Als ich wieder online ging, stolperte ich über seine Nachricht und schrieb ihn einfach mal an. Er antwortete sofort und wir fingen bald an, uns auch abseits von match.com zu unterhalten. Dass er jünger war, merkte man ihm deutlich an, ebenso dass er nebenberuflich noch Bauer war. Er war sehr einfach gestrickt, sagen wir mal so. Doch ich versuchte es trotzdem, weil ich dachte, dass ich vielleicht meine Ansprüche zurückschrauben muss und jeder Mensch ja eine Chance verdient. Bereits kurze Zeit später trafen wir uns. Ein typisches Beispiel, dass man immer die vorteilshaften Bilder von sich ins Internet stellt. Ich erkannte ihn fast nicht. Zerschlissene, dreckige Jeans, eine Kapuzenjacke, die seinen Bierbauch nicht verdecken konnte. Er kam fast eine Stunde zu spät, mit der Ausrede, er wollte nach der Arbeit noch kurz duschen. Ich war kurz davor zu fragen, warum er das dann nicht getan hätte, als ich kapierte, dass er sich selbst als sehr reinlich und frisch geduscht ansah. Na ja, das kann ich nicht bestätigen. Ich bin bei weitem niemand, der auf Äußerlichkeiten achtet, es geht mir um den Menschen dahinter. Eins kann ich jedoch nicht leiden: wenn Leute ungepflegt riechen. Leider war dies hier genau der Fall. Er roch nicht ungewaschen, er stank. Das Date dauerte genau eine Stunde, dann war er wieder weg mit der Begründung, er habe Angst im Dunkeln in der großen Stadt Auto zu fahren. Doch ob man es glaubt oder nicht, er wollte sich erneut mit mir treffen. Und ich sagte zu, von wegen zweite Chance und so.

Bis zum nächsten Date herrschte reger Kontakt zwischen uns. Leider auf unterschiedlichen Niveaus. Derweil ich einfach reden und ihn kennen lernen wollte, verschickte er lieber Bilder von sich – Nacktbilder. Seiner Meinung nach so erregend, dass ich sofort zu ihm fahren und ihn vernaschen würde. Nein, das war nicht der Fall. An Selbstbewusstsein mangelte es ihm jedenfalls nicht.

Doch ich traf mich wirklich erneut mit ihm. Er hatte Spätschicht und ich fuhr deshalb Freitag spät abends zu ihm. Wie bereits gesagt, er wohnte in der tiefsten Provinz. Und ausgerechnet an diesem Wochenende fielen gefühlte 3 Tonnen Schnee. Ich habe kein Problem, bei Schnee Auto zu fahren doch das war kein Schnee mehr, das waren antarktische Verhältnisse. Die Straßen sind in der Gegend nicht beleuchtet, man fuhr stundenlang Serpentinen im Wald hoch und runter – ihr könnt es euch vorstellen. Im Stockdunkeln schlich ich mit 20 km/h durch den Schwarzwald. Ich hätte einfach umdrehen sollen. Na ja, auf jeden Fall kam er frisch von der Arbeit, war wieder ungepflegt und nur auf eins aus. Er ging duschen als ich ankam, und ich freute mich über die Lufterfrischung. Ich weiß nicht, wie manche Leute es schaffen, doch er kam aus der Dusche, die Frische hielt genau fünf Minuten und schon zog wieder der gewohnte Duft auf. Bei dem Wetter traute ich mir fahren nicht zu und wollte deshalb morgens wieder zurückfahren. Selbst Schuld. Ganz der perfekte Gastgeber fragte er am nächsten morgen noch: „Du trinkst doch keinen Kaffee und willst auch bestimmt kein Frühstück, oder? Sonst muss ich ja noch einkaufen!“ Ich lehnte dankend ab, packte meine Sachen und ging. Der Blick aus dem Fenster jedoch ließ mich erstarren – es hatte die ganze Nacht geschneit und ich konnte mein Auto nicht mehr entdecken, versteckt unter einer zwei Meter hohen Schneewehe. Ich war entsetzt und meinte nur, wie ich denn mein Auto da raus kriegen würde. Er meinte, ich sollte kurz warten und verschwand im Schlafzimmer. Ich dachte schon, er würde endlich seinen Mann stehen, sich anziehen und mir helfen. Cool, vielleicht ist er ja doch kein absoluter Reinfall. Dann hörte ich, wie etwas zerrissen wurde. Er kam wieder aus dem Schlafzimmer, reichte mir stolz zwei Stücke Pappe mit den Worten: „Hier, damit kriegst du dein Auto ganz schnell frei!“ Ich könnte schwören, mein Gesicht ist mir komplett entgleist. Er wollte mir nicht helfen? Die Sache war danach auch für mich endlich glasklar – Vollpfosten. Ich stampfte also durch den Schnee zu dem Berg, den ich für mein Auto hielt. Er stand derweil auf dem Balkon und sah mir zu. Mühsam machte ich mich an die Arbeit, was sich äußerst schwierig gestaltet, wenn man nur 1,63 Meter groß ist und nicht mal richtig an die Oberseite des Autos kommt. Na ja, auf jeden Fall dauerte es eine gute Stunde, bis ich einigermaßen raus kam. Da hörte ich von hinten noch den Kommentar in breitestem Schwäbisch: „Siehste, ging doch ganz einfach!“ Und da war die Sache für mich erledigt. Leider für ihn noch nicht. Ich bekam noch einige (appetitliche) Bilder, Nachrichten, Chatanfragen, Anrufe usw. Erst vor zwei Wochen konnte ich ihn endgültig abschütteln.

Ein weiteres Erlebnis will ich hier noch erzählen.

Nachdem ich es mit jüngeren Männern versucht hatte, ging ich einfach mal in die andere Richtung und verabredete mich mit älteren Männern. Auch hier geriet ich wieder an ein ganz besonderes Exemplar. Andreas war Anfang 40. Wir unterhielten uns eine Weile und trafen uns recht schnell. Das erste was mir auffiel, war, dass er aussah wie einer meiner Kollegen. Es lief soweit ganz gut und wir hatten viele Gesprächsthemen. Nach einer Weile sprach er mich auf Sex an, was meine Vorlieben wären usw. Ich erzählte nicht viel, da ich ihn ja noch kaum kannte, fragte ihn jedoch nach seinen aus Höflichkeit. Dies war gut, denn so sahen wir beide schnell, dass wir nicht direkt auf einer Wellenlänge lagen.

Ich möchte noch sagen, dass mir diese Vollpfosten auch bei jedem anderen Portal über den Weg hätten laufen können und ja auch sind. Mit match.com bin ich wirklich sehr zufrieden. Gut aufgebaut, strukturiert, übersichtlich und faire Preise. Dieser Artikel soll zeigen, dass man eben auch mal daneben greifen kann, aber ich habe auch schlussendlich meine Liebe über das Online-Dating kennengelernt.
Daher gebt bitte nicht gleich auf wenn es beim ersten Mal nicht klappt und nehmt euch genug Zeit. Erwartungsdruck ist nie gut!

Anna Müller

Romance Scam

StopHeute möchte ich über das sogenannte Romance Scam schreiben.

Romance Scam bezeichnet eine Form des Internetbetrugs, bei der gefälschte Profile auf Singlebörsen dazu benutzt werden, den Opfern Verliebtheit vorzugaukeln mit dem Ziel, an das Geld der Opfer zu gelangen.

Es gibt hierbei richtig organisierte Banden, meist aus Ghana und Nigeria. Diese gaukeln den Singles aus der Ferne sofortige Verliebtheit auf den ersten Blick vor, versprechen ihnen das Blaue vom Himmel. Zu einem Treffen kommt es in den seltensten Fällen. Meist werden Probleme bei der Einreise nach Deutschland vorgeschoben. Und genau da setzen dann die Scammer an: mit einer Finanzspritze wäre die Einreise jedoch möglich.

2011 waren es laut Angaben des FBI mehr als 50 Millionen Dollar, die US-Bürger an Scammer überwiesen haben.

Dies ist auch in Deutschland inzwischen leider eine weitverbreitete Praxis. Hier liegen jedoch noch keine offiziellen Daten vor.

Mir selbst ist bereits eine ähnliche Situation passiert. Mich hatte ein Einwanderer aus Afrika kontaktiert und bereits nach wenigen Mails gestand er mir seine unsterbliche Liebe zu mir. Er selbst hat sich als absoluten Romantiker beschrieben, der mit seiner gesamten Familie nach Deutschland gekommen ist und im Moment aber arbeitslos ist. Angeblich war es ihm nicht möglich, einen Job zu finden, solange er kein Deutsch spricht. Er warf mit Komplimenten nur so um sich, nannte mich seine Königin, bediente jegliche Klischees was seine Vorlieben und Hobbies betraf (z. B. Spaziergang im Mondschein am Strand, seiner Königin ein schönes Leben bescheren…) und hörte nicht auf, mir seine Liebe zu beteuern. Ich wurde schnell misstrauisch und brach den Kontakt komplett ab.

Ein gewisses Maß an Misstrauen und Vorsicht gehört zum Online-Dating immer dazu. Das heißt natürlich nicht, dass es ausgerechnet Euch treffen muss. Geht einfach mit gesundem Menschenverstand an die Sache heran und seit auf der Hut, wenn ihr beim Online-Dating von eurem Flirt nach Geld gefragt werdet. Es sollte Eurem Traumpartner um euer Herz gehen und nicht um das Bankkonto.

Anna Müller

Match.com

match.commatch.com war die erste weltweite Singlebörse und ist mittlerweile in 240 Ländern vertreten. Dadurch ist auch eine globale Suche nach passenden Singles möglich. Seit 2010 gehört die Singlebörse, welcher bisher nur aus den USA bekannt war, zur meetic Gruppe, zu der auch NEU.DE und Partner.de gehören. Meetic wurde im November 2001 gegründet und hat es geschafft, sich in wenigen Jahren als europäischer Marktführer im Dating, d.h. der Partnersuche im Internet zu etablieren. Mittlerweile ist die meetic Gruppe in mehr als zwanzig Ländern vertreten und hat über 43 Millionen registrierte Mitglieder allein in Europa.

Durch die Verknüpfung der drei Datenbanken ist der Pool an Singles wesentlich größer. Wenn man bei match.com angemeldet ist, erscheinen die Suchergebnisse von Singles aller drei Börsen. Laut eigenen Angaben haben bei diesem Anbieter mehr Singles ihren Partner gefunden als auf jeder anderen Online-Dating-Website.

Die erste Anmeldung bei match.com ist kostenlos. In der kostenlosen Mitgliedschaft kann man sein Profil mit eigenen Angaben schmücken, Bilder hochladen, die Wunschvorstellungen an den Partner definieren und nach passenden Mitgliedern suchen. Erst die Kontaktaufnahme ist kostenpflichtig. Die Premium-Mitgliedschaft kann für ein, drei oder sechs Monate abgeschlossen werden. Hier gibt es noch die Option, das Ganze mit der PLUS-Option aufzuwerten, um Nicht-Premium-Mitgliedern die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme einzuräumen.

Der erste Kontakt kann durch das sogenannte „Anlächeln“ erfolgen. Wenn das Profil eines anderen Mitglieds gefällt, kann man dies durch ein schüchternes Lächeln zeigen und spielt so den Ball in die Hälfte des Anderen. Weiter können Nachrichten versandt werden und auch eine Chatfunktion mit optionalem Videochat ist vorhanden.

Jeden Tag erhält man die sogenannten „Daily-6“; Partnervorschläge, die laut match.com besonders gut zu mir passen würden. Hier kann durch ein einfaches „Ja“ oder „Nein“ auf die Frage „Gefällt mir?“ dem Anderen gezeigt werden, dass man gerne Kontakt hätte. Nur wenn man „Ja“ anklickt, erfährt der andere Single davon. Weiterhin kann der Filter auf folgende Kriterien eingestellt werden: Er sucht mich, Idealer Partner, Gleicher Geburtstag uvm. Passende Singles können auch nur in der Umgebung gesucht oder nach der letzten Anmeldung gesucht werden.

Jeder Besucher auf dem eigenen Profil wird angezeigt, man sieht wann seine Nachrichten gelesen werden, welche Mitglieder online sind und wann diese zuletzt online waren.

Neugierig geworden? Hier geht es zu match.com.

Annas Erfahrungen mit Secret.de

Heute haben wir die Ehre, eine Gastschreiberin bei uns begrüßen zu dürfen – Anna.

Sie wird hier ab und zu über ihre Erfahrungen aus dem (Online)-Dating berichten. Der erste Artikel dreht sich um secret.de – aber lest selbst:

 

Nach einiger Zeit im Online-Dating-Dschungel bei diversen Portalen wie match.com, Finya und ElitePartner entschloss ich mich dazu, der ernsthaften Suche nach dem Traumpartner etwas Ruhe zu gönnen und mal neue Sachen zu probieren. Casual Dating reizte mich nun schon seit einer Weile, die Neugier überwiegte schließlich und ich meldete mich bei secret an.

Über die Anmeldung bei secret wurde hier ja bereits ausführlich berichtet. Jedoch möchte ich trotzdem kurz darauf eingehen.

Das Anmeldeformular ist unglaublich umfangreich, alles in allem dauerte die Anmeldung ca. eine Stunde. Über viele Fragen musste ich mir erst Gedanken machen, manches hatte ich so noch gar nicht in Betracht gezogen. Wo liegen meine Tabus im sexuellen Bereich, was reizt mich und was ist für mich schon selbstverständlich, das andere vielleicht als exotisch ansehen? Welche Voraussetzungen soll der Partner mitbringen, wie stehe ich zu Körperschmuck, wo ist meine Schmerzgrenze und will ich Sex mit Schmerzen verbinden? Lack, Leder, BDSM, Fotos, Filme, Dirty Talk… hier scheint wirklich jeder auf seine Kosten kommen zu können.

Ein sinnlicher Benutzername war schnell gefunden. Nur welches Bild lädt man am Besten in die Galerie hoch? Wie sexy oder freizügig soll es sein? Ich entschied mich dann doch für ein nicht so freizügiges Bild, trotzdem sexy meiner Meinung nach und legte eine verführerische Maske über mein Bild. Die anderen Bilder legte ich in die Galerie, die nur nach Versand des Schlüssels sichtbar ist.  Ich hätte als Vergleich gerne mal die Profile der anderen Frauen gesehen.

Und dann ging es auch schon los. Die Bedienung des Portals ist sehr übersichtlich und einfach gestaltet. Vom Design und der Vorgehensweise hat es mir sehr gut gefallen. Die ersten Funktionen sind alle kostenlos und ich habe es über meine gesamte Anmeldezeit hinweg geschafft, kein Geld reinstecken zu müssen. Für die tägliche Anmeldung bekommt man Credits gutgeschrieben, genauso wie für einige andere Funktionen (Newsletter usw.). Grußkarten kann man für 9 Credits verschicken, die ersten Nachrichten zwischen den Kontakten sind kostenlos und dann kann man immer noch auf andere Kommunikationswege ausweichen, wenn einem das Ganze zu teuer wird. Was mir persönlich gefehlt hat war eine Chatfunktion. Man kann nur Nachrichten versenden, jedoch muss die Seite jedes Mal neu aktualisiert werden, wenn neue Nachrichten vorliegen. Mir ist es öfters passiert, dass ich nach dem Abschicken einer Nachricht erst gemerkt habe, dass mein Gegenüber schon wieder was Neues geschrieben hatte.

Als Frau hat man es hier sehr leicht, Kontakte zu knüpfen. Nach meiner Erfahrung kommen auf eine Frau geschätzte 10 Männer – mindestens. Man braucht gar nicht aktiv zu suchen, die Nachrichten überschlagen sich teilweise nahezu. Es herrscht eindeutig ein Überschuss an Männern. Doch wie bei jedem Flirt im Internet ist hier mit Sorgsamkeit und Vorsicht vorzugehen. Gut ein Drittel aller Anfragen habe ich gleich mal wieder gelöscht. Auch wenn es hier um Casual Dating geht, war mir ein gewisser Standard und Respekt voreinander wichtig. Ich will den Mann zwar nicht heiraten und bin auch nicht auf der Suche nach einer festen Beziehung, das heißt aber noch lange nicht, dass ich mit jedem ins Bett springe. Leider scheint das jedoch die vorherrschende Meinung der Männer aus dem Casual Dating Bereich zu sein. Gerade durch die Möglichkeit, sich seinen Sexpartner übers Internet zu suchen ist man doch in der einmaligen Lage, vorher über sexuelle Vorlieben und Tabus zu sprechen, bevor einem die böse Überraschung im Bett trifft. Und wenn man feststellt, dass das nicht zu den eigenen Vorstellungen passt, ist noch nichts passiert und man kommt relativ einfach wieder aus der Sache raus.

Ich war ca. zwei Monate bei secret angemeldet. Kontakte gab es in dieser Zeit mehr als genug, über Telefon, E-Mail, Skype oder sonstige Kommunikationswege. Viele Angebote, manche verlockend, andere unseriös. Männer, die nur als Duo auf die Suche nach 3ern sind; solche, die nur Sex vor der Webcam haben wollen; andere, die Nacktfotos verschicken und dasselbe von dir erwarten; aber auch anhängliche, die nach dem Abmelden nicht locker lassen und es auch weiter versuchen, wenn man selbst inzwischen glücklich in einer festen Beziehung ist. Getroffen habe ich mich letztendlich mit drei Männern. Und jeder von ihnen war eine eigene, unterhaltsame Geschichte.

Angefangen hat es mit Sebastian, 28 Jahre, wohnte ca. 100 Kilometer von mir entfernt. Das wäre mir persönlich schon mal viel zu viel Aufwand gewesen, die weite Strecke nur für Sex auf mich zu nehmen. Jedoch hat Sebastian mir erzählt (und das wurde von einigen anderen Kontakten bestätigt), dass viele Frauen sich zwar anmelden, aber dann doch nicht zu einem Treffen bereit sind. Erst heiß machen und dann fallen lassen, wie man so schön sagt. Viele konnten sich nicht mal zu einer Antwort auf die Flirtnachricht durchringen. Und es lag sicherlich nicht daran, dass Sebastian ein älterer Herr mit Bauchansatz und Glatze war. Nein, es erwartete mich ein durchaus attraktiver, blonder, junger Mann. Nicht unbedingt durchtrainiert, aber bei weitem nicht dick. Die Männerwelt muss wohl auch aufpassen, nicht an professionelle Damen bei secret zu gelangen, wie Sebastian mir erzählte. Wir tauschten einige Nachrichten aus, sprachen über unsere Entscheidung uns bei secret anzumelden, über Vorlieben und Tabus. Schnell war klar, dass wir diesbezüglich auf einer Wellenlänge lagen. Wir fingen an, uns auch übers Telefon zu unterhalten und verstanden uns sehr gut. Auf Grund der Distanz überlegten wir uns, ein Wochenende zusammen zu verbringen. Wenn es zum Sex kommen sollte, gut – wenn nicht, auch nicht schlimm. Wir wussten beide, was wir wollen und nicht wollen. Ich lud ihn also zu mir ein. Das kostete mich einiges an Überwindung, schließlich war er ja ein wildfremder Mann. Doch ich sprang über meinen Schatten. Eines Freitag abends war es dann also soweit. Ich sollte meine erste secret Erfahrung machen. Er reiste spät an und die Sympathie war auch persönlich gleich da. Wir legten einen Film ein und kuschelten uns auf die Couch. Die Anziehung war da und es ging recht schnell zur Sache. Und ich muss sagen: durch das vorherige Abchecken der Vorlieben wusste ich genau was mich erwartete, was die Sache jedoch nicht langweilig machte. Einige Stunden später jedoch drehte sich das Blatt. Ich lernte die moderne Version des „Ich geh nur schnell Zigaretten kaufen“ lernen – „Ich muss kurz mein Auto umparken, ich steh‘ im Halteverbot“. Mit diesem Spruch verabschiedete er sich und tauchte dann auch nicht mehr auf. Und ich verbrachte die restliche Nacht alleine im Bett.

Mein zweiter Kontakt war Alex, ein sehr verschlossener und auf Diskretion bedachter 27-jähriger. Den richtigen Namen weiß ich bis heute nicht. Hier blieb es auch bei einem Treffen, obwohl das Ganze am Anfang eher auf Friends with Benefits ausgelegt war. Er wohnte ganz bei mir in der Nähe, was sich im Nachhinein als großer Nachteil herausgestellt hat. Man trifft sich doch öfters mal auf der Straße oder in der Bahn, was manchmal etwas unangenehm sein kann.

Den letzten Kontakt hatte ich mit Olaf. Danach war für mich Schluss.

Olaf stellte sich als sympathischer, netter, junger Mann vor. Ca. 35 Jahre, selbstbewusst und wie sich nachher herausstellte, verlogen. Für mich war immer wichtig, dass die Männer, mit denen ich mich traf, die gleichen Vorstellungen von der Sache zwischen uns hatten. Ich wollte jeglichen Stress vermeiden. Das war bei dieser Geschichte leider nicht möglich.

Wir hatten einige Nachrichten ausgetauscht und beschlossen dann, uns mal zu treffen. Er lud mich zum Essen ein und hier war schon klar, wo der Abend enden würde. Wir fuhren also zu mir nach Hause und vergnügten uns dort weiter. Nach dem Sex kam dann für mich jedoch das absolute Tabu. Als Olaf sich wieder anzog, holte er nämlich seinen Ehering aus der Hosentasche. Er hatte „vergessen„ zu erwähnen, dass er verheiratet war und auch Kinder hatte. Angeblich waren die beiden wohl in einer offenen Beziehung, also war Sex mit anderen erlaubt, ja sogar erwünscht. Das war für mich jedoch ein absolutes Tabu. Ich schmiss ihn also aus der Wohnung und für mich war die secret Sache damit erledigt.

Das scheint jedoch auch eine der großen Hauptgruppen bei Casual Dating Plattformen auszumachen. Männer, die in ihrer Beziehung nicht das bekommen, was sie brauchen oder wollen und sich das dann woanders holen. Das ist ja auch jedem selbst überlassen und ich will hier auch niemanden verurteilen, jedoch kommt für mich so etwas nicht in Frage und ich hätte vorher gerne die Wahl gehabt, ob ich da mitmachen will oder nicht.

Insgesamt fällt mein Urteil über Casual Dating Websites jedoch positiv aus. Man kann ganz unkompliziert und unverbindlich im Netz nach einem Sexpartner stöbern. Mit wem man sich schließlich trifft, ist ja jedem schlussendlich selbst überlassen. Das meine Partner sich überwiegend als Vollpfosten erwiesen haben, trügt mein Urteil nicht. Ich kann jedem, der hier mal schnuppern oder Erfahrungen sammeln möchte, die Seite secret nur empfehlen.

Anna Müller

Online-Dating besser als Offline-Dating?

Wie die Welt berichtet, will eine US-amerikanische Studie herausgefunden haben, dass Online-Dating-Paare eine glücklichere und dauerhafterere Beziehung führen als ihr Offline-Pendants. Demnach waren nach dem Testzeitraum 1,2% mehr Offline-Paare als Online-Paare wieder geschieden.

Der Flirt-Gui.de analysiert die Gründe für diesen Trend:

  • Mehr Auswahl: beim Online-Dating hat man grundsätzlich mehr Auswahl als beim “normalen” Daten. Online kann man sogar gezielt nach äußerlichen Merkmalen, Hobbies, Charaktertypen usw. suchen. Dies erhöht die Chancen, von vornherein nur vielversprechendere Ergebnisse zu bekommen.
  • Weniger Druck: Man sieht sich online nicht direkt vis-a-vis, muss nicht direkt ein Gespräch am Laufen halten und kann sich seine Worte – gerade beim anfänglichen schriftlichen Kontakt – sorgsam überlegen. Damit hat man weit weniger Druck als beim Offline-Daten
  • Behutsames Kennenlernen: online kann man Schritt für Schritt den Kennenlern-Prozess durchlaufen. Wir vom Flirt-Gui.de nennen das die Kennenlern-Zwiebel. Schicht um Schicht wird die Schale abgetragen, bis man letztlich den Kern vor sich hat. Konkret heißt das: Man beginnt den schriftlichen Kontakt, tauscht dann langsam Bilder aus, telefoniert vllt. mal, chattet, könnte dann einen Videoanruf (beispielsweise mit Skype) machen und trifft sich schlussendlich. Beim Offline-Dating fängt man direkt mit dem Treffen an. Das kann funktionieren – tut es aber meistens nicht.

Alles in Allem scheint Online-Dating nach wie vor ein Markt mit Potenzial zu sein, was auch das Auftreten zahlreicher Nischenanbieter wie secret.de belegt.

First Affair

First Affair

First Affair

Bei First Affair steht ganz klar der Seitensprung im Vordergrund. Man kann hier aber auch nach Partnerschaften suchen. Die Seite an sich ist eher dunkel in lila gehalten. Nichtsdestotrotz wirkt sie klar strukturiert. Neben dem üblichen Profil mit Größe, Gewicht usw. wird hier viel über die sexuellen Vorlieben abgefragt, wobei aber alle Angaben freiwillig sind.

Man wird dazu ermuntert ein Foto von sich hochzuladen. Neben den Favoriten kann man Mitglieder als sogenannte Vertrauensleute kennzeichnen. Dies sind Mitglieder mit denen man schon länger in Kontakt steht und die das persönliche Vertrauen genießen.

Interessant: Über ein Popup wird man über neue Nachrichten informiert. Der Livechat bietet – anders als bei anderen Plattformen – sogar die Möglichkeit, eine Webcam und ein Mikrofon zu nutzen.

Wer es doch lieber traditioneller mag kann auch reguläre Nachrichten schreiben. Und wer lieber erstmal in Ruhe stöbern will, für den ist der sogenannte Tarnmodus genau das richtige Werkzeug. Hierbei sehen andere User nicht wenn man selbst online ist.

Auch First Affair bietet eine kostenpflichtige Mitgliedschaft. Die Preie stellen sich wie folgt dar:

Monate Preis
1 39,99 €
3 49,99 €
6 79,99 €
12 99,99 €

Neugierig geworden?

Gleich hier anmelden:


First Affair – Erotische Abenteuer & Seitensprünge

Secret.de – Die Plattform für geheime Vorlieben und Seitensprünge

Secret.de

Secret.de

Secret.de ist eine Plattform für alle, die Affären und unkomplizierte Seitensprünge suchen oder einfach ihre geheimen Phantasien ausleben wollen.

Die Anmeldung ist recht umfangreich. Es müssen einige Fragen beantwortet werden, wobei der Charakter hier kaum abgefragt wird. Es geht primär um Äußerlichkeiten und die eigenen sexuellen Vorlieben und Phantasien. Weiter wird gefragt, was der potenzielle Partner bzw. die potenzielle Partnerin mitbringen sollte.

Man gibt seine Tabus an, was man unbedingt möchte und Dinge, über die man diskutieren müsste.

Nach der Anmeldung sollte man ein Foto hochladen. Interessantes Detail: Optional kann man eine Maske auf sein Foto legen, die man auch in der Größe und Art verändern kann. So ist sichergestellt, dass man nicht aus Versehen von Freunden oder Bekannten wiedererkannt wird.

Desweiteren können Fotoalben (hier: Galerien) angelegt werden. Der Zugang zu diesen Galerien ist für andere Mitglieder nur durch einen Schlüssel möglich, den man an die entsprechenden Mitglieder schicken muss.

Gesucht werden kann nach der Entfernung, nach den Vorlieben, nach Alter und nach allen möglichen Äußerlichkeiten. Gut: Auch in der kostenlosen Mitgliedschaft sieht man alle Profilbesucher, die sich das eigene Profil in den letzten 24 Stunden angesehen haben.

Profile anderer Benutzer sind kostenlos uneingeschränkt einsehbar. Ein Profil besteht aus den Fotos, Vorlieben, Tabus, Wunschvorstellungen an den Partner, Äußerlichkeiten, Hobbies, Bildung usw.

Man kann einen kostenpflichtigen Gold-Status erwerben. Wenn man auch die Profilbesucher welche länger als 24 Stunden nicht mehr auf dem Profil waren sehen möchte braucht man den Gold-Status.

Eine bestimmte Menge an Nachrichten zwischen zwei Mitgliedern ist kostenlos, danach muss man einmalig pro Mitglied 9 “Credits” zahlen. Credits sind die virtuelle Währung auf secret.de

Für 9 Credits kann man auch eine “sexy Grußkarte” verschicken.

Pro Tages-Login bekommt man 5 Credits. Weitere Credits gibt es für die eigentliche Registrierung (50) und ein Newsletter-Abonnement (5). Credits können in Einheiten von 50 bis 200 für bis zu €9,95 erworben werden.

Schade: Neue Nachrichten, Besucher etc. sieht man erst nach einem Reload der Seite.

Insgesamt kommen wir aber zu einem positiven Urteil über secret.de. Die Seite an sich ist schön seriös aufgemacht. Da man leider nicht sieht wer gerade online ist müssen wir an dieser Stelle auf die FlirtSearch verzichten.

Neugierig geworden: Hier geht es zu secret.de: Klick

Black-Flirt

Black-Flirt

Black-Flirt

Black-Flirt ist eine Online-Kontaktbörse für alle Anhänger der Nacht – im Volksmund Gothics genannt. Diese Seite ist also eine Börse für spezielle Interessen. Das Design selbst kommt auch recht dunkel daher. Schön ist, dass die Seite weitgehend kostenlos ist. Man kann sie mit Spenden unterstützen, jedoch kommt auch sie nicht ganz ohne eine Premium-Mitgliedschaft aus. In der  FlirtSearch wurden 29 Mitglieder gefunden. Dieser Wert ist freilich nicht so hoch wie bei einer allgemeinen Seite, aber ist für eine Spezial-Seite sehr gut.

Interessant: Direkt auf der Start-Seite gibt es ein “Dark Radio”, auch für unregistrierte Besucher. Ebenso gibt es ein Voting, Newsletter, IRC-Chat-Channel, Download-Bereich uvm., was der Seite eher einen Portal-Charakter gibt. Black-Flirt bezeichnet sich aber selbst als Kontaktbörse.

Die Anmeldung ist recht einfach. Man kann bis zu vier Szene-Typen aus einer Liste von vielen verschiedenen Szene-Typen auswählen, was eine Verfeinerung der Vorlieben erlaubt, da das Gothic-Segment sehr breit gefächert ist.

Nun kann man sofort nach anderen Gothics suchen und so seinen potenziellen Partner oder auch nur eine Affäre finden. Über “Zufalls-Profile” wird einem ein zufälliges Profil angezeigt, welches auf die persönlichen Sucheinstellungen passt. Weiterhin gibt es ein Postfach, Profil-Gästebücher sowie eine Bilder-Galerie, wie sie auch andere Plattformen bieten.

Mit der Premium-Mitgliedschaft kann man nun unsichtbar online gehen, sieht keine Werbung mehr, sieht eine Historie der letzten “Zufalls-Profile”. “Speed-Dating” ist eine Erweiterung der Zufallsprofil-Funktion mit mehr Vorschlägen, exklusiv für Premium-Mitglieder. Man sieht eine Liste aller Neuregistrierungen und man kann 666 statt 5 Fotos hochladen.

Weiterhin fällt die Größenbeschränkung bei gesendeten Nachrichten weg und man sieht seine letzten Profil-Besucher und die letzten Besucher anderer Profile.

Folgende Laufzeiten gibt es für die Premium-Mitgliedschaft:

1 Monat für € 4,50, 3 Monate für € 11,95, 6 Monate für € 21,00 und 12 Monate für € 36,00. Schön ist, dass sich diese Abos nicht automatisch verlängern.

Neugierig geworden? Hier anmelden: www.black-flirt.de

Wenn es mal nicht so läuft

Durch die schiere Auswahl, die Tatsache dass Männer generell eher Frauen anschreiben und dies teilweise in rauhen Mengen tun, kann dazu führen, dass andere Männer nie Antworten auf ihre Nachrichten bekommen und sich dann Frust aufstaut. Dies gibt es auch bei Frauen, gerade wenn sie mit allgemeinen, belanglosen Nachrichten oder stupiden Sex-Anfragen bombardiert werden. Allerdings ist der Frust-Level bei Männern deutlich höher. Dass auch gerade das reichhaltige Angebot an Profilen die Suche auch erschweren kann sieht auch der Focus in einem aktuellen Artikel.

Natürlich gibt es auch Möglichkeiten, diesen Frust-Level zu reduzieren.

Zuallererst sollte man sein Profil gewissenhaft ausfüllen, aber nicht über das Ziel hinausschießen. Gerade Portale die schier hunderte beantwortbare Fragen bieten, wie Finya, können dazu beitragen dass man sich durch leichtfertige Antworten uninteressant für die potenziellen Partner macht, gerade wenn man bei bestimmten Fragen hinsichtlich der Antwort flexibel ist.

Beim Anschreiben ist es wichtig, auf das Profil des Empfängers einzugehen. Seien es gemeinsame Urlaubsziele, gleiche Lieblingssänger oder eine Übereinstimmung in den Hobbies. Da kann man auch erst mal gut unverfänglichen Smalltalk betreiben.

Weiterhin muss man Geduld mitbringen. ElitePartner schreibt, dass man pro Tag nicht mehr als zwei Mitglieder anschreiben soll und auch durchschnittlich über ein Jahr sucht um den oder die “Richtige(n)” zu finden. Bedenkt man das und verzweifelt nicht schon wenn sich nach zwei Wochen noch kein Treffen ergeben hat, so hat man direkt auch bessere Chancen beim Gegenüber.

Bei der Wahrheit bleiben

Unser Artikel von vor zwei Tagen behandelt als einen der zentralen Punkte die optische Selbsteinschätzung. Wir haben nun einige E-Mails bekommen, in denen gefragt wurde, wie man den Spagat schafft zwischen ehrlicher Selbsteinschätzung und akktraktiver Außendarstellung.

Hier eine anonymisierte Mail:

Hallo,

ich habe euren Artikel über das Aussehen gelesen. Das Problem ist ja, dass man sich irgendwie toll darstellen will. Da gibt es so viele andere Profile dass man irgendwie rausstechen will. Wie aber schafft man es nun, nicht einfach zu lügen? Was ist schlank und was ist dann schon eher dick? Man will ja nicht lügen, aber ich will mich auch nicht unattraktiver machen als ich bin.

[…]

Das Problem, welches in dieser E-Mail angesprochen wird ist in der Tat schwierig zu lösen. Wer definiert, was “schlank”, “dick”, “mollig”, “füllig” oder “vollschlank” ist? Niemand außer uns selbst. Und so kann es selbstverstädnlich mal vorkommen dass man sich als “schlank” sieht, aber andere einen schon als “leicht untersetzt” beschreiben würden. Das sind aber nur marginale Unterschiede. “Schlank” und “füllig” liegen z.B. deutlich auseinander.

Es wird allgemein davon ausgegangen, dass “schlank” das Ideal darstellt. Dem ist aber nicht so. Gerade Frauen unterliegen oft einem Schlankheitswahn und es gibt sicher auch viele Männer die das mögen, aber fast noch mehr Männer wünschen sich “ein bisschen was zum Anfassen”.

Damit ist also schon mal diese Schwarz/weiß-Denke widersprochen, dass nur “schlank” “schön” sei. Nun kommen wir zur eigenen Einschätzung. Selbsteinschätzungen sind immer schwierig. Gerade wenn man sich anhand einer vagen Skala einschätzen soll läuft es häufig auf Interpretierungen hinaus.

Was man sich hier jedoch immer vor dem inneren Auge halten sollte ist, dass man sich beim Daten ja auch irgendwann mal persönlich treffen wollen wird. Gerade wenn man bedenkt dass die PartnerInnen durch die virtuelle oder bildlose Kontaktaufnahme gerne Luftschlösser bauen, sollte man zusehen dass das Profil nicht zu weit von den optischen Tatsachen abweicht. Sonst ist der Schock beim ersten Date oder gar schon bei der Foto-Freigabe beim Gegenüber groß und man kann wieder von vorne anfangen.

Wenn man sein Profil wahrheitsgemäß ausfüllt hat man gute Chancen, denn dann weiß der Partner auch was ihn erwartet und es kommt zumindest optisch zu keinem “bösen Erwachen” beim ersten Date.

Mit sich zufrieden sein

Wie klatsch-tratsch.de berichtet gibt es eine spezielle große Hürde für viele beim Dating: Die eigene Figur. Man würde nun meinen, dass so etwas beim Online-Dating weniger ins Gewicht fällt. Man sieht sich nicht persönlich, sondern schreibt erstmal und oft sieht man anfangs nicht mal ein Foto.

Gerade Seiten, die dann aber doch Fotos zeigen, wie z.B. Finya, schüchtern damit vllt. Mitglieder die von ihrer Figur nicht so überzeugt sind. Auch Seiten, die keine Fotos zeigen, erwarten doch bestimmte Kategorisierungen der Figur. Da gibt es dann neben “schlank”, “sportlich” und “dünn” auch “sympathisch” und “sehr sympathisch”. Dies zeigt, dass die Plattformen schlankere Figuren als Schönheitsideal ansehen (Ausnahmen gibt es natürlich auch).

Die Seiten mit den Fotos führen dann dazu, dass Mitglieder mit attraktiven Fotos häufiger angeschrieben werden und dass dabei ihr Ego teilweise abhebt.

Nichtsdestoweniger ist es umso wichtiger, dass man selbst mit seiner Figur zufrieden ist. Viele Menschen sind heute nicht direkt schlank, sondern haben ein paar Kilo zu viel drauf. Und doch sieht man immer wieder “etwss zu schwere” Leute mit wunderschönen PartnerInnen. Woher kommt das? Ganz einfach: Looks ändern sich. Das wird gerade im Alter deutlich.

Des Weiteren ist unsere Wahrnehmung so ausgelegt, dass nette Menschen automatisch auch optisch attraktiver erscheinen. Dies kann nicht alles kompensieren und das heißt auch nicht dass ein unsympathisches Super-Model plötzlich hässlich wirkt, aber es hilft deutlich.

Außerdem unterliegt ein Charakter oder eine Persönlichkeit nicht derselben zwingenden Alterung wie die Optik.

Potenzielle Partner “riechen”, ob man selbst mit sich zufrieden ist oder nicht. Sie spüren ob man seinen Körper so akzeptiert wie er ist, oder ob man sich darin minderwertig fühlt. Das ist der Schlüssel bei der Partnersuche und die Antwort darauf, warum “hässliche” Menschen durchaus häufig “schöne” PartnerInnen haben.

Fischkopf – Speziell für Singles aus dem Norden

Fischkopf

Fischkopf

Heute widmen wir uns wieder einer regionalen Singlebörse – Fischkopf.de.

Diese Seite wirbt damit, die größte Singlebörse explizit für Singles aus dem Norden zu sein. Es sind immer mehrere Hundert Mitglieder online. In der kostenlosen Mitgliedschaft kann man nach anderen Mitgliedern suchen, Profile und Fotos bewerten und sehen wer online ist.

Sehr interessant: Auch in der kostenlosen Mitgliedschaft kann man andere Mitglieder anschreiben. Wer es unkompliziert mag, kann auch erst einmal eine virtuelle Rose verschicken. Das wird allerdings von anderen Mitgliedern selten beantwortet, da sie nicht von sehr großem Interesse zeugt. Man kann bei der Suche nach Mitgliedern auch sehen wie viele Mitglieder insgesamt registriert sind. Es sind weit über 20 000.

Auf der Profilseite eines Mitglieds sieht man dessen Voting, dessen Anzahl an Besuchern, ob das Mitglied online ist (was die wenigsten Seiten anbieten) und seine diversen Freitexte (neben den üblichen Angaben wie z.B. körperlichen Eigenschaften).

Die Freitexte sind sehr zahlreich. So kann man eingeben, was man mag, was man nicht mag, seinen Traumpartner, Hobbies, seinen Flirt-Text und noch viel mehr. Das sind sehr viele Freitext-Möglichkeiten für eine Online-Dating-Seite.

Weiterhin sieht man wie lange das Profil schon bei Fischkopf existiert. Die nicht-Freitexte finden sich allesamt unter “Mehr über mich”. Den ersten Hinweis darauf dass man auch eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erwerben kann sieht man beim Anklicken des Gästebuchs. Nur sogenannte “Goldfische” (zahlende Mitglieder) können ein Gästebuch anlegen.

Um zu einem Goldfisch zu werden zahlz man entweder 7,99 € für einen Monat, 21,00 € für 3 Monate, 36,00 € für 6 Monate oder 60,00 € für ein Jahr. Über Pay-by-Shopping kann man auch eine kostenlose 3-Monats-Mitgliedschaft erlangen.

Neugierig geworden? Fischkopf.de

Wie hilfreich ist Online-Dating?

Unter der Überschrift “Gibt’s im Internet tatsächlich Liebe?” titelt die Bild in ihrer Online-Ausgabe und fragt sich, ob Online-Dating wirklich viele Leute in eine glückliche Partnerschaft bringt.

Laut dem Artikel rettet das Online-Dating die Romantik und die positiven Möglichkeiten überwiegen.

Der Flirt-Gui.de sieht das ähnlich, aber selbstverständlich ist ein ansprechendes, aber authentisches Profil wichtig. Beschreiben Sie sich möglichst interessant, ohne dabei jedoch zu lügen.

Bedenken Sie auch immer, das bei der Online-Partnersuche traditionell viele Nachrichten verschickt werden. Daher muss Ihre Nachricht an einen potenziellen Partner oder eine potenzielle Partnerin Interesse wecken und aus den vielen allgemein gehaltenen Nachrichten der anderen Mitglieder herausstechen.

Es gibt die verschiedensten Plattformen – von allgemeinen Dating-Seiten wie Parship über spezielle Seiten wie ElitePartner bis zu regionalen Angeboten wie Spätzlesingles. Auch gibt es verschiedene Seiten für verschiedene Ansprüche. AcademicPartner verfolgt eher das Ziel der klassischen Kontaktbörse, während Kwick eher wie ein soziales Netzwerk daherkommt und bei Plattformen wie Spin der Chat im Vordergrund steht.

Wenn Sie ein ansprechendes Profil (inkl. Foto) und eine für Sie passende Plattform gewählt haben, so steht dem Liebesglück am Computer nichts mehr im Wege und Sie können sich auf die spannende Suche in der virtuellen Welt begeben.

Singlemama – Die Kontaktbörse für Alleinerziehende

SingleMama

SingleMama

Heute widmen wir uns wieder einer Singlebörse für eine spezielle Gruppe im Online-Dating. Es geht hier um Alleinerziehende. Der Begriff “Single-Mama” ist hier etwas irreführend, da hier nicht zwei alleinerziehende Frauen zusammengebracht werden sollen, sondern auch eine Frau und ein Mann.

Die Plattform baut darauf, Leute mit einem oder mehreren Kindern aus vergangenen Beziehungen zusammen zu bringen. Das ist praktisch, denn so hat man als Suchende(r) automatisch ein Gesprächsthema. Das ist bei allgemeinen Online Dating Seiten nicht immer gegeben. Und was bietet mehr Gesprächsstoff als das eigene Kind oder die eigenen Kinder?

Interessantes Detail, welches sofort auffällt: Die Seite zeigt oben bei der Anmeldung die Anzahl registrierter Mitglieder, sowie die Anzahl Neuregistrierungen in den letzten 24 Stunden. Aktuell sind über 32 000 Mitglieder registriert.

Es gibt eine Basis-Mitgliedschaft, in der man sich Profile ansehen kann und anderen Mitgliedern “zublinzeln” kann. Man kann außerdem Mitglieder mit einer erweiterten Premium-Mitgliedschaft auch als kostenloses Mitglied dauerhaft kontaktieren. Als neues Basis-Mitglied bekommt man zum Testen für 7 Tage auch alle Premium-Features freigeschaltet.

Man kann als kostenloses Basis-Mitglied keine “normalen” Premium-Mitglieder anschreiben. Es können sich auch Mitglieder ohne Kinder registrieren, was man bei der Ausrichtung der Online-Dating-Plattform etwas merkwürdig erscheint.

Interessant: Die Premium-Mitgliedschaft kann mit einer Einmalzahlung von 55,00 € erworben werden. Diese enthält zudem 45 Frei-SMS, welche man an andere Mitglieder schicken kann. Weiterhin gibt es für € 35,00 zeitlich begrenzte Premium-Mitgliedschaften von 3 Monaten und für € 45,00 eine Mitgliedschaft für 1 Jahr und 35 SMS.

Die erweiterte Premium-Mitgliedschaft mit der Möglichkeit, auch Basis-Mitglieder zu kontaktieren, wird durch eine Einmalzahlung von € 75,00 aktiviert.

Neugierig geworden? SingleMama.de

Haltmich.de

Heute berichten wir über eine recht neue Plattform: Haltmich.de

Diese Plattform entstand ursprünglich im angloamerikanischen Raum unter dem Namen “Cupid”. Haltmich ist die deutsche Übersetzung des Portals. Das Portal an sich wirkt modern und sehr intuitiv. Die Anmeldung geht erfrischend schnell. Anders als bei anderen Datingseiten und Partnerbörsen werden absolut keine Fragen zur Persönlichkeit und zum Wunschpartner gestellt.

Man kann sofort auf Partnersuche gehen. Für den Chat muss man sich für eine kostenpflichtige Mitgliedschaft entscheiden. Den Mitgliedern kann man ebenso kostenpflichtige Nachrichten zukommen lassen. Die Fotos kann man sich auch mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft ansehen.

Kostenlos kann man Mitgliedern “Hallo” sagen und ihnen auf verschiedene Arten zuzwinkern, z.B. durch Küssen oder virtuelles Umarmen.

Weiterhin kann man “Cupidos Pfeil” verschießen. Dazu muss man wissen dass die Fabelgestalt “Amor” im Englischen “Cupid” heißt. So wie Amor also seine Pfeile im deutschen Sprachraum verschießt, tut dies Cupid im englischen Sprachraum.

Praktisch: Direkt nach der Anmeldung bekommt man eine E-Mail mit potenziellen Partnervorschlägen aus der eigenen Region. Weiterhin gibt es auf jedem Profil einen “Ähnliche Profile”-Button, der basierend auf den Daten des gerade angesehenen Profils ähnliche Mitglieder vorschlägt. Der Flirt-Gui.de findet: Eine tolle Idee, die auch andere Seiten einführen sollten.

Leider funktioniert die Sortierung der gerade online anzutreffenden Mitglieder nach Entfernung nicht richtig und den Suchradius von “ganz Deutschland” auf ein kleineres Gebiet verringern geht nur in der kostenpflichtigen Mitgliedschaft. Daher kann der FlirtSearch-Test leider nicht durchgeführt werden.

Folgende Abo-Varianten gibt es auf Haltmich.de:

Abo Abo + VIP Abo + Connect-Paket Abo + Zusatz-Upgrades
1 Monat 39,99 € 46,89 € 49,89 € 54,89 €
3 Monate 83,97 € 104,67 € 113,67 € 128,67 €
6 Monate 119,94 € 161,34 € 179,34 € 209,34 €

Neugierig geworden? Gleich hier anmelden:

Haltmich.de

Tipps und Tricks III

Heute geht es bei den Tipps & Tricks unter anderem um die Wahl des richtigen Pseudonyms. Hier gilt die goldene Regel: Vermeiden Sie abschreckende Namen wie Stecher23, GroßerSchwengel87 oder Ladyknaller.

Okay sind hingegen Phantasiekreationen (“PrettyUnicorn”, “FantasticFisherman”) oder witzige Namen wie “Held vom Erdbeerfeld” bzw. vertrauenserweckende Namen wie “GuteLauneMädel” oder “NetterMitdreißiger” oder einfach “FrohnaturBerlin”.

Oft ist es nicht einfach, auf Kommando kreativ zu sein. Zur Not tut es also auch der Vorname. Der ist aber meist schon vergeben, von daher hat es sich eingebürgert die Jahreszahl des Geburtsdatums oder des aktuellen Jahres dem Namen anzufügen. Beispiele: Anette34 oder Jonas1981.

Natürlich ist ein sympathisch klingendes Pseudonym kein Garant für einen sympathischen Menschen oder dafür dass der/diejenige automatisch viele Interessenten haben wird, aber es ist zumindest ein Pfeiler auf dem Weg zum guten Profil.

eDates

eDates hat sich – ähnlich wie ElitePartner und AcademicPartner – auf Singles mit hohem Niveau, Bildungsgrad und Einkommen ausgerichtet. Die Seite ist in goldenen Farbtönen gehalten und recht übersichtlich.

Die Anmeldung geht schnell vonstatten und man kann die Plattform schnell nutzen.

Besucher kann man nur sehen wenn man sich für eine kostenpflichtige Mitgliedschaft entscheidet. Diese schlägt mit 19,00 € pro Woche zu Buche. Es gibt auch ein Angebot für 4,90 € für 15 Tage.

eDates

eDates

Interessant ist, dass man auch ohne eine Premium-Mitgliedschaft Nachrichten versenden kann. Die Profile anderer Nutzer sind ebenso ohne Bezahlung komplett einsehbar.

Man kann den sogenannten “Fragebogen” der Mitglieder betrachten und deren Angaben zum Wunschpartner lesen. Lediglich wenn man einen Eintrag in einem Gästebuch hinterlassen will wird eine Premium-Mitgliedschaft fällig.

Auch die Detailsuche ist möglich. Nur das Lesen der Nachrichten anderer Mitglieder erfordert wiederum eine kostenpflichtige Mitgliedschaft.

Bei der FlirtSearch waren 18 Mitglieder online. Leider kann man hier nur nach der ersten Ziffer der PLZ suchen. Die Ergebnisse werden in Seiten von je 10 Mitgliedern angezeigt. Leider muss man für alle Seiten, die auf die erste Seite folgen, eine Premium-Mitgliedschaft besitzen.

Insgesamt wirkt die Seite eher unseriös und auch die Erfahrungsberichte im Internet zeichnen kein gutes Bild, daher rät der Flirt-Gui.de: Finger weg von eDates!

Bang With Friends – jetzt auch unterwegs

Bang With Friends - Mobile Version

Bang With Friends – Mobile Version

Soeben erreicht uns die Neuigkeit, dass Bang With Friends nun auch auf allen iOS- und Android-Geräten verfügbar ist. Dies ist nur logisch, da ja auch die meisten Facebook-Nutzer bereits über Mobilgeräte auf das Facebook zugreifen und Bang With Friends ja über Facebook läuft.

Die Macher schreiben

We have worked tirelessly to design and test the most effective banging experience online and we believe mobile will only make it better! Don’t fret, the mobile experience is just as anonymous and discreet as the online one ;)

Sie möchten damit ausdrücken dass die neue App genauso diskret und anonym wie die Original-Facebook-App ist und sie auch vom Handling her sehr einfach sein soll.

Der Flirt-Gui.de findet dass dieser Schritt ein wichtiger Schritt war und denkt, dass viele Nutzer diese App positiv aufnehmen werden. Damit sollte dem casual dating insgesamt ein Sprung nach vorne gelingen!

Bang With Friends

Bang With Friends

Bang With Friends

Heute stellen wir eine ganz neue App vor. Facebook-Integration haben mittlerweile viele Plattformen. Gerade bei den casual Plattformen für eine jüngere Zielgruppe wie Badoo geht es kaum noch ohne. Bang With Friends allerdings geht ganz neue Wege. Hierbei kann man ganz diskret in der App festlegen, welche Personen auf seiner Freundesliste man gerne vögeln würde. Macht die andere Person in Bang With Friends die gleiche Angabe, so sehen beide dass sie sich gerne gegenseitig vögeln würden. Macht nur einer diese Angabe, so bleibt sie für den anderen verborgen.

Die Macher haben damit die Branche ordentlich aufgerüttelt. Möglichkeiten seinen Gefallen für eine bestimmte Person auszudrücken so dass diese Person das erst sieht wenn sie die gleiche Aktion durchführt (oft als Dateroulette oder Dating-Match bekannt) gibt es bei fast jeder Seite. Neu ist hier, dass man sich nicht durch einen anonymen Katalog von Fotos klickt, sondern dass man die eigenen Freunde entsprechend einordnen kann. Das gibt dem Ganzen noch eine realere Dimension, besonders wenn die Bekanntschaft oder Freundschaft einen selbst dann ebenfalls als vögelnswert markiert.

Wie bei allen neuen Innovationen hat auch Bang With Friends eine gewisse Kontroverse verursacht. Der Flirt-Gui.de findet allerdings: Eine prickelnde Alternative zum casual dating und genau das Richtige wenn Sie schon immer in einen ihrer Freunde verknallt waren oder schon immer Phantasien über eine Ihrer Freundinnen hatten und diskret rausfinden möchten ob das Gegenüber genauso denkt.

Bang With Friends installiert man direkt als Facebook App.

Link: www.bangwithfriends.com

 

P.S.: Eine Bang With Friends – Abwandlung für LinkedIn – getauft “Bang With Professionals – wurde nach wenigen Tagen wieder eingestellt ;-)

Prime-Date

Prime-Date

Prime-Date

Prime-Date ist von einem ehemaligen Parship-Vorstand gegründet worden und hat sich – wie einige andere Seiten – eher dem “casual dating” verschrieben. Anders als bewusst jugendlich und allzu locker wirkende Portale hat sich Prime-Date jedoch ganz klar Seriosität auf die Fahne geschrieben. Dies fängt schon bei der Startseite an. Wie bei den meisten Partnervermittlungen auch wird man von einem potenziellen Partner angelächelt – keine Trauben an Gesichtern, grelle Farben oä.

Die Plattform wirbt ganz offen mit einer “100% Kontaktgarantie”, aber dazu später mehr.

Interessanterweise kann man bei den Suchoptionen direkt bei der Registrierung einstellen, ob der Partner hetero-, homo-sexuell oder beliebig orientiert sein soll. So kommt man auch als Bisexuelle(r) auf seine Kosten. Obwohl es hier mehr um casual dates geht kann man auch angeben dass man eine feste Partnerschaft sucht.  Interessantes Detail: Man kann angeben in welchen Regionen der Partner wohnen soll. So kann man z.B. auch zwei Regionen angeben wenn man beispielsweise mal in Hamburg und mal in München ist.

Erst in Schritt 4 von 7 kommt dann der übliche Fragenkatalog über einen selbst (wie alt/groß/schwer etc.). Leider fehlt auch hier bei der sexuellen Orientierung “bisexuell”.

Bereits nach dem 5. Schritt bekommt man erste Kontaktvorschläge – und auch explizit von verheirateten oder vergebenen Partnern, auch wenn man nicht eingestellt hat dass man an unverbindlichen Treffen Interesse hat. Ob dies so gewollt ist sei mal dahingestellt. Eine prozentuale Skala der gegenseitigen Übereinstimmung soll zeigen wie gut oder schlecht man zusammenpasst.

Jetzt – nach der Anmeldung – kann man übrigens neben den Einstellungen von oben auch noch “bisexuell” beim gewünschten Partner auswählen.

Es gibt keine direkte Suche nach Profilen, sondern nur eine Liste mit Kontaktvorschlägen. Diese kommen in der Vorschau ganz ohne Bilder daher. Will man auf die Profildetails gehen, wo man dann eventuell auch Bilder sieht, wird eine Premium-Mitgliedschaft fällig. Diese wird auch benötigt um andere Mitglieder generell kontaktieren zu können. Lediglich Grüße kann man in der kostenlosen Mitgliedschaft verschicken.

Das kleinste Paket umfasst 3 Monate Premium-Mitgliedschaft für €89,70. Das umfangreichste Angebot läuft 12 Monate und kostet €238,80.

Insgesamt sieht die Seite gut aus – angenehm seriös für eine casual dating Seite – allerdings geht ihr performancemäßig manchmal etwas die Luft aus. Weiterhin wirkt die Seite durch das Fehlen der Profilbilder sehr karg und macht nicht direkt Lust auf eine Premium-Mitgliedschaft. Gerade Fotos kann man hier gut als Appetizer einsetzen, aber das wurde in diesem Fall nicht gemacht.

In eigener Sache: Jetzt auch ISA-zertifiziert

ISA

ISA

Heute können wir stolz vermelden, dass der Flirt-Gui.de nun auch ISA-zertifiziert ist. ISA bedeutet Internet-Sicherheits-Award. Mehr gibt es auf der Seite internet-sicherheits-award.de

Bisexualität und Onlinedating

Wie Seksan Ammawat von der Partnerbörse Gleichklang feststellt, sind homosexuelle Teilnehmer zwar in den seltensten Fällen von Partnerbörsen diskriminiert, Bisexuelle jedoch recht oft. Recherchen des Flirt-Gui.des bestätigen, dass in der Tat nur wenige Partnerbörsen anbieten, nach Mann und Frau gleichzeitig zu suchen. Wir meinen dass in der ansonsten recht tabulosen Welt des Online-Dating auch eine Partnersuche nach Mann und Frau gleichzeitig möglich sein sollte und es hier kein “entweder oder” geben darf.

LovePoint

LovePoint

LovePoint

LovePoint wirkt auf den ersten Blick gut aufgeräumt und seriös. Es iast ganz klar eher auf diskrete Seitensprünge als auf lange Beziehungen ausgerichtet, bietet aber prinzipiell beides.

LovePoint hat einen mit 93 Fragen recht ausführlichen Fragenkatalog auf dessen Grundlage man dann besonders passende Vorschläge bekommt.

Hat man den Katalog ausgefüllt bekommt man direkt 50 Partnervorschläge ins Postfach. Bei den Vorschlägen wird in “Wunschpartner” und “Seelenpartner” unterschieden. Als spezielle Services gibt es einen sehr granular einstellbaren SMS-Service und den Service des anonymen Telefonats. Dazu benötigt man allerdings keine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft. Diese kostet für 12 Monate 149,00 €.

Mit einer Premium-Mitgliedschaft kann man weiterhin mehr als ein einziges Foto einstellen und unbegrenzt viele Partnervorschläge erhalten.

Hier geht es direkt zur Anmeldung:

Anmelden bei LovePoint

Bildkontakte

Bildkontakte

Bildkontakte

Eine der ältesten Datingplattformen ist Bildkontakte. Sie gibt es seit 2000. Die Anmeldung ist kostenlos. Man sieht sofort nach der Anmeldung eine Online-Liste, ein langwieriges Ausfüllen eines Fragenkatalogs entfällt.

Anders als bei anderen Plattformen gibt es hier auch Singlereisen, Singleevents, ein Singlemagazin und nicht mal ein Singleradio fehlt.

Um andere Fotos sehen zu können muss man jedoch ein eigenes hochgeladen haben. Um erweiterte Funktionen nutzen zu können kann man eine Premium-Mitgliedschaft abschließen.

Man bekommt eine Premium-Mitgliedschaft für 1 Monat zu 24,90 €, für 3 Monate zu 59,70 € oder für 6 Monate zu 89, 40 €.

Neugierig geworden? Gleich hier anmelden:

bildkontakte.de

ElitePartner.de – Gutscheinaktion

Die erfolgreiche Online-Partnervermittlung ElitePartner mit Millionen Mitgliedern in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat im Mai ein ganz besonderes Angebot im Programm: Auf 12-monatige Mitgliedschaften gibt es 100,00 € Rabatt.

Wir finden dass dies echt ein praktisches Angebot ist und wer schon mit dem Gedanken spielt, sich eine ElitePartner-Mitgliedschaft zu holen sollte hier zuschlagen.

Einfach über folgenden Link anmelden:

Sparen Sie jetzt 100 € bei Abschluss einer 12-monatigen Premium-Mitgliedschaft

ElitePartner: VIP-Status

Neben dem üblichen Bezahl-Accounttyp “Premium” hat ElitePartner nun noch einen weiteren Status “VIP”.

Mit diesem Account kann man auch beantwortbare Nachrichten an nicht-Premium/VIP-Mitglieder schicken. Weiterhin wird das eigene Profil in den Suchtreffern golden hervorgehoben und man kann eine virtuelle Rose verschicken. Man hat ein Extra-Freitextfeld für die persönliche Darstellung im Profil und man kann bis zu 12 Fotos hochladen.

Als interessantes Feature gibt es noch die “Wer sucht mich?”-Funktion, die zeigt welche Mitglieder das eigene Profil gesucht haben. Abgerundet wird das Angebot durch den Express-Service, der Freitext-Eingaben, Status etc. schneller validiert (händisch prüft) als bei anderen Mitgliedern.

Die VIP-Mitgliedschaft bietet folgende Preisstufen:

Paket Preis
3 Monat 134,70 €
6 Moante 359,40 €
12 Monate 838,80 €
24 Monate 1077, 60 €

Passend hat ElitePartner auch eine Aktion auf seine Premium-Profile gestartet:

5% Rabatt auf alle Elitepartner Premium Mitgliedschaften

Der S.P.I.N.-Kodex

S.P.I.N.-Kodex

S.P.I.N.-Kodex

Was ist der S.P.I.N.-Kodex? Diesen Kodex sieht man immer öfter auf Dating-Plattformen, allerdings weiß man kaum was sich dahinter verbirgt. Der S.P.I.N.-Kodex hat nichts mit spin.de zu tun, auch wenn auch das eine Dating-Plattform ist.

Der Kodex ist eine Selbstverpflichtung einzelner Dating-Plattformen zum seriösen Geschäftsgebaren. Um Mitglied zu werden muss man eine (teils) kostenpflichtige Plattform betreiben. Gegründet wurde der Kodex von FriendScout24, eDarling und neu.de.

Mittlerweile gehören auch noch match.com, partner.de, Secret und ShopAMan dazu.

myFlirt

myFlirt

myFlirt

Heute werden wir myFlirt näher unter die Lupe nehmen. Diese Seite ist komplett kostenlos und mischt daher in der Kategorie mit, in der Finya der aktuelle Platzhirsch ist. Die Anmeldung ist recht einfach und auch mit Facebook möglich.

Leider ist die Mitgliederbasis recht überschaubar. Bei unserer FlirtSearch-Suche wurden gerade einmal vier Mitglieder gefunden.

Es gibt einen Single der Woche ähnlich wie bei FriendScout24. Wie bei Finya, badoo etc. gibt es auch ein Voting. Hierbei kann man Fotos anderer Mitglieder bewerten. Weiterhin gibt es eine sogenannte “Doublematchliste”. Diese Liste beinhaltet Profile, die beide Seiten gegenseitig treffen möchten.

Die Suche ist gut und bietet für Flirts in der Umgebung die passenden Filtermöglichkeiten.

Bezüglich Kommunikation gibt es ein Forum, eine Nachrichtenfunktion, einen Chat, ein Gästebuch und eine Möglichkeit, für 8 Credits eine SMS zu versenden.

So ganz kostenlos ist also doch nicht alles. Für das Senden von SMS und für das Mitbieten auf “Single der Woche” benötigt man Credits. Man kann sie in Paketen von 250 zu 5,00 € bis 2000 zu 40,00 € kaufen.

Schön  ist, dass die letzte Suche gespeichert wird. So kann man zwischenzeitlich z.B. in die Einstellungen navigieren, zur Suche zurückgehen und sieht die zuletzt gewählten Sucheinstellungen direkt nochmal.

 

web-amor

web-amor

web-amor

web-amor ist eine weitere, komplett kostenlose Singlebörse im Netz. Sie zielt damit in denselben Bereich wie Finya, ist aber noch nicht ganz so bekannt. Die Seiet an sich ist durchweg gelb gehalten und nicht ganz so übersichtlich designed wie andere Portale. Interessant: Man kann per Schieberegler einstellen, wie wichtig einem bestimmte Attribute bei potenziellen Partnern sind.

An seinem Profil kann man Dinge wie Größe, Gewicht, Hobbies, Interessen, Freizeitgestaltung etc. anhand vordefinierter Werte einstellen, aber man kann auch eigene Einträge machen.

Leider muss man sagen, dass die Plattform nicht nur wenig Profile hat, sondern dass diese wenigen Profile auch nicht von besonders guter Qualität sind. Bei einer Suche in und um Stuttgart (50km) wurden um ca. 20 Uhr an einem Freitag keine online Mitglieder mit Bild gefunden – das gab es bisher in keinem anderen Review.

Positiv: Da die Seite komplett kostenlos ist kann man auch den Chat und die Nachrichten-Funktion kostenlos nutzen.

Jaumo

Jaumo

Jaumo

Jaumo ist eine Seite, die sich ganz offen an “casual dater” richtet. Sie ist vom Stil her wie Badoo oder Lovoo aufgebaut: Sehr weiche Formen im Seitendesign, die Bilder der Mitglieder stehen klar im Vordergrund. Jaumo geht hier allerdings noch einen Schritt weiter indem es quasi nur die Bilder nebst Entfernung zeigt. Alle anderen Inhalte beschränken sich weitestgehend auf eine schmale Menüleiste im oberen Bildschirmrand.

Jaumo bietet schon in der kostenlosen Mitgliedschaft sehr viel. Es gibt einen Chat, der über dem Seiteninhalt aufklappt. So muss man nicht die Seite verlassen um chatten zu können. Weiterhin kann man Nachrichten schreiben und lesen (kostet allerdings Coins, s.u.), Kontakte mit “gefallen mir” kennzeichnen und man sieht die Leute mit denen man schon kommuniziert hat.

Bestechend an Jaumo ist die Klarheit mit der die Seite strukturiert ist.

Die Mitgliedschaft ist zwar erstmal kostenlos, aber Jaumo bietet sogenannte Coins an, mit denen man “VIP-Funktionen” freischalten kann. Man bekommt Coins für die Registrierung, für die Bestätigung der E-Mail-Adresse, für den täglichen Login, oder über SponsorPay-Programme (Abschluß eines Prepair-Handyvertrages, Teilnahme an Browsergames etc.), Profilvervollständigung, das Hochladen von Fotos usw.

VIP-Funktionen sind u.a. keine Werbung, speziell hervorgehobene Nachrichten, kostenloses Verschicken der Nachrichten, Sichtbarkeit der Profilbesucher uvm.

Für 30 Coins kann man die sogenannte “Spotlight”-Funktion nutzen (gibt es auch z.B. bei meetOne) und erscheint so bei den Suchergebnissen anderer Mitglieder ganz oben.

Man kann Coins in verschiedenen Größen auch direkt kaufen. Dabei reicht die Bandbreite von 50 Coins für €2,99 bis zu 1000 Coins für €29,99.


Hier geht’s zur Registrierung

Flirt-Guide.at

Flirt-Gui.de

Flirt-Gui.de

Viele der großen Partnerbörsen und Online-Dating-Plattformen gibt es nicht nur in Deutschland, sondern im gesamten deutschsprachigen Raum. Gerade Angebote wie z.B. ElitePartner, FriendScout24, eDarling und Badoo richten sich auch explizit an unsere Nachbarstaaten.

Um diesem Umstand Rechnung zu tragen gibt es den Flirt-Gui.de jetzt auch unter flirt-guide.at.

Alexa-Rank April 2013

Bereits im August 2012 wurden hier die Alexa-PageRanks ausgewählter Seiten vorgestellt. Nun ist es an der Zeit, zu sehen was sich von damals verändert hat.

Der Alexa PageRank ist eine Methode, die Popularität einer Seite zu messen. Hier werden nur die regionalen Platzierungen für Deutschland berücksichtigt.

Alexa Ranks, April 2013

Alexa Ranks, April 2013 (www.alexa.com)

Hier die detaillierten Daten:

Alexa-Ergebnisse im Detail

Alexa-Ergebnisse im Detail

Datingcafe hat leicht verloren, aber der weitaus größte Verlierer ist wohl meetone. Dessen Rank ist von 1472 auf 3970 eingebrochen. Auch Finya.de hat einige Punkte liegen gelassen und ist nun bei 293 statt 195 Punkten.

Ansonsten gibt es durch die Bank weg nur Gewinner bis auf FriendScout24. Diese Seite hat sich um einen Punkt auf 214 verschlechtert, konnte aber von Finya.de die Führung übernehmen.

Alles in allem ist bei den alteingesessenen Platzhirschen (zu denen meetone definitiv nicht gehört) ein Aufwärtstrend erkennbar. Dies zeigt einmal mehr, dass Online-Dating mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.

AcademicPartner.de

AcademicPartner

AcademicPartner

AcademicPartner.de richtet sich ganz klar an Akademiker. Es gibt mittlerweile einige Partnerbörsen, die speziell diese Klientel ansprechen. Die Seite wird durch ihr schwarz-dezentes Design sehr gediegen und edel. Interessantes Detail der Mitgliedersuche: Sie sieht (inkl. der Platzhalter-Fotos) nahezu fast so aus wie die von ElitePartner.

Eine tiefere Recherche hat ergeben, dass beide Portale vom selben Anbieter betrieben werden, der EliteMediaNet GmbH.

Ein wesentlicher Unterschied zu ElitePartner scheint zu sein, dass AcademicPartner eher die suchende Frau anspricht. ElitePartner spricht beide Geschlechter an.

Man kann kostenlos sein Profil ausfüllen, seine Partnervorschläge sehen, Profile durchstöbern und einen wissenschaftlichen Persönlichkeitstest machen.

Mit den kostenpflichtigen Abos kann man nahezu unbegrenzt Mitglieder kontaktieren, seine Fotos freigeben, den AcademicPartner Foto-Service nutzen und einen ausführlichen Persönlichkeits-Test als PDF bekommen.

Folgende Abos gibt es: 3 Monate 209,70€, 6 Monate €299,40, 12 Monate 478,80€, 24 Monate 837,60€

Für “junge Akademiker” gibt es jeweils 50% Rabatt. June Akademiker sind in dem Fall alle Mitglieder, die jünger als 30 Jahre sind.

Hier kann man sich anmelden: AcademicPartner.de

Neu.de

Neu.de

Neu.de

So langsam finden die ersten stärkeren Sonnenstrahlen ihren Weg in unsere Breitengrade. Die Tag werden länger, die Röcke werden kürzer. Und da kommen sie wieder, diese Gefühle des Alleineseins und wie schön es doch wäre, endlich den richtigen Partner zu finden. Nicht nur für schöne Frühlingstage, aber auch für lange Winternächte und alle anderen Tage.

Hier kommt neu.de ins Spiel. Es gibt sowohl eine Web-Version, als auch eine mobile App. Gerade hier ist neu.de breit aufgestellt. Neben einer mobilen Webseite gibt es eigene iOS, Android und Windows Phone Apps.

Sein Profil kann man neben den üblichen Angaben wie Größe, Gewicht etc. auch mit einem persönlichen Freitext ausstatten. Weiterhin kann man einen kostenlosen Persönlichkeitstest machen.

Anders als bei anderen Plattformen kann man generell und nicht nur pro Suchabfrage sein Beuteschema hinterlegen.

Neu.de ist die einzige große Datingplattform, die nach dem Einloggen die Anzahl akutell online befindlicher Mitglieder anzeigt. Im Testzeitraum waren das 70.000 bis 75.000 Profile.

Neu.de hat viele Mitglieder und man kann nach ihnen suchen, ihnen schreiben und chatten. Weiterhin kann man “Smiles” verschicken. Die sogenannten “Daily 6″ sind 6 Profile, welche einem vorgeschlagen werden.

Leider kann man weder den “Daily 6″, noch allen anderen Mitgliedern kostenlos Nachrichten schicken. Sobald man eine Nachricht abschicken möchte, so muss man sich für ein Abo entscheiden.

Folgende Abos gibt es: 1 Monat 34,90€, 2 Monate 74,70€, 3 Monate 89,40€.

Neugierig?

Jetzt kostenlos anmelden auf NEU.DE

Zoosk.com – Dating via Facebook

Eine neue Datingplattform, welche aus den USA über sogenannte “Gesponserte Links” in Facebook auch schnell zu uns rüberschwappt ist Zoosk. Diese Datingplattform legt den Fokus auf unkomplizierte Seitensprünge, weniger auf ernsthafte Beziehungen.

Es gibt weiterhin eine mobile App, welche Zoosk auch von unte

Zoosk.com

Zoosk.com

rwegs nutzbar macht. Zoosk ist in der Basismitgliedschaft kostenlos. Sobald man aktiv kommunizieren möchte muss man jedoch ein kostenpflichtiges Abo abschließen.

Das Design der Seite ist stark an Facebook angelegt.

Pro Monat zahlt man für eine Mitgliedschaft €14,99 bis €29,99 (Preise richten sich nach der Laufzeit).

Nach eigenen Angaben hat Zoosk 60 Millionen Mitglieder. Das klingt erstmal nach viel, man muss aber bedenken dass damit die weltweiten Zahlen gemeint sind.

Gerade als kostenloses Mitglied erhält man anfangs viele Kontaktanfragen, die man aber bis auf ein “Zuzwinkern” nur mit einer kostenpflichten Mitgliedschaft beantworten kann.

Wie viele andere Singleseiten hat auch Zoosk einen Matchinguotienten, die sogenannten ZSMS (Zoosk Scientific Matching System). Je höher die Punktzahl, desto besser passen zwei Menschen zusammen.

Alles in allem ist diese Plattform eine interessante Möglichkeit für unkomplizierte Affären oder Seitensprünge. Wer es kostenlos mag, sollte das rein deutschsprachige Finya.de ausprobieren.

Flirt-Fever.de

Flirt-Fever

Flirt-Fever

Flirt-Fever ist eine Flirtseite, die größenmäßig nicht ganz mit den Platzhirschen der Branche mithalten kann. Angenehm ist dass die Seite an sich recht schlicht und aufgeräumt wird, so kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Leider ist es auch bei dieser Seite so, dass man für die meisten Kommunikationsfeatures zahlen muss. Interessant ist, dass die Seite eine grafische PLZ-Übersicht der Mitglieder-Standorte bietet. Leider sieht man hier nur, wie viele Mitglieder sich in einem bestimmten PLZ-Bereich in Relation zu den anderen Bereichen tummeln. Absolute Zahlen sucht man hier vergebens.

Auf jeder Profilseite wird neben der Textangabe (Stadt XY) auch noch auf einer grafischen D/A/CH-Karte angezeigt wo sich das aktuelle Mitglied befindet.

Als Kontaktmöglichkeiten gibt es für jeden Nutzer ein Gästebuch, es gibt die Möglichkeit Nachrichten auszutauschen. Leider muss man schon für das Lesen von Nachrichten etwas zahlen. So weiß man natürlich vorher nie, ob man da Nachrichten von Fakes oder Lockvögeln bekommt. Besser wäre hier, eine Möglichkeit zu schaffen Nachrichten lesen zu können und nur das Antworten kostet dann etwas.

Auch eine kurze, informelle Art der Kommunikation gibt es. Man kann sogenannte “Fever” verteilen. Damit sagt man einem Mitglied, dass man mit ihm z.B. gerne einen Kaffee trinken würde. Man wählt hierbei zwischen vorgefertigten Aktionen aus. Das hat ein bisschen was vom Kruscheln, Stupsen oder Anstupsen anderer Plattformen.

Es gibt einen Chat den man scheinbar auch in der kostenlosen Variante nutzen kann. Als wir diesen öffneten kam jedoch keim Laden ein technischer Fehler.

Bei den Abos ist interessant zu erwähnen, dass es ein 14-Tage Testabo gibt. Dieses kostet nur €1,99. Wahrscheinlich will man sich so auch gleichzeitig noch eventuelle Rücktritte vom Vertrag ersparen, denn das Rücktrittsrecht gilt zwei Wochen. Aber wer betreibt schon den Aufwand eines schriftlichen  Rücktritts wegen €1,99?

Ansonsten gibt es noch ein 10-Wochen-Paket für €120,00. Gezahlt wird per Bankeinzug. Laut den eigenen Verbraucherinformation kann man auch für €4,99 pro Woche ein sogenanntes Handypayment vornehmen.

Neugierig geworden? Probiere das Portal direkt aus:

Mit kostenloser Anmeldung!

Die Jahre purzeln

Unter dem Titel “Wer viel schreibt, zeigt, dass es nicht nur um Sex geht” gibt es diese Woche von der Zeit Online einen neuen Artikel, der festgestellt hat, dass die Teilnehmer beim Onlinedating immer jünger werden. Gerade die Zielgruppe der Unter-30 Jährigen wird immer größer.

Das ist erstaunlich, denn eigentlich werden die Menschen ja immer älter und gerade die Älteren gehen mehr und mehr online. Die jüngeren Generationen sind schon seit einer Weile gut “vernetzt”.

Laut einer Studie des IT-Branchenverbandes bitkom hat mittlerweile jeder zweite unter 30-jährige Internetnutzer Onlinedating ausprobiert.

Wie bei fast allen Bereichen der Internetnutzung geht der Trend auch hier zu den mobilen Apps. Stark vertreten sind hier Anbieter, die den Hauptfokus auf “casual dates” und mobile Apps legen, die dann beispielsweise auch Leute in der Umgebung des App-Nutzers anzeigen. GPS macht’s möglich. Vorreiter sind hier z.B. MeetOne, Badoo und Lovoo.

ElitePartner: Jetzt auch auf dem iPhone

ElitePartner iPhone-App

Seit kurzem gibt es auch für ElitePartner eine native iPhone-App. Es gibt schon seit längerem eine mobile Webseite, die aber in ihrer Bedienung manchmal nicht ganz intuitiv ist. Das ändert sich mit der App, die man nun auch offline öffnen kann.

Die App ist für alle Premium-Mitglieder kostenlos und kann direkt im App-Store heruntergeladen werden.

Eigentlich sucht jeder

Wie die Süddeutsche kürzlich zu berichten weiß sind es lange nicht mehr die fleischgewordenen Vorurteile – junge, introveriterte Männer – die sich online auf Partnersuche begeben. Wäre das so, würde das ja auch gar nicht funktionieren. Der Artikel erläutert, dass eben genauso die jungen Frauen oder auch allgemein ältere Menschen online ihr Liebesglück suchen – und oft genug auch finden.

Durch Recherchen des Flirt-Gui.des wurde beispielsweise herausgefunden, dass im Parship-Forum (was laut eigener Aussage völlig von der eigentlichen Onlinedating-Seite entkoppelt ist und auch nicht-Parship-Mitgliedern offen steht) der Altersdurchschnitt vergleichsweise hoch ist. Es geht hier in etwa bei 35 los, oft trifft man auf Menschen in ihren 40ern und 50ern. Auch 60er gibt es dort überraschend oft.

Gerade in einer Zeit in der mehr und mehr Ehen geschieden werden, der “zweite Frühling” an Bedeutung gewinnt und man immer öfter hört dass 50 das “neue 40″ sei, so kann man auch im fortgeschrittenen Alter noch online nach seinem Partner suchen – und das auch sehr erfolgreich.

Gerade ältere Menschen sind oft etwas eingesessen in ihren Vorlieben und Gewohnheiten. Hier hilft die “Katalogmentalität” der Datingseiten sogar mehr als dass sie schadet oder dem ganzen Vorgang seine Romantik nimmt – denn man kann ganz gezielt nach diesen besagten Vorlieben und Gewohnheiten filtern. Das geht im “realen Leben” nicht und macht es dort weit schwieriger den richtigen Partner  zu finden – sicher auch weil dort der Suchradius natürlich wesentlich eingeschränkter ist.

Die Coram Healthcare Clinic hat lt. Currentgame in einer repräsentativen Studie herausgefunden, dass Frauen über 60 und Männer über 50 einem weit höheren Risiko ausgesetzt sind, an Herzleiden zu erkranken wenn sie alleine leben. Dies zeigt einmal mehr dass auch im Alter eine erfüllte Partnerschaft wichtig ist.

Online-Dating wird immer erfolgreicher

Nach etwas längerer Sommerpause ist der Flirt-Gui.de wieder da – mit spannenden neuen Artikeln und Infos rund um das Onlinedating und Flirten.

Diese Woche wurden wir auf einen Artikel in der Washington Post aufmerksam, welcher feststellt, dass Onlinedating erstmals erfolgreicher ist als das Offline-Gegenstück beispielsweise in Bars. Hier muss man allerdings einschränken, dass es hier nur um Suchende mit “längerfristigen Absichten” geht. Für das schnelle “one night stand” sind Bars und Discos natürlich nach wie vor der bessere Ausgangspunkt.

Wenn man jedoch bedenkt, dass dieser Artikel bereits 2010 erschienen ist, so lässt sich nur erahnen, wie erfolgreich das Onlinedating mittlerweile ist.

Erolgreicher seinen nur die Beziehungen, die über Bekannte eingefädelt wurden oder am Arbeitsplatz/in der Schule entstanden.

Eine Studie des Oxford Internet Institute untermauert diese Erkenntnis. Demnach hat bereits 2009 knapp ein Drittel aller Befragten eine Onlinedating-Seite besucht. Die Hälfte davon hat so auch ihren aktuellen Partner gefunden.

Damit ist einmal mehr gezeigt, dass Onlinedating mittlerweile in der gesellschaftlichen Mitte angekommen und auch weitgehend akzeptiert ist.

Von Spätzle und Reviersingles

Im letzten Artikel widmeten wir uns aufgrund eines Berichtes speziellen Portalen, die sich an Zielgruppen mit bestimmten Interessen und Vorlieben richten. Heute stehen Singleseiten und Partnerbörsen mit regionalem Bezug im Mittelpunkt. Der Vorteil dieser Börsen liegt auf der Hand: Man möchte als Münchnerin nicht unbedingt bis nach Kiel pilgern um sich mit einem fremden Mann zu treffen und dann womöglich nach 5 Minuten feststellen dass man nicht kompatibel zueinander ist.

Hier kommen regionale Börsen ins Spiel. Da gibt es z.B. für die Schwaben die Spätzlesuche oder für “Schlämmerschnittkens” und “Möppelkens” aus dem Ruhrpott die Reviersingles. Hier steht eine bestimme Region im Vordergrund.

Allerdings gilt auch hier – wie bei den Seiten die sich an spezielle Hobbies etc. richten -, dass auch due großen “Allround”-Portale eine Regionalsuche anbieten. Besser noch: Viele bieten eine Umkreissuche. Das ist gut wenn man im Randgebiet einer Region wohnt, so z.B. als BaWüler in Ulm und man nicht die angrenzende Region “übergehen” will. Hinzu kommt, dass keine der drei genannten Flirtseiten eine Reichweite hat, welche auch nur ansatzweise an die der großen (auch in den entsprechenden Regionen) herankommt.

Portale für spezielle Interessen

Die Welt Online berichtet über mehr und mehr Portale die sich an spezielle Interessen richten. So gibt es für flirtende Hundeliebhaber datemydog.de, Esoteriker treffen sich im Lotuscafe.de und Millionäre sind bei millionaertreff.de richtig.

Was ist von solchen Portalen zu halten?

Prinzipiell hört sich die Idee nicht schlecht an. Was aber nun wenn ich ein hundeliebender millionenschwerer Esoteriker bin? Muss ich mich dann auf allen drei Portalen anmelden? Vllt. ist es mir ja egal ob meine Partnerin auch Esoterikerin ist. Um also nun keine potenziellen Flirts von Nicht-Esoterikerinnen zu verpassen muss man sich auch noch auf einer normalen Singlebörse anmelden.

Das ist eher umständlich und da die normalen Portale ja auch die Möglichkeit anbieten seine Vorlieben, sein Einkommen (zumindest teilweise) und seine Haustiere anzugeben braucht es nach Meinung des Flirt-gui.des keine extra Portale für diese speziellen Neigungen.

In eine etwas andere Kategorie fällt hier das ebenfalls erwähnte gesext.de. Hier kann man sich bestimmte Dates ersteigern – mit dem klaren Fokus auf kurzweiligem Sex statt ernsten Beziehungen. Man kann zwar auf Flirt- und Partnerportalen auch entsprechende Angaben im Profil machen, aber die entsprechende Klientel dort ist eher überschaubar. Daher wird man in dem Fall auf gesext eher fündig werden.

Welt Online: Was taugt eigentlich Online-Dating?

Unter dem Titel Was taugt eigentlich Online-Dating? berichtet die Welt Online über den boomenden Markt der Singlebörsen im Internet.

Ein bemerkenswerter Aspekt ist die Tatsache, dass der Markt – die Umsätze betreffend – von 2003 bis 2010 um das Achtfache gewachsen ist. Die Nutzerzahlen sind nicht weniger imposant – aktuell haben demnach 5,4 Millionen Deutsche ihren Partner bzw.ihre Partnerin online kennen gelernt.

Tipps & Tricks II

Im ersten Teil der Tipps & Tricks wurden die verschiedenen Aspekte der ersten Kontaktaufnahme diskutiert. Für diesen zweiten Teil nehmen wir an, dass das erste Treffen erfolgreich verlief. Zumindest für einen selbst. Genau hier ergibt sich nämlich eine potenzielle Stolperfalle: Man weiß in der Regel nicht sofort, wie das Gegenüber das Treffen empfand.

Das Telefonat danach

Nun liegt es nahe, direkt nachzufragen wie das Treffen denn ankam. Aber Achtung: Schickt man sofort nach dem Treffen eine SMS, E-Mail oder setzt einen Anruf ab, so zeigt man zwar Interesse, macht sich aber eventuell uninteressant. Das Gegenüber kann dies leicht als Aufdringlichkeit empfinden, sich denken “wow, der/die hat es aber nötig” oder einfach auch das Treffen, anders als man selbst – als weniger positiv empfunden haben. Zumindest gegen die beiden ersten Fälle kann man etwas tun: Warten.

Natürlich möchte man am liebsten sofort wieder Kontakt, besonders wenn das Treffen positiv verlief und man auf einer Wellenlänge liegt. Nichts desto trotz sollte man zumindest mal ein oder zwei Tage warten und dann dezent nachfragen wie das Treffen empfunden wurde. Hier wird oft das Mittel der SMS genutzt, oder wenn man die Handynummer nicht hat einfach eine mögliche Form der schriftlichen Nachricht (E-Mail oder Nachricht über ein Flirtportal).

Was aber in dem Fall besser sein kann: Ein Anruf. Sicher, man muss am Telefon spontaner sein und kann nicht stundenlang am Text feilen, aber genau das sollte bei gegenseitig stimmender Chemie sehr leicht von der Hand gehen.

Rematch

Wahrscheinlich möchte man sich nun wieder treffen. Auch hier gilt: Nicht überrumpeln. Es kann natürlich sein dass das Gegenüber schon am Telefon (siehe oben) von sich aus ein weiteres Treffen vorschlägt. Darauf kann man natürlich eingehen.

Sofern man aber selbst ein erneutes Treffen ins Gespräch bringen will, so sollte man ruhig ein paar Tage warten, auch wenn es schwer ist.

Auch dieses Treffen kann ohne weiteres wieder in einem öffentlichen Café oder als Spaziergang in einem Park stattfinden. Es wäre hier aber auch denkbar, sich eventuell schon bei Ihnen oder Ihrem Gegenüber zu Hause zu treffen. Das hängt ganz vom gegenseitigen Vertrauen und sicher auch vom Alter der beiden Personen ab. Hier gibt es nicht den “einen” richtigen Weg.

Besucherzahlen der unterschiedlichen Portale nach Alexa

Wie misst man die Reichweite einer Webseite bzw. den Bekanntheitsgrad einer Flirtseite? Der naheliegenste Weg ist, Zahlen auf den einzelnen Seiten zusammen zu suchen.

Allerdings können diese Zahlen nicht objektiv überprüft werden. Daher bietet es sich an, auf unabhängige Zahlen zurückzugreifen. Hier gibt es zwei wichtige Quellen: Google und Alexa.

Diese Seiten vergeben Bewertungen (Google PageRank, Alexa Rank), welche über die Popularität einer Seite Auskunft geben. In diesem Artikel soll der aussagekräftigere Alexa Rank betrachtet werden.

Hier findet sich der Querschnitt der einzelnen Alexa Ranks (Stand: 16.08.2012):

© 2012, Alexa Internet (www.alexa.com)

Der Alexa Rank wird über das Surfverhalten der Alexa Toolbar Nutzer erstellt. Das garantiert einen guten Querschnitt über die verschiedenen Typen von Internetnutzern. Ein niedriger Rank ist besser. Demzufolge führen Finya und FriendScout24 mit einigem Abstand, gefolgt von Spin.

Die genauen Daten finden sich hier:

Alexa Ranks, © 2012, Alexa Internet (www.alexa.com)

Diese Rank-Übersicht kann dem Suchenden Flirtenden gewisse, mehr oder weniger objektive Anhaltspunkte darüber geben, welche Seite häufig frequentiert werden. Natürlich sagen die Zahlen nichts über die Qualität der Profile aus. Naturgemäß liegen die kostenlosen, bekannteren Portale (Finya) vorne, aber auch FriendScout24 (bekannt, aber in der kostenlosen Version sehr eingeschränkt) kann sich gut behaupten.

 

Neues vom Flirt-Gui.de

In letzter Zeit hat sich einiges in der Review-Abteilung getan. Es sind Artikel über lablue und ElitePartner hinzugekommen.

Weiterhin wurde der Tipps & Tricks Artikel überarbeitet.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

der Flirt-Gui.de

ElitePartner

ElitePartner

ElitePartner hat sich nach eigener Aussage der Suche nach Singles “mit Niveau” verschrieben – und macht dies vorrangig am Bildungsgrad fest. Hier findet man daher viele Akademiker und Leute mit höherem beruflichen Status – aber grundsätzlich steht die Anmeldung jedem offen.

Es gibt eine kostenlose, sowie eine kostenpflichtige Mitgliedschaft.

In der kostenlosen Version sieht man nur verschwommene Versionen der Profilbilder und kann nur begrenzte Kontaktmöglichkeiten nutzen.

So kann man von anderen Nutzern Nachrichten und Grüße erhalten, diese aber nur eingeschränkt beantworten. Bei Grüßen bedeutet dies dass man mit vorgefertigten Bausteinen antworten kann. Will man einen Freitext oder sein Bild mitschicken, so wird eine kostenpflichtige Mitgliedschaft fällig.

Es gibt wie auf anderen Portalen auch eine Reihe von Partnervorschlägen. Möchte man diesen schreiben, so hat man in der kostenlosen Variante abermals nur die Möglichkeit, einen Gruß zu versenden. Freitexte sind auch hier nur für zahlende Mitglieder möglich.

Die Profilangaben sind alle bereits in der kostenlosen Variante einsehbar. Für den Teil “Das Mitglied über sich” müssen Sie diesen Part jedoch auch bei Ihrem Profil ausgefüllt haben. Die Angaben zum Wohnort des Mitglieds enthalten bei der PLZ grundsätzlich nur die ersten beiden Stellen.

Alle Flirtenden finden durch die auch in den kostenlosen Mitgliedschaften einsehbaren Profile und zumindest verschwommen dargestellten Fotos der Partnersuchenden eine gute Grundlage vor. Leider führt zu einer ernsthaften Nutzung der Plattform (freier Austausch von Nachrichten) kein Weg an einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft vorbei – die dann auch beide Mitglieder haben müssen um sich gegenseitig schreiben zu können.

ElitePartner verschickt recht häufig “Dieses Mitglied wartet darauf, Sie kennenzulernen”-Mails, in welchen Ihnen Mitglieder vorgestellt werden die gut zu Ihnen passen. Wie gut wird anhand von sogenannten Matching-Punkten (MP) dargestellt. Diese werden anhand diverser Profilangaben berechnet. Die genaue Berechnung kennt nur ElitePartner.

Leider findet man sehr oft Profile ohne Bild vor, was bei der Auswahl potenzieller Partner ein gewisses Hindernis darstellt.

Für einen Monat “Premium-Mitgliedschaft” zahlt man zwischen 24,90€ (24 Monate Laufzeit) und 129,90€ (1 Monat Laufzeit).

Mittels dieser Premium-Mitgliedschaft kann man uneingeschränkt flirten. Nachrichten werden ebenso möglich wie die Umkreissuche und die Nutzung der mobilen Version der Seite.

Es gibt weiterhin, anders als bei anderen Portalen, eine 14-Tage Mitgliedschaft, welche für 99,00€ zu haben ist. Hier muss jedoch ggf. für weitere 99,00€ die detaillierte Persönlichkeitsanalyse hinzugebucht werden – ein Dokument, welches die eigene Persönlichkeit detailliert analysiert wiedergibt.

Link:

Elitepartner

Tipps & Tricks

Flirten – jeder kennt den Begriff, man macht es oft (auch unbewusst), aber doch kann man auch hier viel lernen. Es gibt viele Arten zu flirten, und fast so unterschiedlich wie die einzelnen Arten sind die einzelnen Ziele der Flirtenden. Man sucht vllt. einfach nur mal ein kurzweiliges Gespräch, oder eben auch “den Einen” bzw. “die Eine” – auch wenn “suchen” in dem Zusammenhang ein unschöner Begriff ist. Aber dazu später mehr.

Was gilt es also zu beachten? Sind die besten Tipps nicht ohnehin geschlechtsspezifisch?

Es gibt durchaus ein paar grundlegende Tricks und simple Tipps, aber gerade da das Flirten an sich eine individuelle Angelegenheit ist und es die verschiedensten Spielarten gibt möchte ich hier bewusst eine geschlechterspezifische Anleitung vermeiden. Es gibt keine “failsafe”-Methode und daher möchte ich auch keine “genaue Schritt für Schritt-Anleitung” präsentieren.

Hier geht es – wie auf dem Rest der Seite – erst mal um das reine Online-Flirten. Über Kommentare und Meinungen zum Artikel würde ich mich sehr freuen.

Die Liebe besteht zu drei Viertel aus Neugier.

Dieses Zitat stammt von Giacomo Casanova und war zu seiner Wirkungszeit genauso gültig wie heute. Was heißt das für das Online-Flirten? Das Profil muss ansprechen! Das Profil ist quasi die Visitenkarte beim Online-Flirten. Jedes Portal – egal mit welcher Ausrichtung – hat als zentralen Bestandteil eine Liste seiner Profile, die man umfangreich filtern kann um nur Mitglieder nach “seinem Gusto” zu Gesicht zu bekommen. Nun ist es natürlich am besten dort häufig aufzutauchen. Es diese Listen werden meistens gefiltert – nach Entfernung zur suchenden Person, nach Geschlecht, nach Alter. es gibt hier naturgemäßg Werte, die öfter gesucht werden. Beispiele können sein: Großstädte oder eine bestimmte Altersgruppe. Damit kommen wir auch gleich zu den konkreten Profilangaben.

Vom Lande in die Stadt – zumindest virtuell?

Manch einer mag jetzt denken: Dann ziehe ich zumindest virtuell in die Großstadt oder mache mich “mal eben” 5 Jahre älter oder jünger um so ins “Beuteschema” von Suchenden zu fallen. Was erstmal schlüssig klingen mag ist eigentlich das größte No-Go was man im Bereich Online-Flirten vollbringen kann. Zum Einen basiert das Prinzip des Online-Flirtens auf einer gewissen Vertrauensbasis, da man sich quasi blind* drauf verlassen muss dass die Mitglieder zutreffende Angaben im Profil machen.  Zum Anderen ist das Ziel des Online-Flirtens ja, den/die Andere(n) auch mal live zu treffen – wie und wo wird später erläutert – und spätestens da ist eben Schluss mit falschen Angaben. Gerade wenn man langfristige Partnerschaften sucht, so sollte man ja auch jemanden auf seiner Wellenlänge suchen, der/die eben mit dem eigenen Alter, Wohnort etc. klarkommt.

Ins rechte Licht gerückt

Ist man nun also in einer Trefferliste eines suchenden Mitglieds, so fällt der Blick meistens zuallererst auf das Foto. Hier kann man viel gewinnen, aber auch viel verspielen.

Es gibt bei vielen Portalen grundsätzlich die Möglichkeit, kein Foto einstellen zu müssen. Die Gründe dafür mögen vielfältig sein. Manch eine(r) fürchtet andere mit dem Foto abzuschrecken. Noch viel mehr Leute haben aber die (teilweise sicher nicht unberechtigte) Sorge, von Freunden, Kollegen oder gar dem Chef zufällig erkannt zu werden. Gerade weil diese Seiten regional sehr gebunden sind, kann das schon mal vorkommen. Ob man ein Foto einstellen möchte muss man für sich selbst entscheiden – unbestritten ist aber dass Profile mit Foto erfolgreicher sind, denn “das Auge isst mit” und ein Foto suggeriert auch ein authentisches Profil.

Es gibt nicht “das perfekte Foto”. Viele jüngere Frauen fotografieren sich gerne von schräg oben. Wenn man sich selbstsicher darstellen will, kann man sich leicht von unten fotografieren. So kann man mit einem Foto alleine durch Wahl des Blickwinkels bestimmte Motive ausdrücken. Weiterhin kann man ganz bestimmte Themen wählen – ein Foto im Grünen, auf Reisen, beim Sport oder auch das Bewerbungsfoto im Anzug.

Worauf man grundlegend achten sollte ist ausreichend Licht und eine gute Erkennbarkeit des Gesichts. Auch eine Sonnenbrille ist nicht immer optimal, da sie einfach mindestens die Hälfte des Gesichts verdeckt. Gerade die Augen sind durch ihre Einzigartigkeit bei jedem Menschen ein sehr wichtiges Merkmal.

Und los

Nun haben Sie etwas gesucht und auch gleich ein sympathisch wirkendes Mitglied gefunden – sowohl vom Foto her, als auch vom Alter, der Entfernung und – so weit angegeben – den Hobbies und Ansichten. Wie stellt man aber nun sicher dass das Mitglied eine Kontaktaufnahme erwidert?

Hier gibt es dann doch einen gewichtigen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Frauen bekommen grundsätzlich wesentlich mehr Post als Männer. Dies hat im Wesentlichen drei Gründe:

  • Es wird nach wie vor von den Männern erwartet den ersten Schritt zu tun
  • Meistens sind mehr Männer als Frauen auf den Plattformen registriert und aktiv
  • Auch wenn frau nicht der absolute optische Gewinn ist, so sind Männer da in der Regel recht tolerant

Gerade auf Seiten, die eher in die Richtung des zwanglosen Flirts statt des ernsten Datings gehen wiegt der dritte Punkt nochmal stärker.

Dieser Umstand führt nun dazu, dass Frauen viele Nachrichten bekommen und oft auch gar nicht antworten. Dies bewirkt im Umkehrschluss, dass Männer viele Frauen anschreiben, einfach nur um überhaupt eine Antwort zu bekommen. Wenn man(n) nun aber viele Nachrichten verschickt, so kann nicht jede dieser Nachrichten absolut persönlich wirken. Das Resultat ist dann folgende, vermutlich an alle gerade online anzutreffende Frauen verschickte Einheitsnachricht:

hi

du bist voll hübsch und hast ein tolles Profil. Hast du Lust mal mit mir zus chreiben?

LG

Hier kann man einige grobe Fehler beobachten, die in 95% der Fälle auch keine Antwort auslösen:

  • Unpersönlichkeit: Es fehlt eine Anrede. “Hi Anna”, “Hi Stern1984″ etc. sind alles bessere Alternativen als “hi”
  • Rechtschreibung: Bereits die erste Zeile ist fehlerbehaftet. In der zweiten Zeile gibt es auch einen Fehler.
  • Keine Abkürzungen: “Liebe Grüße” ist besser als “LG”
  • Sagen, wer man ist: “Liebe Grüße Max1983″, “Liebe Grüße Max” etc. ist besser als “LG”. Nicht zu förmlich auftreten: “Liebe Grüße Max Mustermann” wäre daher eher falsch

Eine basierend auf diesen Punkten aufgewertete Nachricht könnte so aussehen:

Hi Stern1984,

du bist voll hübsch und hast ein tolles Profil. Hast du Lust mal mit mir zu schreiben?

Liebe Grüße

Max

Diese Mail ist zumindest von der Form her schon mal wesentlich ansprechender als das erste Beispiel. Allerdings wird diese Mail immer noch nicht viele Antworten nach sich ziehen – denn sie ist immer noch eine, die man mehr oder weniger an alle online anzutreffende Mitglieder verschicken kann – mit einfacher Änderung der ersten Zeile.

Eine Version, die wirklich auf das Mitglied abgestimmt ist, wird schon wesentlich mehr Antworten auslösen:

Hi Stern1984,

du bist voll hübsch und hast ein tolles Profil. Ich war letztes Jahr auch an der türkischen Riviera, das war wohl schön. Es war nur manchmal etwas zu warm :-) Ich sehe du magst Retriever. Ich mag auch Hunde und hatte mal einen braunen Labrador. Hast du Hunde? Schreib mir doch mal :-)

Liebe Grüße

Max

Nun wird “Stern1984″ schon eher antworten, zumindest wenn sie sich von Ihrem Foto einigermaßen angesprochen fühlt und Ihr Alter als passend erachtet. Solch persönlichen Nachrichten sind natürlich aufwendiger als die oben beschriebenen “Spams”. Man kann nun nicht mehr einfach pauschal alle online anzutreffenden Mitglieder ansprechen, aber auch hier gilt “Klasse statt Masse” und Sie werden sehen, dass viele Antworten Ihren Posteingang füllen werden.

Was “Anna (19), Studentin” und “Hans-Dieter (53), arbeitslos” gemeinsam haben

Dieser Abschnitt ist bewusst provokant tituliert und soll das Anonymitätsproblem erläutern. Er soll keinesfalls pauschalisierend alle arbeitslosen Mitbürger verurteilen oder alle 19-jährigen als Studentinnen deklarieren.

Folgendes Szenario:

Sie chatten mit einem netten Gegenüber, sie heißt Anna, ist gerade 19 Jahre alt geworden und studiert Medizin. Oder so behauptet sie es jedenfalls. Leider haben Sie im schriftlichen Chat überhaupt keine Möglichkeit, diese Angaben auch irgendwie zu verifizieren. Anna könnte auch der arbeitslose 53-jährige Hans-Dieter sein.

Ein Schritt, den man bei ernster Kontaktsuche schon recht bald ins Auge fassen sollte, ist ein Telefonat. Das hört man zumindest schon mal raus ob Anna eher ein Hans-Dieter ist. Man kann natürlich immer noch einem “Fake” aufsitzen, aber die Wahrscheinlichkeit ist schon mal viel geringer. Auch wird ein Fake sich nur selten zu einem Telefonat überreden lassen und evtl. gar sofort ein Treffen – vermutlich an einem nicht öffentlichen Ort – vorschlagen. Spätestens dann sollte bei Ihnen der “Fake”-Alarm losgehen, aber dazu später mehr.

Nach dem einen oder anderen Telefonat kann man dann auch – sofern der Chatpartner oder die Chatpartnerin über die technischen Möglichkeiten verfügt – mittels Webcam telefonieren. So kann man das Gegenüber auch mal “live” sehen, was meistens noch mal ganz anders wirkt als ein einzelnes, eventuell sehr gestelltes Foto. Dieses “Camen” ist aber optional, im Zweifel kann man sich dann auch mal direkt treffen.

Let’s get physical – das erste Treffen

Das Wichtigste vorneweg: Das erste Treffen sollte an einem öffentlichen Ort stattfinden. Hier empfiehlt sich ein Café oder auch ein gut besuchter Park. Diese Orte ermöglichen es beiden Parteien, das Treffen ggf. schnell zu beenden. Gerade wenn die Entfernungen etwas größer sind und einer oder vllt. sogar beide der Partner eine Anreise zu bewältigen haben sollte man sich irgendwo im Umfeld des Bahnhofes treffen. Wenn man mit der Bahn anreist, so sollte man sich im Vorfeld über Rückfahrmöglichkeiten informieren. Den letzten Zug zu verpassen und dann evtl. leider bei der neuen Bekanntschaft nächtigen zu müssen kann im Film ganz romantisch verlaufen, birgt aber in der Realität einiges an Risikopotential.

Gerade ein Café oä. bietet auch gleich guten Stoff für zwanglosen Smalltalk, über den man gut miteinander ins Gespräch kommen kann. Daher rät man auch eher von einem Kinobesuch ab. Hierbei sieht man sich kaum und kann sich ja logischerweise nicht unterhalten. Es gibt Einzelsituationen bei denen ein Kinobesuch sinnvoll sein kann, z.B. wenn der Partner sehr schüchtern ist und erst mal “auftauen” muss. Da bietet das Kino eine gute Möglichkeit nicht unter dem Druck stehen zu müssen, unbedingt Konversation betreiben zu müssen. Der Film kann dann auch gleich Material für ein wenig Smalltalk nach dem Film liefern und hilft so auch den eher stillen Gewässern. In der Regel würde man aber beim ersten Treffen auf einen Kinobesuch verzichten.

Das erste Treffen sollte nicht ewig gehen, außer es ergibt sich zufällig. Oft haben die beiden Partner ja auch noch ein eigenes Leben und ggf. auch einfach noch andere Verpflichtungen an diesem Tag. Bei gegenseitiger Sympathie dauert so ein Treffen meist 2 bis 3 Stunden. Wenn man bei dem Treffen gleich merkt, dass man nicht füreinander geschaffen ist, so geht das natürlich ggf. deutlich weniger lang.

Fazit

Es gibt nicht den einen goldenen Weg, aber doch einige Grund- und Spielregeln, deren Beachtung die Chancen eines erfolgreichen Kennenlernens deutlich erhöhen. Dieser Artikel soll hierbei einen Leitfaden darstellen und Möglichkeiten aufzeigen. Kommentare sind immer erwünscht!

lablue

 

lablue

lablue ist ein Flirtportal, welches komplett kostenlos ist. Hier können alle Funktionen ohne Gebühren genutzt werden, auch der Chat, eine Mailfunktion und das Betrachten der Profilfotos.

Der erste Besuch der Seite zeigt gleich dass hier Wert darauf gelegt wurde die Seite nicht mit Designelementen zu überfrachten. Man kann sich schnell anmelden. lablue verzichtet hier auf umfangreiche Persönlichkeitstests.

Die Profile bieten die üblichen Angaben wie Alter, Geschlecht, Wohnort, Hobbies, aber auch einen sogenannten Echtheits-Check. Dieser Check soll sicherstellen, dass es sich bei einem Profil um eine tatsächlich existierende Person handelt und sich diese auch selbst angemeldet hat. Damit werden die sogenannten Fake-Profile verhindert. Der Check wird durch den Upload einer Personalausweiskopie durchgeführt. Diese wird nach eigenen Angaben nach der Prüfung wieder gelöscht. Ob man diese Kopie wirklich hochladen möchte muss man selbst entscheiden. Natürlich bleiben hier potenzielle Datenschutz-Bedenken.

Das Profilfoto, was auch hier das Profil eines jeden Mitglieds ziert, kann mit einer Bewertungsskala von 1 bis 5 Sternen bewertet werden.

Ein frei definierbarer Profiltext rundet die Profilansicht eines Mitglieds ab. Interessantes Detail: Man kann sich sogenannte “Tags” verpassen. Das sind Schlagworte, die die eigene Person beschreiben. Ein Beispiel wäre hier z.B. “Berlin”, “Hunde”, “Volleyball”, “Romantik”

Diese Schlagworte dienen später der gezielten Suche nach anderen Mitgliedern mit den gleichen Tags.

Bei der Erstellung des Profils gibt die Seite stets Hilfestellung, ggf. sogar mit einen YouTube Video.

Man kann bis zu 5 Fotos hochladen, welche jedoch erst durch die Administration freigeschaltet werden müssen. Dabei wird geprüft ob die Fotos wirklich die Profilperson zeigen. In der Praxis kann das vermutlich nicht zu 100% klappen, aber (um bei den Beispiel-Tags zu bleiben) würde dann ein Foto des Hundes der Profilperson vermutlich nicht freigeschaltet werden.

Für das Stöbern in anderen Profilen ist die Notizen-Funktion ein praktisches Detail. Hier kann man sich Notizen zu anderen Mitgliedern machen.

Ganz ohne eine kostenpflichtige Alternative kommt aber auch lablue nicht aus, hier heißt es “lablue Club”. Damit hat der Nutzer unter anderen mehr Platz für Notizen, Mails, Freunde, sieht mehr letzte Besucher und Mails werden länger gespeichert.

Die Monatsmitgliedschaft im lablue club kostet je nach Laufzeit zwischen 2 und 5 Euro.

Positiv: Man wird in der Standardeinstellung auch als nicht-club-Mitglied nicht mit (Werbe)Mails oder Newslettern von lablue überhäuft. Im Durchschnitt kommen 2-mal pro Woche Mails, die über interessante Neuanmeldungen aus der Region informieren.

Link:


www.lablue.de


Kwick

Kwick.de

Kwick.de

Kwick richtet sich hauptsächlich an jüngere Nutzer. Die Ziegruppe der 16- bis 25-jährigen ist hier stark vertreten. Ähnlich wie bei Spin geht es hier eher um das zwanglose Flirten und das “In Kontakt bleiben”. Man könnt es fast als eine Art Mischung aus Facebook und Finya bezeichnen.

Neben dem normalen Webinterface gibt es einen iPhone-Client. Hier wird vorrangig das Webinterface betrachtet.

Man kann wie auf beinahe allen Plattformen anderen Benutzern Nachrichten schicken und deren Profile betrachten. Um “passende” Profile zu finden gibt es auch eine umfangreiche Suchfunktion nach Kriterien wie Region, Online-Status, Alter und Geschlecht. Mitglieder können Fotos hochladen und eigene Seiten gestalten. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, ein Blog zu führen und Statusupdates zu verfassen.

Die Ähnlichkeit zu Facebook wird auf der Startseite deutlich, auf der man mit einer Art Pinnwand begrüßt wird. Zumindest in der Standardeinstellung sieht man hier jedoch die neuesten öffentlichen Updates überhaupt, nicht nur diese von eigenen Kontakten.

Wer ernsthaftes Onlinedating betreiben will, ist vermutlich bei Finya besser aufgehoben. Wem es nur um chatten und Onlineflirt geht und wer die 30 noch nicht allzu lange hinter sich gelassen hat, der ist hier richtig. Es ist bei Kwick weiterhin festzustellen, dass es keine kostenpflichtige Mitgliedschaft gibt. Dies kann gut sein, begünstig aber auch viele Fake-Profile und Karteileichen.

Link:

http://www.kwick.de

Parship

Parship.de

Parship, eine Partnerbörse im Internet

Parship.de ist ganz klar eher im Bereich “ernsthafte Partnervermittlung” anzusiedeln. Wer einen kurzweiligen Flirt sucht ist hier nicht optimal aufgehoben. All diejenigen die jedoch länger- und langfristige Beziehungen suchen und nicht nur einen Wochenend-Flirt, denen sei gesagt dass sie hier richtig sind. Die Plattform bietet als Standardeinstellung an, dass das Profilbild bzw. die Profilbilder verschwommen angezeigt werden.

So muss man zum einen nicht gleich das Aussehen preisgeben, wird nicht sofort von Freunden, Kollegen oder gar dem Chef erkannt und kann auch vermeiden dass einen das suchende Gegenüber nur aufgrund einews (womöglich schlechten) Schnappschusses vorschnell “aussortiert”.

Das Profil enthält neben den Standardfragen (Alter, Hobbies, Beruf, Wohnort) auch ein paar gezielte Fragen, auf die man in individueller Prosaform antworten soll.

Anhand eines eher langen Persönlichkeitstests nach der Registrierung wird eine sogenannte Matchingpunktzahl zu jedem anderen Parship-Mitglied errechnet. Je höher dieser Wert, desto besser sollen die zwei Personen zusammenpassen. Auch diese Zahl ist im Profil eines jeden Mitglieds zu sehen. Hier sieht aber natürlich jeder Nutzer andere Zahlen, da dass ja ein individueller Wert zwischen zwei Nutzern ist.

Es gibt mehrere Wege, einen potenziellen Date-Kontakt anzusprechen. Zum Einen kann man ganz klassisch eine Nachricht schreiben. Man kann den Kontakt aber auch virtuell anlächeln, ihm/ihr direkt sein(e) Bild(er) freigeben (so dass sie nicht mehr verschwommen sind) oder – und das ist eigentlich die praktischste Lösung – sogenannte Spaßfragen stellen.

Spaßfragen sind ein Set von 4 von Parship scheinbar zufällig ausgewählten Fragen, welche man beantwortet. Das Gegenüber bekommt daraufhin dieselben Fragen gestellt und wenn es sie beantwortet hat sehen beide auch die Antworten des jeweils Anderen.

Sollten einem als Fragesteller die Fragen überhaupt nicht zusagen so kann man auch ein neues Set generieren lassen. Die

Antwortmöglichkeiten sind immer vorgegeben. Meistens gibt es vier pro Frage.Auch wenn man nicht alle Fragen identisch beantwortet hat, so bieten diese Fragen jedoch einen guten Gesprächseins

tieg – und sei es nur um über die unterschiedlichen Antworten zu reden.Neben einer groben  Umkreisanzeige (mit den Staffelungen <20 km, < 50km,<100km, <150km, <200km, …) wird auch gezeigt an welchem Tag das Mitglied zuletzt online war.

Basierend auf den Matchingpunkten und dem eigenen Bundesland erhält man automatisch immer wieder Partnervorschläge, welche übersichtlich in einer Liste abgerufen werden können. Bereits kontaktierte Vorschläge werden dann in der eigenen Liste “Kontakte” angezeigt.

Ein kleines technisches Manko: Der Upload von png Dateien ist möglich, wird aber nicht unterstütz

t. Wenn man also ein Foto im png Format hochlädt, so erscheint nur ein Foto mit Falschfarben (meistens blaugrün).Eine iPhone App gibt es für Parship ebenfalls. Diese ermöglicht Profilbesuche, Nachrichten lesen und senden, Anlächeln, Kontakt- und Partnervorschlagslisten ansehen und eine Anzeige der Besucher des eigenen Profils. Was hier leider noch fehlt sind die Spaßfragen (man kann die beantworteten Fragen aus dem Posteingang heraus abrufen, aber das Verschicken geht nicht).Spaßfragen und Lächeln kann man auf der Seite

auch als kostenloses Mitglied verschicken, und einmal kann man auch darauf antworten. Jegliche weitere Kontaktaufnahme oder Antwort erfordert jedoch eine kostenpflichtige Mitgliedschaft, welche mit 180€ für 3 Monate nicht ganz billig ist. Dieser Preis hat aber auch den Vorteil, dass es die Leute die sich dort anmelden in der Regel ernst meinen und generell auch eher auf Kontaktanfragen antworten.Parship ist eine gute kostenpflichtige Partnerbörse für alle die es ernst meinen und auf der Suche nach dem oder der Einen sind.

Link: http://www.parship.de

Der Flirt-Gui.de ist da

Mittlerweile gibt es eine Fülle von Online-Plattformen zum Chatten, Flirten und mehr. Hier den Überblick zu behalten und zu sehen, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Angebote mit sich bringen ist mitunter nicht ganz einfach.

FlirtGui.de bringt hier Licht ins Dunkel und stellt die einzelnen Plattformen vor. Ausgewogene Tests, sowie Tipps und Taktiken zum Flirten allgemein runden das Angebot des Guides ab.

DatingCafe

DatingCafeDas DatingCafe ist eine feste Größe im Datingbereich.

Das Cafe bietet neben der klassischen Online-Partnersuche und dem Online-Flirt auch ganz bewusst Single-Reisen und -Events. Meistens richten diese sich an die Altersgruppe ab 25 Jahren, manchmal auch direkt ab 18.
Oft kosten diese einen kleinen Obolus, aber sie bieten natürlich gute Gelegenheiten in einer zwanglosen Atmosphäre neue Leute kennen zu lernen.

Sobald man sich anmeldet wird man darum gebeten, eine Identitätsverifikation durchzuführen. Diese ist kein Zwang, aber kostenlos und wird auch belohnt. Die Belohnung besteht in einem 1-monatigen Schnupperabo für die Premium-Mitgliedschaft. Ihr müsst keine Zahlungsdaten angeben, so dass auch nicht die Gefahr einer automatischen (kostenpflichtigen) Verlängerung gegeben ist.

Dieser Umstand führt auch dazu dass es quasi keine Fake-Profile (also Profile von nicht existierenden Personen) gibt, was die Attraktivität der Seite erheblich erhöht.

Bereits als kostenloses Mitglied kann man andere Mitgliedern suchen und mit ihnen in Kontakt treten. Man sieht, wer gerade online ist und man kann seine Suche nach ein paar Grundkriterien (z.B. Geschlecht) einschränken.
Schön ist die (geschätzte) Entfernungsangabe zu den Treffern.
Um nicht gleich jedem sein Gesicht zeigen zu müssen und so nicht aus Versehen von Kollegen oder Freunden oder gar dem Chef erkannt zu werden kann man entscheiden sein Bild unscharf erscheinen zu lassen.
So erhält der Besucher/die Besucherin einen groben Eindruck des Aussehens, ohne dass man gleich erkannt wird.
Das bzw. die Fotos kann man dann individuell für einzelne Mitglieder freigeben.

Um schnell und unkompliziert Interesse an einem anderen Mitglied zu bekunden kann man diesem Mitglied einen Sympathieklick schicken. Wird dieser Sympathieklick dann erwidert, so kann man umfangreicher mit dem Mitglied in Aktion treten:

Im DatingCafe können Nachrichten geschrieben werden und Chats eröffnet werden. Einziges Manko: Der Chat erlaubt keine “normalen” Smileys wie “:-)” sondern man muss die Smileys aus einer Liste auswählen. Das hätte man auch weniger umständlich lösen können.

Dank einer Besucherliste kann man die letzten Besucher des Profils sehen. Es besteht allerdings die Möglichkeit das abzuschalten. Dies bedeutet dann aber: Wenn man nicht in der Besucherliste anderer Profile gezeigt wird, so sieht man seine eigenen Besucher auch nicht. Dies ist durchaus sinnvoll.

Das Design der Seite wirkt auf den ersten Blick etwas überladen, aber man gewöhnt sich auf den zweiten Blick daran und verweilt gerne länger. Gerade die automatische Anzeige von neuen Nachrichten, Besuchern etc. ist praktisch wenn man länger auf der Seite ist und nicht ständig neu laden möchte.

Die großflächige Platzierung von “Öffnungszeiten” (Erreichbarkeit der telefonischen Betreuung) auf der Startseite zeigt, dass das DatingCafe sich um seine Mitglieder kümmert.

Durch allgemeine Flirt-Tipps und interessante Artikel wird das Angebot abgerundet.

Fazit: Durch die “runde” Seite und das originelle Angebot mit den Single-Reisen und -Events bietet das DatingCafe eine gute, angenehme Anlaufstelle für das Online-Flirting.


Dating Cafe


FriendScout24

FriendScout24Die Scout24-Marke hat mittlerweile viele Ableger – neben Häusern und Autos auch einen für Flirts. FriendScout24 ist ein Flirt- und Dating-Portal für den deutschsprachigen Raum.
Neben der kostenlosen Basis-Mitgliedschaft gibt es zwei kostenpflichtige Mitgliedschaften, “Premium” und “Premium Plus”. Für einen Monat kosten diese 39,90€ bzw. 59,90€.

Die Seite an sich ist eher komplex, aber nicht überladen. Verschiedene Tools wie eine Kriteriensuche und eine Suche basierend auf einem Persönlichkeitstest sollen den oder die ideale(n) Partner ermitteln.

Ein Mitglied kann Fotos entweder für alle oder auf Anfrage (“VIP-Fotos”) freigeben.

Sobald man mit einem Mitglied schreiben möchte wird eine kostenpflichtige Mitgliedschaft fällig.
Ohne die kostenpflichtige Mitgliedschaft kann man via normaler Nachricht nur den sogenannten “Flirt der Woche” anschreiben. Dabei handelt es sich um ein von FriendScout24 ausgewähltes Mitglied.

Vorgefertigte Grüße oä. können auch mit der kostenlosen Mitgliedschaft verschickt werden.
Man kann das Interesse an anderen Mitgliedern bekunden, sieht aber nur wer Interesse an einem hat wenn man eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erwirbt.

“Dateroulette” bezeichnet eine mittlerweile auf diesen Plattformen häufig anzutreffende Funktion bei welcher man Mitglieder nur anhand des Profilfotos, Pseudonyms, Wohnort und Alters betrachten kann und sich dann entscheiden soll, ob man dieses Mitglied sicher, vllt. oder nicht treffen möchte.
Die Idee ist, dass wenn sich ein Mitglied mit einem “sicheren Treffen” ebenfalls für einen entscheidet sich ein “Wunschdate” ergibt. Dieses kann man dann – auch mit einer Basismitgliedschaft – ansehen.
Um sehen zu können, wer einen treffen möchte ohne dass man diese Person bereits im Dateroulette vorgeschlagen bekam muss man jedoch wieder eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erwerben.

FriendScout24 ist eine der wenigen Seiten welche zwei verschiedene kostenpflichtige Abos anbietet. Die wichtigsten Unterschiede sind die folgenden:
“Premium Plus” Mitglieder können als “Flirt der Woche” (siehe oben) empfohlen werden. Sie werden als “Top”-Suchergebnis gelistet, ihre Nachrichten werden dem Empfänger mit einer speziellen Aufmachung gezeigt. Weiterhin erhalten nur “Premium Plus” Mitglieder persönliche Partnervorschläge.

Interessantes Detail: Mit der kostenlosen iPhone-App kann man scheinbar auch in der kostenlosen Mitgliedschaft andere Mitglieder anschreiben.
Ob dies ein Fehler ist oder nicht ist leider nicht bekannt.

Der subjektive Eindruck zeigt dass die meisten aktiven User der FriendScout24 Plattform zwischen 20 und 40 Jahren alt sind. Naturgemäß finden sich hier mehr angemeldete Männer als Frauen.

Fazit: Wie bei den meisten solcher Plattformen muss man für die wirklich interessanten Funktionen zahlen.
Positiv: Ein schriftlicher Widerruf ist in den ersten 14 Tagen nach Abschluß des Abos problemlos möglich.



Direkt zu FriendScout24.de.


Spin.de (Spinchat)

spin.de

Spin.de richtet sich primäre an jüngere Menschen, die gerne chatten. Allerdings gibt es auch hier Möglichkeiten zum Daten und es gibt eigene Chaträume zum Flirten.
Der große Unterschied zur klassischen Datingseite sind die Gruppenchats. Es gibt Chaträume geordnet nach Themen, Alter und geografischer Lage des Nutzers. Hier kann jeder mitreden. Oft gibt es auch kleinere Spiele wie z.B. Quizzes in den Chaträumen.
Onlinespiele (also kleine Spiele für zwischendurch, nicht mit Titeln wie “World of Warcraft” zu verwechseln) sind ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts von Spin.de.

Man kann mit den Nutzern via Freudeslisten virtuelle Freundschaften eingehen.

Anders als viele Datingseiten kann ein Nutzer seine Spin.de Seite zumindest mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft sehr frei gestalten, fast wie bei MySpace. Es können eigenen Hintergründe, Schriftfarben, Schriftarten und sogar eigene Unterseiten gewählt werden.
YouTube Videos lassen sich ebenso einbinden wie animierte Grafiken und Fotos.

Fotos lassen sich via der “Rockt”-Funktion von anderen Mitgliedern bewerten. Die Rockt-Wertungen sind per Standardeinstellung für alle Profilbesucher sichtbar.

Weiterhin kann man einem Nutzer Geschenke machen, welche man optional mit einer (ggf. nur für den Empfänger sichtbaren) Nachricht versehen kann.
Geschenke kosten “Spinpunkte”. Diese erwirbt man bis zu einem bestimmten Limit automatisch pro Tag. Man kann sie jedoch auch hinzukaufen.
Als Geschenke gibt es alles vom virtuellen Kleeblatt bis zur mehrmonatigen “VIP-Mitgliedschaft”.

Gewisse Dinge sind nur mit einer kostenpflichten “VIP”-Mitgliedschaft möglich. So haben VIPs mehr Platz auf ihrer Freundesliste, ein größeres Postfach und können mehrere Privatchats (sogenannte Dialoge) gleichzeitig führen. Weiterhin können sie ihr Profil frei gestalten und ihren Postausgang betrachten.
Eine 1-monatige VIP-Mitgliedschaft kostet 2,99€ und ist damit im übergreifenden Vergleich konkurrenzlos günstig.

Das Portal legt einen Fokus auf regionale Nähe. Dies sieht man schon an der Startseite nach dem Einloggen. Hier gibt es neben einer Übersicht der gerade eingeloggten Freunde auch News und Veranstaltungen aus der Region. Weiterhin werden Chaträume der Region direkt angezeigt.

Es gibt mittlerweile auch eine App für alle iOS Geräte (iPhone, iPad etc.), welche neben Profilen auch einen Chat anzeigen kann und Nachrichten lesen und schreiben kann.

Positiv ist dass eigentlich alle Funktionen auch in der kostenlosen Variante zur Verfügung stehen, wenn auch mit reduziertem Funktionsumfang.

Ein Identitätscheck rundet das Angebot von Spin.de ab. Hierbei schießt der Nutzer ein Foto mit seinem Personalausweis und ein Kontrollfoto mit einem von Spin vorgegebenen Text und kann die Fotos dann an das Spin-Team zur Prüfung schicken. Sobald verifiziert wurde dass derjenige auf den Bidern zu dem Profil gehört erhält man in seinem Profil ein “Verifiziertes Mitglied”-Icon. Dieser Service ist kostenlos.

Link: http://www.spin.de/

Badoo

BadooBadoo ist eine Seite für den PC genauso wie für Smartphones.

Die Mitgliederzahl ist groß, viele Leute sind hier regelmäßig aktiv.

Über eine filterbare Suche kann man sehen, wer gerade in der Nähe und online ist. Hier wird – sofern man den Client auf dem Smartphone verwendet – das GPS mit einbezogen.

Für 100 sogenannte Credits kann man sich in der Suche – unabhängig von der Entfernung zur suchenden Person – in eine Top-Sliderbar eintragen lassen. Man wird aus dieser quasi von anderen Nutzern “verdrängt” sobald diese sich ebenfalls dort platzieren lassen. Um ein paar Leute auf sich aufmerksam zu machen reicht es aber allemal. Credits erwirbt man über In-App Käufe.

Man sieht die Besucher des eigenen Profils. Neben jedem Profil sieht man den Onlinestatus.

Man kann “Begegnungen” spielen. Hierbei sieht man das Profil eines anderen Miglieds und entscheidet mit “ja”, “nein” oder “vielleicht” ob man das Mitglied gerne treffen würde. Sollten sich das andere Mitglied und man selbst für “ja” oder “vielleicht” entscheiden, so werden beide darüber benachrichtigt.

Man kann einstellen, welche Personen man sucht (z.B. Frauen zwischen 18 und 25). Um Personen anschreiben zu können, in deren Suchkriterien man nicht passt, sind sogenannte “Superkräfte” erforderlich. Diese können mit Credits erworben werden.

Für spontane Chats und Verabredungen ist Badoo eine sehr praktische Plattform, gerade auf dem Smartphone.

Link: Badoo

Lovoo

Lovoo“Lovoo – Flirt in the City” ist eine Plattform, welche den iPhone Client in den Mittelpunkt stellt.
Hier gibt es das sogenannte FlirtRadar, welches via GPS andere Lovoo-Nutzer in der Nähe “aufspürt” und so den Kontakt herstellen soll.
So richtig populär ist das Netzwerk jedoch nicht und es scheint nur in einer sehr kleinen Gruppe groß genutzt zu werden.

Man kann Lovoo auch ganz normal über den PC benutzen.

Neben der Umkreissuche über das FlirtRadar gibt es auch eine listenbasierte Anzeige naher Mitglieder. Beide können gefiltert werden. Bei der listenbasierten Suche kann man sich für einen geringen Geldbetrag direkt nach oben in eine Sliderbar verschieben lassen. Hier wird man allen Lovoo Nutzern angezeigt bis andere einen “verdrängt” haben. Bezahlt wird mit “Credits”, welche man käuflich erwerben kann, durch tägliche Logins bekommt oder durch lovoo-basierende Posts auf Facebook bekommen kann.

Neben dem reichen Kennenlernen und Kommunizieren bietet die Lovoo App auch noch ein paar Flirttipps, wie z.B. mehr oder weniger coole Sprüche. Im sogennanten “FlirtMatch” sieht man nacheinander Profile, die basierend auf Profilangaben und Entfernung zu einem passen könnten. Hier kann man entscheiden, ob man die Person definitiv, vielleicht oder nicht treffen möchte. Sollte diese Person, wenn sie FlirtMatch spielt, beim Profil des Nutzers ebenfalls mit “ja” oder “vielleicht” antworten, so bekommen beide eine Nachricht.

Link: http://www.lovoo.de/

MeetOne

MeetOneMeetOne ist eine Flirtcommunity mit einem sehr eigenwilligen, dunkleren Design. Sie ist bewusst jugendlich gehalten und wirkt oft etwas überladen. Der Fokus liegt hier auf dem zwanglosen Flirt.

Die Mitgliederbasis ist gut und glänzt durch eine sogenannte “NoFake”-Funktion. Das “NoFake”-Siegel schmückt Profile von Nutzern, die verifiziert sind. Dadurch vermeidet man dass man mit “Fakes” schreibt. “Fakes” sind erfundene Profile.

Man sieht den Onlinestatus von einzelnen Profilen und kann diese dann direkt anchatten.

Um ins Gespräch zu kommen kann man auch Fragen stellen, die von MeetOne vorgegeben sind. Die Antworten darauf sind dann im Profil des/der Antwortenden für alle Besucher sichtbar.

Das reguläre Versenden von Nachrichten ist immer möglich. Weiterhin kann man den Mitgliedern virtuelle Geschenke machen.

Wenn man eine E-Mail erhält dass eine neue Nachricht vorliegt kann man diese nach dem Einloggen nicht immer direkt sehen.

Es gibt eine kostenlose iPhone App, welche stabil läuft, aber leider die gleichen Probleme mit den Nachrichten aufweist wie die Webseite.

Finya.de

Finya.deFinya ist eine komplett kostenlose, allerdings werbefinanzierte Flirtseite.

Man findet hier alle Altersgruppen von 16 bis 60+.
Die Seite wirkt aufgeräumt und bietet gute Suchmöglichkeiten. Man kann neben dem Profilbild bis zu 4 weitere Bilder hochladen.
Es gibt die Standardfeatures “Nachrichten”, “Chats” und “Gästebuch”.
Über sogenannte “MatchClick”-Wörter kann man seine Vorlieben, Lieblingsstädte, Marken etc. angeben. Damit kann man suchen und so passende andere Profile mit denselben Interessen finden.

Man kann bis zu 100 vordefinierte Fragen beantworten um den Besuchern des eigenen Profils einen kleinen Vorgeschmack über sich zu geben.

Die Besucher des eigenen Profils werden ebenso angezeigt wie gerade neu erstellte Profile.
Sehr nützlich ist auch die Umkreissuche um Mitglieder in der Nähe zu finden.

Die Mitgliederbasis ist üppig, der Anteil von Fake-Profilen scheint gering.
Die Online-Anzeige der einzelnen Mitglieder ist nicht immer ganz zuverlässig, was der Sache aber keinen großen Abbruch tut.

Leider fehlen sowohl eine mobile Version der Seite wie auch eine App.
Gerade im schnell wachsenden Markt der Smartphones wäre das Vorhandensein zumindest eines dieser Produkte wichtig um den Nutzern zu ermöglichen auch unterwegs in Kontakt zu bleiben.

Da Finya.de mit Parship kooperiert will man sich evtl. auch nicht gegenseitig Konkurrenz machen.

Leider ist seit dem neuen Facelift vom Juni 2012 der Chat nicht mehr in allen Browsern nutzbar.

Fazit: Eine gute, kostenlose Seite mit kleinen Schwächen.